Rickettsien - Mycoplasmen

Sie können auch als Mischinfektionen mit Lyme-Borreliose auftreten und die Symptome sind meistens kaum auseinander zu puzzlen.

 

Dieser Parasit wurde in den letzten Jahren immer weiter differenziert und mehrfach umbenannt: Früher hießen sie Rikettsien, dann liefen sie unter Hämobartonellen (Hämobartonellose).

Man findet sie auch unter hämatrophe Mykoplasmen. Mykoplasmen gehören aber nicht der Familie der Rickettsien an, sind  aber mit diesen unzertrennlich verbunden, da sie als Vektoren für die Übertragung von Kot und Eiern von Arthropoden und Zecken gelten.  Mykoplasmen sind durch das Fehlen einer festen Zellwand gekennzeichnet. Mykoplasmen besitzen nur eine zytoplasmische Membran, die ihnen eine vielgestaltige Form ermöglicht.

aus Wikipedia.de:
Mit einer Größe von 580–1.380 kbp haben die Gattungen Mycoplasma und Ureaplasma das kleinste Genom der zur Auto-Replikation befähigten Prokaryonten mit Ausnahme des Tiefsee-Archaeons "Nanoarchaeum equitans" (~500 kbp). Ihr DNS-Genom weist meist einen relativen niedrigen Guanin-Cytosin (GC) Gehalt auf und ihre Zellmembran enthält Cholesterin, das sonst nur bei Eukaryonten gefunden wird.

 

Indikation:

remittierendes Fieber,

atypische Pneumonie,

Endocarditis,

Kopfschmerz

Diagnostik

Antikörper werden frühestens nach 7 Tagen gefunden. In der Regel sind sie nach zwei Wochen nachweisbar. Beweisend ist ein 4-facher Titeranstieg. Der Goldstandard ist die Bestimmung mittels indirektem Immunfluoreszenztest (IIFT). Innerhalb der Rickettsiengruppen besteht eine starke Kreuzreaktivität, sodass zwischen R. conori und R rickettsii serologisch nicht differenziert werden kann. Die Anamnese gibt allerdings Aufschluss, um welche Erkrankung es sich handelt. Die früher durchgeführte Weil-Felix-Reaktion, welche auf einer Kreuzreaktion mit verschiedenen Proteus-Stämmen beruht, sollte nicht mehr eingesetzt werden.

Quelle: http://www.labor-enders.de/431.html

 

Zusätzliche Magnesiumzufuhr wird den Rickettsien Patienten nicht empfohlen, weil es bewiesen ist, dass diese Substanz den Erreger in vitro wachsen lässt.

Der Eisenwert ist  bei vielen Patienten zu niedrig. Das ist zurückzuführen auf die Tatsache, dass der Erreger den Eisenvorrat des Kranken verbraucht. Damit der Eisenwert sich normalisiert, braucht man also nur gegen den Erreger antibiotisch oder mit Frequenztherapie vorzugehen. Der Eisenwert wird sich nach der Behandlung normalisieren. Klingt aber viel leichter als getan!

 

externe Links:

Neuartiger Schnelltest für Rickettsien-Infektionen:
http://www.biospektrum.de/blatt/d_bs_pdf&_id=981539.

http://flexikon.doccheck.com/de/Mycoplasma_pneumoniae
http://www.onmeda.de/krankheitserreger/mycoplasma_pneumoniae.html

Dr. C. Jadin aus Südafrika ist Spezialistin für Rickettsien, in englisch von ihr  http://lassesen.com/cfids/documents/Jadin_Poster1.pdf