Homöopathie und Nosoden

Ein wichtiger Appell an alle: Bitte nie selbst herumprobieren mit hömöopathischen Mitteln. Es sollte immer erst eine Anamnese durch eine erfahrene Fachkraft durchgeführt werden. Kein Körper ist wie das andere. Was bei einem geholfen hat, hilft noch längst beim anderen. Und bei Homöopathie gilt auch nicht der Satz: Schaden kann es ja nicht! Im Gegenteil, es kann sehr wohl schaden und manchmal ziemlich. Deshalb hier einige Infos dazu, was ist

 

1. Homöopathie

 

Bei all den hier genannten Krankheitsbildern, handelt es sich um chronische Erkrankungen. Dafür ist es wichtig, sich stets individuell eine homöopathische Arznei verschreiben zu lassen. Wie oft festzustellen ist, haben die meisten trotz gleichem "Krankheitsbezeichnung" völlig unterschiedliche Symptome. Niemals werden Arzneimittel häufiger in exakt derselben Potenzierung verabreicht! - dies kann zu Kunstkrankheiten und einer Unterdrückung der Symptome in Richtung Körperinneres und lebenswichtiger Organe führen.

Die Homöopathie hat eine völlig andere Wahrnehmung vom Krankheitsgeschehen als die Schulmedizin. Darum kann auch nicht so einfach verglichen werden "was denn nun besser wirkt". Das ist wie Äpfel mit Birnen vergleichen.

aus https://www.naturheilpraxisdengler.de/therapien/hom%C3%B6opathie/

Die Homöopathie ist ein Heilverfahren, bei dem durch Potenzierung (Verdünnung) und Gabe von pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Wirkstoffen eine Heilung erzielt wird. Im Jahre 1790 beobachtete Samuel Hahnemann in einem Selbstversuch mit Chinarinde mehr zufällig, daß diese Substanz bei ihm genau diejenigen Symptome erzeugte, gegen die sie bei Kranken eingesetzt wurde. In zahlreichen weiteren Versuchen an Freunden, Angehörigen und sich selbst untersuchte er viele weitere Substanzen pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Ursprungs und kam immer wieder zu dem Ergebnis, daß Arzneien an Gesunden charakteristische Symptome hervorrufen, die sie bei Kranken wiederum heilen. Als erster in der Medizin führte er kontrollierte Experimente mit Arzneimitteln an gesunden Versuchspersonen durch, sogenannte Arzneimittelprüfungen.

 Der Beginn der Homöopathie wird von Medizinhistorikern auf das Jahr 1796 datiert, als Samuel Hahnemann (geboren 10.4.1755 in Meißen, gestorben 2.7.1843, das Grab befindet sich in Paris auf dem Friedhof Père Lachaise) seine Erkenntnisse in "Hufelands Journal" erstmals der wissenschaftlichen Öffentlichkeit vorstellte. 

Aus seinen Experimenten leitete er folgenden Lehrsatz ab: "Wähle, um sanft, schnell, gewiß und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfall eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden erregen kann als sie heilen soll!"

 

Homöopathie mit Komplexmitteln

Bei der Homöopathie mit Komplexmitteln werden nicht Einzelmittel, sondern Komplexmittel verordnet, die nach organotropen Gesichtspunkten bzw. klinischen Indikationen ausgewählt werden, das heißt ein Komplexmittel besteht aus verschiedenen homöopathischen Einzelmitteln mit ähnlicher Wirkrichtung. Zitat Ende

 

Viele Betroffene finden erst dann zur Homöopathie, wenn die Schulmedizin nicht mehr weiter weiß und wenn der Körper sich selbst nicht mehr helfen kann, weil z.B. total vergiftet ist durch die verschiedensten Umweltbelastungen und viele Symptome unterdrückt wurden durch zu viele Medikamente und Impfungen. Dann kann es ein sehr langer Weg sein, bis die Selbstheilungskräfte wieder funktionieren!

 

Welche Potenzen gibt es?

Bei der Auswahl der Potenzreihe und Potenzhöhe folgen die homöopathischen Ärztinnen, Ärzte und Heilpraktiker meistens der Tradition ihrer Ausbildung, modifiziert durch ihre eigenen Erfahrungen. Es wurden von allen Potenzreihen und Potenzstufen schon gute Ergebnisse berichtet. Eine wissenschaftlich fundierte Aussage, welche Potenzreihe und welche Potenzstufe wann am besten wirkt, lässt sich derzeit nicht machen. Es gibt - je nach dem Grad Ihrer Potenzierung (Verdünnung) D-, C-, LM- und Q-Potenzen, wobei die Regel gilt, je mehr verdünnt (potenziert), desto stärker wirken sie und je nachdem können mehr oder weniger Nebenwirkungen auftreten. 

 

2. Nosoden

Die Absicht der Nosoden-Therapie ist das isopathische Prinzip, gleiches mit gleichem zu heilen, während bei der klassischen Homöopathie das Ähnlichkeitsprinzip gilt.

Ärzte und Heilpraktiker verwenden Nosoden beispielsweise, um Viren und Bakterien auszuleiten oder es gibt Anti-Impfnosoden bei Impfschäden, Auto-Nosoden oder Eigenblutbehandlung:

Nosoden sind nach einer homöopathischen Verfahrenstechnik hergestellte Zubereitungen aus Körperbestandteilen und Stoffwechselprodukten von Mensch oder Tier, feiner von Mikroorganismen einschließlich Viren sowie deren Bestandteile oder Stoffwechselprodukte, welche nicht mehr infektiös bzw. virulent sind. Die Wirkung der Nosoden besteht in der Entgiftung und Ausscheidung der Toxine von akuten, chronischen bzw. überstandenen Krankheiten.

 

Was ist eine Erstverschlimmerung:

Eine Erstreaktion muß nicht generell auftreten. Hier sind vor allem die Potenzwahl und Gabenhäufigkeit des verabreichten homöop. Mittels ausschlaggebend. Erstreaktion bedeutet eine kurzfristige und wie "akute" Verstärkung der individuellen Krankheitssymptome des Menschen/des Tieres.