Therapien

Hier geht es um die klass. Schulmedizin bei der Frühborreliose und der Neuroborreliose.

Für die chronische Borreliose lesen Sie bitte alternative Therapieverfahren bzw. Komplementärmedizin

Antibiotikabehandlung
Hier verweisen wir für die Behandlung auf die aktuellen Leitlinien der Deutschen Borreliose-Gesellschaft und den neuen S3-Leitlinien Neuroborreliose. In der Frühphase (solange noch die Spirochätenart überwiegt, also kurz nach der Infektion) sind noch gute Heilungsergebnisse mit Antibiotika zu erzielen. Nach Vorträgen von Borreliosefachärzten sind in der Frühphase geeignet Penicilline und die Beta- Lactame sowie die nur intravenös verabreichbaren Cephalosporine der 3. Generation. Diese wirken nur hemmend auf den Aufbau neuer Zellwand der Spirochäten (Borrelien, Treponemen) und verhindern so deren Vermehrung , sind also bakteriostatisch.

Fakten, die man aber wissen sollte, bevor man sich Heilung nur allein durch lange Antibiotikagaben erhofft:
Zu lange Antibiotikadauer schädigt u.a. auch die Mitochondrien, die Kraftwerke unserer Zellen, siehe z.B. http://www.biomedical-center.de/beschwerden/mitochondriopathie/
Mitochondrien stammen von Bakterien ab, sind denen sehr ähnlich und können daher auch von einigen Antibiotika geschädigt werden, siehe dazu http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Endosymbiontentheorie.html

Borrelien teilen sich sich nur alle 12-24 Std., was die Wirksamkeit von AB sehr stark vermindert. Außerdem sind Borrelien persistierend. Andere Bakterien dagegen teilen sich normalerweise alle 20 min. und können dadurch durch AB im Laufe von 2 Wochen abgetötet werden - vorausgesetzt sie sind nicht restistent inzwischen.

Folgende Faktoren spielen eine Rolle:

  • 1) Verspätete Antibiotikagabe - sollte sofort nach einem Zeckenstich erfolgen, wenn Wanderröte da ist.
  • 2) intrazelluläre Nischen, die für viele Antibiotika nur schwer zugänglich sind, insbesondere, wenn sie sich dort nicht vermehren und somit die klassischen Antibiotikaangriffspunkte entfallen
  • 3) Tiefes Eindringen in Gewebeschichten , denn hierhin vermögen nicht hoch genug und nicht lange genug verabreichte Antibiotika oft nicht vorzudringen - Schutz durch Umhüllung
  • 4) Borrelien scheiden ein Glykoprotein ab, von dem sie umhüllt und eingekapselt werden. Die Antibiotika können dann nicht zu den Borrelien vordringen.
  • Ein Patienten-Portal hat Umfrageergebnisse von 300 Betroffenen online gestellt: Bei 92,67 % der Befragten kam es trotz antibiotischer Behandlung zu Beschwerderückfällen.

Biofilmbildende Erreger
Borrelien flüchten sich in Biofilme, wie es auch von anderen Erregern bekannt ist. Dorthin gelangt kein Antibiotika mehr und die Schulmedizin stößt da an ihre Grenzen. Näheres zu Möglichkeiten bei Biofilme lesen Sie hier: http://www.kit.edu/besuchen/12180.php und http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/316391

Erklärung zu zellwandreien Formen, Blebs und Biofilmen mit Videos

 

Allergisch auf Antibiotika

Zitat aus: http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-12247-2010-09-13.html

Erwachende“ Viren schuld an Arzneimittel-Allergien!
Immunsystem reagiert nicht auf Wirkstoff, sondern auf aktivierte Epstein-Barr oder Herpes-Viren.
Allergische Reaktionen auf ein Antibiotikum oder ein Epilepsiemittel sind keine Überreaktion des Immunssystems auf das Medikament, wie bisher angenommen. Stattdessen kämpft der Körper gegen Herpes- oder Epstein-Barr-Viren, die zuvor „schliefen“, aber durch das Medikament reaktiviert worden sind. Diese überraschende Erkenntnis berichten französische Forscher jetzt in der Fachzeitschrift „Science Translational Medicine“.
Als Nebenwirkung einiger Arzneimittel wie Antibiotika oder Antiepileptika können nicht nur Unverträglichkeiten oder Reaktionen auf bestimmte Abbauprodukte der Wirkstoffe auftreten, sondern auch eine Überreaktion des Immunsystems – eine Allergie. Dieses Überempfindlichkeitssyndrom tritt meist erst rund drei Wochen nach der Einnahme des Medikaments auf und kann von Hautausschlag, Fieber bis hin zu schweren infektionsähnlichen Symptomen reichen. Bei rund bei zehn Prozent der Betroffenen kann es sogar zum Tod führen. Die genauen Ursachen dieser allergischen Reaktion waren bisher allerdings unklar. Weiter im o.g. Link
Lesen Sie dazu unsere EBV-Broschüre

Frühstadium - gleich nach den Zeckenstich

Bei einer frischen Borreliose nach Zecken- oder Stechfliegenstich mit den typischen Beschwerden und Symptomen im Früstadium, evtl. auch noch mit dem auffälligem EM, ist Antibiotika dringend angebracht. Lesen Sie hierzu die Richtlinien der deutschen Borreliosegesellschaft, Auflage 2011: http://www.borreliose-gesellschaft.de/Texte/Leitlinien.pdf und die neuen S3-Leitlinien Neuroborreliose!
Allerdings sollten die möglichen Schäden einer Antibiotika-Therapie durch zusätzliche naturheilkundliche Maßnahmen, z.B. Probiotika für den Darm, gering gehalten bzw. wieder beseitigt werden.

Achtung: Ein Frühstadium mit Wanderröte sagt nicht, dass man nicht schon lange vorher unbemerkt schlafende Borrelien im Körper hatte, die das Immunsystem die ganze Zeit in Schach gehalten hat. Es gibt Meinungen, dass eine Wanderröte ein Zeichen dafür ist, dass das Immunsystem diese Balance jetzt eben nicht mehr aufrecht halten kann! Sie klingt auch für uns sehr logisch!

Die richtige Wahl des Antibiotikas und Dauer ist entscheidend!
Aber ganz so einfach ist das nicht mit der Antibiotikabehandlung, zumindest für zwei sehr gebräuchliche Antibiotikagruppen gibt es Studien für Resistenzen und Hinweise darauf, dass dadurch erst die Borrelien in zellwandfreie Formen sowie Biofilme gedrängt werden, wo sie endgültig für Antibiotika und auch den Freßzellen des Immunssystems nicht mehr erreichbar sind und in die chronische Form übergeben. In der Schulmedizin wird nun auch darüber berichtet, (was die Energiemedizin schon lange weiß und erfolgreich damit arbeitet), daß die Borrelien wie andere Erreger auch untereinander kommunizieren und regelrechte Strategien zum Überleben entwerfen, um sich gegen Antibiotika abzuschotten und danach wieder zum Vorschein zu kommen, sie teilen sich anderen Einzellern mit und beginnen ab einer Grenze mit der Produktion von Biofilmen, (stand mal auf der Page von http://aerzteblatt-student.de.) Daher ist es nicht verwunderlich, dass es bei den neuen Diagnose- und Behandlungsgeräten mit Bio-Photonen, Bioresonanz etc. immer mehr Erfolgsnachrichten gibt.

 

Weitaus schwieriger wird die Behandlung bei einer chronischen Borreliose - Post-Lyme-Syndrom

Eine Mitgliederinformation aus 2008 der Liga für Zeckenkranke Schweiz: Fehlender Beweis für Langzeit-Antibiotika-Therapie: Unter dem Titel „Fehlende Evidenz für eine Langzeit-Antibiotika-Therapie bei Post-Lyme-Syndrom (bzw. Chronischer Lyme-Borreliose)“ . Die Masterarbeit untersuchte allerdings nur mit den Wirkstoffen Ceftriaxon (bekannt unter Rocephin) intravenös und Doxycyclin.
Auf Blatt 2 der o.g. Mitgliederinformation: Therapie der Lyme-Borreliose -
Prof. Dr. Martin Sievers, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Wädenswil geht auf die verschiedenen Stadien der Borrelien sowie der Diagnostik ein und nach dem wirksamsten Antibiotika.
Auszug daraus: Gesucht wird in der Therapie der Lyme-Borreliose das wirksame Antibiotikum.
Zellkulturmodelle, bei denen Borrelien mit menschlichen Endothelzellen unter Zugabe von verschiedenen Antibiotika kultiviert werden, können hier weiterhelfen. Mittels dieser Modelle konnte gezeigt werden, dass beta-Lactamantibiotika, Cephalosporine und Makrolide nicht in der Lage sind, intrazelluläre Borrelien abzutöten. Auch zeigen die Borrelien Resistenzen gegenüber den akroliden.
Tetracycline, wie das lipidlösliche Minocyclin töten weitgehend alle Formen der Borrelien ab. Eine zu geringe Antibiotikakonzentration bewirkt aber die Umwandlung der Borrelien in die zystische Form. Diese zystischen Formen sind schwierig abzutöten. Dies scheint für eine hohe Dosis von Antibiotika während der Therapie zu sprechen. Zitat Ende

Hier ein Link zum Thema Antibiotika und Cortison: www.doc-uni.at/html/antibiotika_und_cortison.html - Darin ist alle genau erklärt, auch für Laien.

 

Kritische Stimmen und Warnungen -  Minocycline -Warnung!

Weitere Nachrichten der DeuBorrGes.: Minocycline -Warnung!!: Die DBG meldete in Mitt 9/2010 die FDA-Warnung, dass es zu besonderen NW kommen kann mit Eosinophilie und schweren systemischen Symptomen. Minocycline wird auch in Verbindung gebracht mit Schilddrüsenkrebs, auf den bei solcher Therapie kontrolliert werden solle. ".. Drug Rash with Eosinophilia and Systemic Symptoms (DRESS) including fatal cases have been reported with minocycline use. If this syndrome is recognized, the drug should be discontinued immediately. Adverse reactions .Others: Thyroid cancer has been reported in the post-marketing setting in association with minocycline products. When minocycline therapy is given over prolonged periods, monitoring for signs of thyroid cancer should be considered. .."Hinweis DBG http://www.fda.gov/Safety/MedWatch/SafetyInformation/ucm230312.htm

 

Problematik der Behandlung bei chronischer Borreliose - Gutachten

Lesen Sie hier die umfangreichen Artikel und Veröffentlichungen auf der Page des Borreliose-Facharztes und Gutachters Dr. Berghoff http://www.praxis-berghoff.de/. Dort stellt er auch ein neues Dokument zum Thema "Privatgutachten beim ärztlichen Behandlungsfehler"zum Herunterladen zur Verfügung (pdf, 23. April 2007, Autor PD Dr. med. W. Berghoff).
Außerdem sehr gut: http://www.praxis-berghoff.de/dokumente/Gutachten_bei_Borreliose-Problemuebersicht.pdf und http://www.praxis-berghoff.de/dokumente/infektiologische_differentialdiagnose.pdf. Weiter http://www.praxis-berghoff.de/dokumente/anmerkungen-zur-lb.pdf - z.B. wie ein EM aussieht und dieses ein Grund zur sofortigen Antibiotikagabe ist, ansonsten verstößt es gegen die geltende Lehrmeinung.
http://www.praxis-berghoff.de/dokumente/infektiologische_differentialdiagnose.pdf

 

Gefahren bei zu langer Antibiotikadauer:

Zu lange Antibiotikadauer tötet nicht nur die meisten Bakterien, (gefährliche wie auch die guten Bakterien),
sondern könenn auch die Mitochondrien schädigen, die Kraftwerke unserer Zellen, da diese im Aufbau den Bakterien ähneln. Dagegen kann man aber was tun, siehe http://www.dr-michalzik.de/blog/mitochondriale-medizin/

siehe auch Auszug aus http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/2020/

Erneute Antibiotikatherapie bei unspezifischen Beschwerden wirkungslos

28.05.2002 - (idw) Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (München) Leiden Patienten nach einer akuten Lyme-Borreliose chronisch unter eher unspezifischen Beschwerden, ist eine erneute Antibiotikatherapie wirkungslos. Sinnvoll sind in solchen Fällen nur symptomatische Therapiemaßnahmen.

 

Anmerkung: Nach den Erfahrungswerten bzw. Testprotokollen mt den neuen bioenergetischen Verfahren dieser Betroffenen in diesem Stadium, die eine Vielzahl von anderen Erregern sowie Schwermetallbelastungen und Toxine aufwiesen, kann seitens unserer Selbsthilfegruppe nur angeraten werden, alle Diagnose-Möglichkeiten zu nutzen, - insbesondere hier die neuen bioenergetischen Diagnosegeräte - um diese anderen Belastungen heraus zu finden und diese adäquat zu behandeln!

Eine prophylaktische Antibiotikabehandlung nach einem Zeckenstich ist ebenfalls nur in Ausnahmefällen sinnvoll. Das empfehlen Experten der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift InFo Neurologie & Psychiatrie.
In Deutschland tragen schätzungsweise zehn bis 25 Prozent der Zecken so genannte Borrelien in sich, Bakterien aus der Familie der Schraubenbakterien.

Ein neuer Bericht in einer Ärztezeitung sagte, dass die neuesten Erkenntnisse aus Amerika lauten, eine Antibiotika-Behandlung nicht länger als 2 Monate an einem Stück durchzuführen. Durch zu lange AB-Behandlung könnten die Borrelien mutiert sein bzw. zumindest in einigen Fällen - hier die Fotos dazu von lymenet: http://www.lymephotos.com/bb/index.html

Kritisch gesehen: Der aktuelle Stand der Schulmedizin im deutschen Ärzteblatt:

"Quasi als Kontrastprogramm zu Klinghardt - der "State-of-the-Art"- Artikel des Ärzteblatts: https://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/sslcme.asp?id=63176:
In diesem Artikel offenbart sich die Problematik des schulmedizinischen Herangehens sowohl auf diagnostischer wie auch auf therapeutischer Seite: die serologische Diagnostik ist letzten Endes als Wegweiser für die Therapie ungeeignet, daher wird eine Therapie nach dem klinischen Bild empfohlen. Da dieses jedoch sehr bunt ist, erscheint das unter praktischen Gesichtspunkten wiederum kaum möglich. Therapeutisch werden die Standardprotokolle der Antibiotikatherapie diskutiert, ohne mit einem einzigen Wort auch nur auf mögliche Begleitbehandlungen einzugehen.

Empfehlenswert: Ganzheitliche Behandlung:
Eine ganzheitliche Behandlung ist bei chronischen Infektionen unbedingt anzuraten.
Bei der klass. Schulmedizin nur mit Antibiotika berichten die Betroffenen oft von Verbesserungen nach der Antibiose, die aber sehr oft nach kurzer oder einiger Zeit wieder verschwinden, dann geht das Ganze erneut los - es ist sehr oft eine Abwärtsspirale!
Erfolgreiche Ärzte wissen, wie wichtig die richtige Wahl des individuell ausgesuchten Antibiotikas ist, checken mögliche Co-Infektionen ab, auch in Bezug auf mögliche Viren und Parasiten und vor allem auf Darmgesundheit, da der Darm zu 80 % für die Bildung des Immunsystem zuständig ist. Ebenso wissen sie um die Erfordernis von Entgiftung und Immunmodulation.