Herpesvirus HHV 6 + 7 + 8

HHV-6 ist noch ziemlich unerforscht, soll bei CFS und vermutlich auch bei Multiple Sklerose beteiligt sein- es schwächt in erster Linie das Immunssystem wie das EBV auch!

 

HHV 6 ist ein Herpesvirus, der meistens in der Bevölkerung unentdeckt ist, es ist mit mehreren anderen Krankheiten verbunden, u.a. auch mit Multipler Sklerose (MS).

HHV 6 infiziert die T-Zellen, wenn es ihre Aktivität und das zentrale nervöse System ändert. CNS Infektionen ("koagulase-negativen Staphylokokken ) mit dem Virus werden mit multifocal demyelination verbunden und können eine Krankheit produzieren, die mit MS identisch scheint. Interessant an HHV-6 ist, dass es lt. Befunden Ko-infizierte Zellen aktivieren kann, die von menschlichem Immunschwächevirus (HIV) infiziert werden und eine Nachbildung dieses Virus bilden kann (es wird auf diese Art ein transactivator genannt). Es ist möglich, dass HHV -6 eine Rolle in MS in Verbindung mit anderen Viren spielt.

Reaktivierung von HHV-6-Infektion sind zu finden bei Patienten mit Bindegewebserkrankungen. Francesco Broccolo und Kollegen fanden heraus, dass HHV-6 Virämie (aber nicht HHV-7) in einem deutlich höheren Prozentsatz von Patienten mit Autoimmun-Erkrankungen des Bindegewebes (ACTD) traten im Vergleich zu gesunden Kontrollen (44,8% versus 2,6%). Die höchste Frequenz Reaktivierung ( 70%) wurde beobachtet bei Patienten mit Sklerodermie. Das Virus wird oft bei Hirntumoren gefunden ohne dafür ursächlich verantwortlich zu sein. Weiteres lesen Sie dazu http://www.hhv-6foundation.org/ englisch

 

21.10.16: Mitteilung in News von IMD, Berlin: HHV-6 ist nicht mehr testbar mit Antigen
In dem Profil LTT-Herpesviren sowie in Erreger-Kombiprofilen (z.B. Viren und Bakterien) kann ab sofort das Humane-Herpes-Virus 6 nicht mehr mit untersucht werden, da es kein geeignetes für uns käuflich zu erwerbendes Antigen mehr gibt. Alle Anstrengungen zur Findung neuer kommerzieller Anbieter verliefen entweder wegen strenger Patentschutzregeln oder zu schlechter Antigenqualität ins Leere. Wir bemühen uns selbstverständlich weiterhin. Zitat Ende
Anmerkung: Bleiben also nur Bioresonanz und Radionik als verläßliches Testverfahren übrig - sofern die Datenbanken aktuell sind und die Erreger darin haben!
hier z.B. wird auch ein Test dafür angebote: http://www.coppelabs.com/for-healthcare-professionals/

 

Vier Jahre nach der Isolierung von HHV-6, wurde ein weiteres Herpesvirus entdeckt. Aufgrund der Ähnlichkeiten in Genen und Genprodukten zwischen HHV-6 und HHV-7 wurden einige Kreuzreaktivität festgestellt. Es ist nicht genau bekannt, ob und welche Krankheiten sie jetzt genau verursachen. Das nächstgelegene Geschwistervirus ist das CMV.

 

Diese Viren sind noch nicht sehr erforscht und man findet nicht viel darüber.
HHV 6 + 7 gehören zur Untergruppe der Beta-Herpesviren.

 

HHV 6 soll das DREITAGE-FIEBER MIT LANGZEITFOLGEN - Subtyp B auslösen, verantwortlich für die Ausbildung des Dreitage-Fiebers bei Kindern, während der Subtyp A eher von Erwachsenen mit lymphoproliferativen Erkrankungen verantwortlich ist und als Mitverursacher auch bei CFS (Chronic Fatique Syndrom), Multiple Sklerose (MS) und Epilepsie u.a. gilt und ins Gehirn gehen kann mit ausgeprägten Neurotropismus mit ZNS-Beteiligung.

 

Es soll ein ziemlich fieser Virus sein in Bezug auf Gehirn und Nerven, ist noch kaum erforscht in dieser Beziehung. Das Virus kann das Gehirn infizieren und zwar die Glia Zellen und Neurone sowie autoimmune Prozesse auslösen.
Es spielt daher eine Rolle bei Enzephalitis - Gehirnentzündung -bei unklarer Enzephalitis, auch bei immungesunden Patienten - sollte daher auf HHV6 in der Liquorflüssigkeit getestet werden. In einer diesbezüglichen Studie soll man bei 40 % dieses Virus gefunden haben! 

Antikörper gegen SITH-1 (ein Protein, dass das Virus bildet) fand man im Blut der meisten Patienten mit einer Major-Depression, einer bipolaren Störung und dem CFS /SEID. Bei diesen Erkrankungen sollte aber ungedingt das Bornavirus mit abgecheckt werden, denn das könnte dafür der Hauptverursacher sein!

 

Lesen Sie einen Spiegelbericht dazu mit einem Interview mit dem Virusforscher Krüger über HHV6, nicht gerade neu, aber interessant: http://www.google.de/....

 

Neuere Erkenntnisse gibt es hier: http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/frueher-an-myokarditis-denken.html
Eine akute Myokarditis kann asymptomatisch verlaufen schnell zur Herzinsuffizienz führen. Neue Erkenntnisse könnten therapeutische Konsequenzen haben.
Am häufigsten wird die Myokarditis durch Viren ausgelöst. Schon hier muss man sehr genau differenzieren, schreiben Professor Dr. Heinz-Peter Schultheiss von der Berliner Charité und Kollegen im „European Heart Journal“. Einige Enteroviren wie das Coxsackie-Virus B3 greifen direkt die Kardiomyozyten an – andere wie humane Herpesviren (HHV) 6 A/B oder Parvovirus B19/B19V infizieren dagegen die vaskulären Endothelzellen.

 

Folgendes habe ich aus der Einladung zur HHV-6 Conference, June 19-22, 2008 — Baltimore, Maryland, USA rauskopiert:

Neue Beweise belegen, dass HHV-6 eine Rolle spielt bei einer Reihe von neurologischen Erkrankungen und in verschiedenen ZNS-Erkrankungen. Es tritt auf bei Epilepsie, Enzephalitis & MS sowie bei Untergruppen von CFS.

Die HHV-6-Konferenz umfaßte folgende Themen:

Übersichten auf HHV-6 & 7
Epidemiologie
Chromosomal integriert HHV-6
Molekularbiologie
Zellbiologie
Molekulare und serologische Tests
Reaktivierung bei Transplantationspatienten
HHV-6 in CNS Dysfunktion / CFS
HHV-6 in Myokarditis
HHV-6 Immunsuppression & AIDS
HHV-6 & 7 in Hauterkrankungen & DIHS
Virostatika & immunmodulatorische Behandlungen
HHV-6 bei Multipler Sklerose
HHV-6 in Malignität
HHV-6 in Enzephalitis
HHV-6 in der Epilepsie, Status epilepticus, und Krampfanfälle

Es gibt aber im Internet verschiedene Videos über die Inhalte in englisch, hier sind einige davon:http://www.scivee.tv/node/7998/video

 

Herpesvirus Typ 8 (HHV-8)

 

Das Virus ist genau so fies wie das HHV6. Es verursacht das Kaposi-Sarkom (z.B. oft bei Aids) und bestimmte seltene maligne Lymphome (umgangssprachlich Lymphdrüsenkrebs, früher auch Lymphosarkom)
Das Herpesvirus Typ 8 (HHV-8) ist an der Ätiologie der HIV-assoziierten Form des Karposi-
Sarkoms beteiligt sowie an der seltenen sporadischen Form des Karposi-Sarkoms, wie sie in Osteuropa, bestimmten Mittelmeerländern und dem Nahen Osten vorkommt. Inwieweit das Virus bei anderen Lymphomentitäten relevant ist, ist derzeit unbekannt.
In Verbindung mit dem EBV kommt es oftmals zum Non-Hodgkin-Lymphom und die aggressive Variante Burkitt-Lymphom in Verbindung mit einem sehr geschwächten Immunssystem (Aids) oder auch durch schwere Vergiftungen mit Pestiziden, die bei uns verboten aber oftmals im Ausland noch verwendet werden!

 

Genaue Informationen über die HHV 6-8 finden Sie u.a. hier: http://www.dieterhassler.de/fileadmin/PDF/BRENNPKT.PDF

 

α = Gruppe Alpha-Viren

β = Gruppe Beta-Viren

γ = Gruppe Gamma-Viren