Bannwarth-Syndrom

Das Banwardt-Syndrom, gekennzeichnet durch eine Entzündung in den feinen Wurzel der Gehirnnerven oder die Fibromyalgie, wo die Betroffenen oft Antidepressiva bekommen - das sind nur ein paar Beispiele, wo die Grenzen verwischen. Schulmedizinisch wird das Bannwarth-Syndrom der Borreliose zugeordnet - es können aber auch noch Herpesviren und weitere mitmischen. Wie generell bei Verdacht auf Neuroborreliose oder chronischer Borreliose empfiehlt es sich, das alle Co-Infektionen und insbesondere die in Frage kommenden Viren, die als Nervenerreger gelten wie beispielsweise Bornavirus, FSME, Herpesviren mitgetestet werden. Vor allem sollte aber auch eine Quecksilberbelastung getestet werden, da Quecksilber massiv die Nervenenden und die Telemere angreift.

Bei den Borrelien sollte insbesondere der Nerventyp der Borreliose, der Burgdorferi garinii getestet werden. Die Banden für die einzelnen Borrelien-Typen findet man mit dem recom blot, daß ist ein erweiterter Westernblot, denn nur dieser puzzelt die einzelnen Typenbanden auf.

Das Bannwarth-Syndrom tritt auf, wenn der Patient von der Neuroborreliose betroffen ist, die Borrelien also das Nervensystem befallen haben. Wird das Nervensystem angegriffen, kommt es, meist nachts, zu wandernden Schmerzen im Rumpfbereich, die ihren Ursprung häufig in der Wirbelsäule haben. Auch Lähmungserscheinungen, unter anderem im Gesicht, sind mögliche Symptome des Bannwarth-Syndroms.
Siehe dazu die neue S3-Leitlinie Neuroborreliose!

Lt. Neurologen entspricht die „akute Radikulopathie“dem klassischen Bannwarth-Syndrom und ist eigentlich eine Radikulitis!


Das es nie Borrelien alleine sind als Ursache einer Krankheit, sondern immer multiple Infektionen, dürfte inzwischen bekannt sein. Schmerzsymptome bei Borreliose - Mischinfektionen:

Da sind
• Störungen der Nervenfunktion
• Störungen der Muskelfunktion
• Störungen der Faszienfunktionen
• Störungen der Homöostase
• Therapieresistenzen
• Energiemangel und Störungen der Meridiane

und sicherlich noch weitere.

Die Nervenfunktion wird vor allem durch 2 Dinge beeinträchtigt. Zum einen durch die Neurotoxine der Borrelien und zum anderen durch fehlende Nährstoffe und immunologische Reaktionen. Hierraus entstehen vor allem Neuropathien.

Zitat aus http://www.faszien-senmotic.de/faszien-therapie/faszien/
Faszien sind lange Zeit von den Ärzten kaum beachtet worden, doch sie sind ein wichtiger Faktor in Bezug auf den borrelienassozierten Schmerz. Fasziale Bindegewebe erfüllen außer der Funktion der Trennung der Muskeln weitere wichtige Aufgaben. Denn auch die Lymphe wird zwischen den Faszien abgeleitet. Diese Flüssigkeit transportiert sowohl Abbauprodukte aus unseren Zellen, als auch wichtige Aufbaustoffe zu den Zellen. Jede Muskelbewegung unterstützt dabei den Transport der Lymphe. Faszien können verkleben, wenn es aufgrund von Verspannungen zu einem Stau der Lymphe kommt. Das Fibrinogen, ein Blutgerinnungsfaktor, liegt in der Lymphe als gelöster Stoff vor, wird aber in Kombination mit bestimmten Substanzen zu unlöslichem Fibrin. Substanzen wie das Adenosintriphosphat werden bei Muskelanspannung freigesetzt. Durch die Fibringerinnung verkleben dann die Faszien intensiv miteinander (Prof. Dr. med. Paulini, Universitäten Ulm und Mainz).
Lesen Sie weiter im o.g. Link "Alles Wichtige über Faszien in 10 Punkten"