Symptome EBV

Die typischen Symptome der Mononukleose sind Anschwellen der Lymphknoten, Husten, Infektionen im Mund- und Rachenraum, Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Übelkeit und Nachtschweiß.

Geschwollene Drüsen am Hals sind oft das erste sichtbare Anzeichen für das Pfeiffersche Drüsenfieber. Insgesamt kommen folgende Symptome am häufigsten vor: Unwohlsein und Müdigkeit, oft aber Wochen, starke und schmerzhafte Schwellung der Lymphozyten, insbesondere am Hals sichtbar, Vergrößerung der Milz, gelbe Beläge auf den Mandeln und Beginn Fieber unterschiedlicher Höhe. Selten Hepatitis ohne Gelbsucht, sehr selten Haut-Exantheme.

Lymphknoten, Milz und Mandeln erfüllen wichtige Aufgaben bei der Immunabwehr, die während des Pfeifferschen Drüsenfiebers geschwächt ist. Deshalb sind Menschen, die schon unter einer geschwächten Abwehr leiden, beispielsweise bei HIV-Infektionen, häufig von schwereren Verläufen betroffen.

Erhöhte Leberwerte, Grippeartige Beschwerden, Mandelentzündung,  Aber auch die Leber ist oft beteiligt und Gelbsucht kann auftreten.

Ebenfalls gehört der EBV zu den Viren und Bakterien, die den Muskel befallen können (Myositis).

Gewöhnlich beginnt die Krankheit mit einem allgemeinen Krankheitsgefühl, das mehrere Tage bis zu einer Woche andauert. Diese unbestimmten Symptomen werden von Fieber, Halsschmerzen und geschwollenen Lymphknoten gefolgt. Das Fieber kann am Nachmittag oder frühen Abend auf 103°F (ungefähr 39 °C) ansteigen. Der Hals kann sehr stark entzündet sein, und es kann sich im Rachen eine eiterartige Substanz bilden. In den meisten Fällen sind die Lymphknoten am Hals geschwollen, aber jeder Lymphknoten kann geschwollen sein. Bei einigen Menschen sind geschwollene Lymphknoten das einzige Symptom. Die Müdigkeit ist gewöhnlich während der 2 bis 3 Wochen ausgeprägt und kann 6 Wochen oder länger halten.

 

Bei mehr als der Hälfte der Patienten mit Pfeifferschem Drüsenfieber vergrößert sich die Milz. Das ruft zwar kaum Symptome hervor, doch eine vergrößerte Milz kann bei Verletzung leicht einreißen. Auch die Leber kann sich leicht vergrößern. Weniger häufig sind Gelbsucht sowie Schwellungen rund um die Augen. Hautausschläge entwickeln sich selten. Jedoch entwickeln Personen mit einer EBV-Infektion, die antibiotisches Ampicillin einnehmen, normalerweise einen Hautausschlag. Zu weiteren, allerdings sehr seltenen Komplikationen zählen Krampfanfälle, Nervenschäden, Verhaltensstörungen, Gehirnentzündung (Enzephalitis) oder Entzündung der Hirnhäute (Meningitis), Anämie, und Blockierung der Atemwege durch geschwollene Lymphknoten.

 

Patienten berichten weiter von:

* Verspannungen im Nacken und in den Schultern, * Herzrasen, * Krämpfe im Bauchraum, * Muskel- und Gliederschmerzen, * Schwindel, * Sehstörungen, * Übelkeit, * keinen oder ständigen Hunger, * Zittern, * Nervosität, * Müdigkeit, * mangelnde Belastbarkeit, * Stoffwechselstörungen, * Lymphknotenschwellungen usw.

 

Eine typische Befundkonstellation ist eine nur leichte Erhöhung der Leberenzyme (AST, ALT) bei starker LDH Erhöhung. Der LDH/AST-Quotient ist daher hoch. siehe näheres hier: http://www.med4you.at/laborbefunde/lbef2/lbef_ldh.htm

 

Wenn der EBV im Spiel ist und das Immunsystem angreift, sind fast immer mehrere Erreger im Spiel. Oft Bornaviren, HHV6 und Lyme-Borreliose. Beim chronischen Fatique-Syndrom CFS findet man meistens alle diese Erreger wieder.

 

Achtung: Wird einseitig bei einer multiplen Viren/Bakterienerkrankung nur einseitig die eine Art therapiert, also beispielsweise bei Borreliose (Bakterien) nur mit Antibiotika behandet, kommen erfahrungsgemäß durch das damit noch weiter geschwächte Immunssystem die Viren erst richtig hoch!

 

 

Die Inkubationszeit:

ist wechselhaft: wenige Tage bis zu 6 Wochen. übertragen wird das Virus durch Tröpfcheninfektion, vor allem von Mund zu Mund. Die Zeit von der Ansteckung bis zu den ersten Krankheitszeichen kann recht unterschiedlich sein. Meistens beginnt das recht hohe und wechselhafte Fieber nach wenigen Tagen bis 2 Wochen. Es kann aber auch erst nach bis zu 6 Wochen auftreten. Die Ausprgung der Symptome ist vom Alter abhängig, weil das Immunsystem mitbetroffen ist. Bei kleinen Kindern kann das Pfeiffersche Drsenfieber wie ein schwerer fieberhafter Infekt verlaufen. Es kann aber auch fast ohne Symptome auftreten.

 

Rheumatologie:

 

In der Rheumatologie und Immunologie wird das Epstein-Barr-Virus darüber hinaus als ein möglicher Auslöser von rheumatischen und immunologischen Erkrankungen (Autoimmunerkrankungen / Autoimmunreaktionen) diskutiert. So wurde EBV lange als ein möglicher Kandidat für die Ursache der chronischen Polyarthritis gehandelt. Es gibt auch immer wieder wissenschaftliche Untersuchungen, die in diese Richtung gehen. Ein sicherer Beweis für einen Zusammenhang zwischen EBV und chronischer Polyarthritis steht aber auch mit Einsatz der neuesten Labormethoden aus. Mehr Evidenz gibt es für einen Zusammenhang zwischen einer chronischen EBV-Infektion und dem Sjögren-Syndrom (das ja auch mit einer Polyarthritis einhergehen kann). Die eigene Erfahrung umfaßt einige wenige Patienten mit einer chronischen Arthritis in der Folge einer EBV-Infektion. Zur Behandlung einer solchen EBV-ausgelösten Arthritis gibt es keine einheitlichen Empfehlungen, nicht zuletzt, da das Krankheitsbild als solches nicht genau definiert ist. Bei einer Patientin mit einer nahezu sicher EBV-induzierten, chronisch verlaufenden Oligoarthritis (= Arthritis weniger Gelenke, bei ihr waren es große Gelenke der unteren Körperpartie, vor allem Sprunggelenke, z.T. auch Kniegelenke) wurde in Anlehnung an die Therapie einer chronischen Polyarthritis eine remissionsinduzierende Therapie mit Chloroquin (z.B. Resochin) eingeleitet und so eine komplette Remission erreicht. Weiter auf http://www.rheuma-online.de/a-z/e/epstein-barr-virus.html

 

Geschwächtes  Immunsystem ist der Hauptansatzpunkt

 

Das kann durch die Einnahme von Antibiotika, durch Magen-Darm-Infektionen, durch Amalgambelastung oder durch psychischen Stress der Fall sein.  Trifft der EBV auf einen solchen körperlichen Schwachpunkt, beginnt er sein zerstörerisches Werk - im Immunsystem. Dabei ist der erste Angriffspunkt des EBV auf den Organismus die Dünndarmschleimhaut, wo der Virus die Immunglobuline irritiert. Der EBV infiziert die B-Lymphozyten, die im Immunsystem für die Bildung von Antikörpern verantwortlich sind. Das Verwirrende an der akuten EBV-Infektion ist, dass zum einen Antikörper gebildet werden, die man gewöhnlich nicht erwarten würde, zum anderen aber auch solche bekannten Antikörper, die üblicherweise Zeichen einer Infektion mit anderen Erregern sind.

 

Bahnbrechende neue Studien auf dem Gebiet der Autoimmunkrankheiten
EBV verändert an 1. Stelle mit dem Faktor 30 ! den Rezeptor von Vitamin D3

 

Das ist eine ganz wichtige Sache! Die Betroffenen haben massiven Mangel an Vitamin D3! Neben EBV setzen auch Borreliose, CMV, der Pilz Aspergillus und noch ein paar andere Bakterien diesem Rezeptor zu.
Lesen Sie dazu: Alles Wichtige über Vitamin-D-Mangel: http://www.endokrinologikum.com/fachbereiche/endokrinologie/osteologie/vitamin-d-mangel.html

 

(aus http://www.co-rheumatology.com)
Auszüge:
Neue Forschungsergebnisse mit den gegenwärtig neuesten Verfahren der Gen-Analysen zeigen, was Therapeuten schon längst wissen, die mit den neuen bioenergetischen Verfahren arbeiten: Chronisch Kranke sind voll mit allen möglichen Erregern! Nie habe ich jemanden in den Selbsthilfegruppen gesehen oder gehört, der nur Borreliose, oder nur EBV oder nur Bornaviren hatte, alle hatten immer eine Unmenge an verschiedenen Erregern.
Das bestätigen jetzt die neuesten Forschungsergebnisse: Menschen Superorganismen und ein umfangreiches Mikrobiom beinhalten, dass bei Patienten mit Auto-Immunkrankheiten verändert ist. Insbesondere tritt hier das sehr wichtige Vitamin D zutage.
Durch den Mechanismus einer Deregulierung des Vitamin D Kernrezeptors schwächen intrazelluläre Mikroben das angeborene Immunsystem und reichen sich im Gewebe und Blut an. Molekulare Ähnlichkeiten zwischen Krankheitserreger und Wirt führen zu Wechselwirkungen mit menschlichem Protein, was zu weiteren Fehlfunktionen führt. In diesem Sinn kann das Vorhandensein von Auto-Antikörpern als Reaktion auf Krankheitserreger verstanden werden.

 

Höchst interessant ist jetzt, um welche Mikroben es sich handelt, die ihr Überleben sichern, indem sie die Gen-Expression des Vitamin D –Rezeptors (VDR) zu ihrem Gunsten verändern – das sind nämlich fast alles alte Bekannte in unserem Selbsthilfegruppen!
In erster Linie ist das das Eppstein-Barr-Virus (EBV), das verlangsamt die Expression des VDR in Lymphoblasten um mehr als den Faktor 30! Ebenso überleben die Erreger des Borrelia Burdorferi , Cytomegalovirus (CMV) Mycobacterium leprae und tuberculosis durch unterschiedlich starke Reduktion des VDR. Ebenso der Pilz Aspergillus fumigatus – auch kein Unbekannter bei Borreliosepatienten und anderen chronisch Kranken – sondert die Substanz Gliotoxin ab, was wiederum zu einer erheblichen Reduktion des VCR beiträgt. Es scheint so, dass die Deregulation des VDR ein effizienter Überlebensmechanismus der Mikroben ist und daher bleibt zu vermuten, dass die genannten gut bekannten Beispiele nur einen geringen Teil der auf ähnliche Weise im menschlichen Wirt überlebenden Mikroben darstellen. Die Deregulierung des VDR erkennt man durch eine erhöhte Konzentration des Vitamin D Metaboliten 1,25(OH).
Es gibt damit einen fortlaufenden Weg nach unten, denn zu den genannten beteiligen Faktoren gehören auch noch einige andere wie der Glucocorticoid Rezeptor, der Androgen-Receptor und der Thyroid-Rezeptor, wodurch zahlreiche hormonelle Störungen entstehen können.

 

EBV-Antikörper-Test kann andere Erreger vortäuschen, z.B. Borreliose

 

Leidet ein Mensch also an einer akuten EBV-Infektion, kann durch diese Antikörperbildung eine akute Infektion mit anderen Erregern vorgetäuscht werden, beispielsweise Borreliose. Wir finden dann im Immunoblot häufig den Marker P41. Anders formuliert, durch die Infektion funktionieren Markerzellen, die Eindringlinge markieren und sie für unser Immunsystem erst erkennbar machen, nicht mehr richtig - sie markieren Feinde entweder gar nicht oder nur unvollständig. Es kann auch geschehen, dass fälschlich körpereigene Zellen markiert und dann vom Immunsystem angegriffen werden.

 

Neu: Verbindungen zu idiopathischer pulmonaler Fibrose (IPF) IPF

 

22.11.14: Das EBV-Virus hat zwei tierische Pendanten, das equine EHV-2 (Immunsuppression) und EHV-5-Virus bei den Pferden - alle gehören in die Gruppe der Gammaherpesviren. Bei den Pferden löst EHV5 die fibrotischen Lungenerkrankung EMPF aus - bislang war dieses noch nicht bei Pferden in dieser Verbindung bekannt. Es befällt hauptsächlich erwachsene Pferde. Wenn eine fibrotische Lungenerkrankung diagnostiert wurde, war auch 100%ig das Virus EHV5 dabei lt. Untersuchungen in den USA. EMPF ist eine spontane Lungenerkrankung , die durch Entzündung und Vernarbung der Lunge auffällt. Die Narbenbildung führt zu einem Verlust der Lungenfunktion und eine Unfähigkeit des Pferdes, genügend Sauerstoff zu bekommen. EMPF ist progressiv und reagiert in der Regel schlecht auf die Therapie, sodass es oft tödlich ist für die betroffenen Pferdel

 

Pendant bei Menschen ist das EBV

Diese fibrosierende Lungenerkrankungen bei Pferden hat einen klinischen Pendant beim Menschen - idiopathischer pulmonaler Fibrose (IPF). IPF wird wie EMPF durch progressive Narbenbildung in der Lunge, der Verlust der Gewebe Fähigkeit, Sauerstoff zu transportieren und bewirkt macht es zunehmend schwierig für eine Person zu atmen ist. Dies wird oft als ein Gefühl des Erstickens oder einer intensiven Straffung der Brust beschrieben.
Ungefähr 128.000 Amerikaner leiden an IPF und jedes Jahr befällt die Krankheit das Leben von mehr als 40.000 Menschen - etwa die gleiche Anzahl wie Brustkrebs. Nur wenige Menschen haben von IPF gehört, aber es ist fünfmal häufiger als Mukoviszidose und die Lou Gehrig-Krankheit. Es gibt keine Heilung und die Überlebenszeit ist in der Regel weniger als fünf Jahren nach der Diagnose. Die Ursache der IPF ist unbekannt, es wird aber angenommen, dass diese aus einer Kombination von Faktoren, die zu Verletzungen der Lunge führen, einschließlich möglicherweise Viren, wie Epstein-Barr-Virus (EBV).
So kann es auch als möglicher Auslöser für IPF beim Menschen zuständig sein. Die Erkenntnisse bei der Behandlung der Pferde könnten also auch dazu beitragen, die humane IPF besser zu verstehen. Dies ist eine wichtige Frage, um auch die fibrotischen Lungenerkrankungen beim Menschen insgesamt besser zu verstehen. Wir wissen jetzt, dass ein Gammaherpesvirus Lungenfibrose im natürlichen Wirt induzieren kann und wir nehmen an, dass die Induktion von Fibrose geschieht, während das Virus latent vorhanden ist im Körper", sagt Williams. "Unsere Ergebnisse darauf auch hin, daß nicht alle EHV-5 pathogen sind, sondern dss nur einige Stämme des Virus induzieren können zu einer Lungenfibrose. Diese Ergebnisse haben wichtige Implikationen bei der Prüfung Detektion von Gammaherpesvirus in der Lunge des Menschen mit Lungenfibrose. "
Quelle: https://www.cvm.msu.edu/about-the-college/news-and-events/publications/perspectives-magazine/perspectives-spring-2014/equine-multinodular-pulmonary-fibrosis-and-ehv-5

 

Reaktivierungen

 

Seit einigen Jahren weiß man sicher, dass EBV reaktivierbar ist wie alle Herpesviren. Vergleiche dazu den Aufsatz von Dr. V.von Baehr "Labordiagnostik chronisch persistierender Virusinfektionen": (www.fatigatio.de)

"Die frühere Lehrmeinung, dass die gut diagnostizierbaren Viren VZV und HSV durchaus klinisch apparent reaktivieren, CMV, EBV und HHV6 hingegen nicht, wurde immer konträr diskutiert und ist heute NICHT MEHR HALTBAR. Die Ursache für die Unsicherheiten stellten die unzureichenden labordiagnostischen Methoden dar."

 

Bei einer EBV-Reaktivierung und der chronischen Form gibt es völlig anders verlaufene und unterschiedliche Symptombilder:

 

Wäre das Epstein-Barr-Virus (EBV) von Beruf Manager, müsste man es als äußerst erfolgreich einstufen. Der Krankheitserreger fungiert als "global player", arbeitet extrem facettenreich und hat variable Strategien gegen Angriffe entwickelt. Im Kindesalter verläuft die Infektion mit EBV in der Regel asymptomatisch. Jugendliche und Erwachsene erkranken zu 30 bis 60 Prozent an infektiöser Mononukleose, dem Pfeiffer'schen Drüsenfieber. Leitsymptome sind Lymphknotenschwellungen, Pharyngitis und hohes Fieber. Die infektiöse Mononukleose kann in eine chronisch aktive Form übergehen, bei der die Symptome über Monate und Jahre hinweg bestehen bleiben. Die physische und psychische Leistungsfähigkeit der Patienten und die Lebensqualität sind stark eingeschränkt.

 

Einen langen Weg bis zur richtigen Diagnose gehen Betroffene, bei denen die EBV-Infektion atypisch verläuft. Lymphknoten-Schwellungen fehlen, im Vordergrund der Symptomatik stehen starke Müdigkeit, Aktivitätsverlust und diffuse Schmerzen. Nicht selten wird eine Hepatitis oder Fibromyalgie vermutet. Ursachen unterschiedlicher Verläufe sind noch ungeklärt. Neueste Forschungsergebnisse aus den USA bringen jetzt aber für eine Reaktivierung einen neuen Virus-Mutanten als Auslöser ins Spiel. Lesen Sie darüber weiter auf der CFS-Seite.

 

Einen typischen Infektionsverlauf gibt es also nicht, lassen Sie sich nicht einreden, Sie könnten kein EBV haben, weil es nicht so verläuft, wie viele gewohnt sind und wie es bis jetzt immer beschrieben wurde. Es gibt Erstinfektionen, Reaktivierungen und chronische latente Verläufe.Lesen Sie dazu auch unten die Infektionsserologie über die richtige EBV-Serologie, denn eine Reaktivierung erkennt man nur an einem Parameter der Serologie, der EA (early antigen):

  

Links zum EBV:

 Kleinkind mit EBV-Infektion: http://www.medicalforum.ch/docs/smf/2016/08/de/smf-02585.pdf

 

 

Stoffwechselmechanismus:

 

Anorganisches Quecksilber (Hg2+) bewirkt einen Abfall von reduziertem Glutathion[1] (GSH) in Leber und Niere und anderen Organen, da sich das Quecksilber an die in ihr enthaltenen Sulfhydrylgruppen bindet. Es kommt nach Aufnahme von Hg zu einem Anstieg von stabilen Lipidperoxidations­produkten der LDL-Partikel oder auch des Malondialdehyds (MDA) in der Leber und Niere sowie zu einem verringerten Spiegel von Vitamin E und C in der Folge. Dehydroascorbinsäure wird durch Glutathion wieder zu Ascorbinsäure umgewandelt.

 

Behandlung

 

Die Therapie erfolgt symptomatisch. Die Diagnose kann sicher nach einer Blutuntersuchung gestellt werden.

Schulmedizinisch gibt es da nicht wirklich Hilfe. Es gibt zwei oder drei sehr teure Virusstatika, die aber auch starke Nebenwirkungen haben. Außerdem sind nicht die Viren an sich das Problem, sondern die Verwüstungen, die sie im Immunsystem hinterlassen, und die kann man lt. Erfahrungsberichten mit keinem dieser beiden Mittel beseitigen.

 

Daher wenden viele aus den speziellen Foren erfolgreich alternativen Therapien zu,

also ganzheitliche Behandlung und darüber hinaus können die neuen bioenergetischen Verfahren die Erreger eleminieren. Besonderen Augenmerk sollte auf allgemeine Herpesbehandlung gelegt werden mit z.B. L-Lysin, Rhus Tox, empfehlenswert dazu die Lektüre über die Wirkung der LM-Potenzen bei Homöopathie.

 

Immer wieder melden sich Betroffene in unseren Selbsthilfegruppen, die von ihren Ärzten und auch Kliniken die Auskunft erhalten, man könne nichts gegen das Virus unternehmen und es würde von selbst ausheilen. Das mag stimmen bei nicht vorgeschädigten Betroffenen, aber wir haben es in unserer Gruppe mit chronischen Infektionen zu tun bei Borreliose, Bornaviurs, CFS oder ähnlichem. Die sprechen eine völlig andere Sprache. Einige wenige Ärzte haben sich auf EBV spezialisiert (nachzulesen in unserem Forum), die arbeiten oder versuchen es mit dem Virusstatika Valaciclovir , das ist eine Weiterentwicklung von Aciclovir. Entschieden mehr Erfolge werden aber aus der der Komplemtärmedizin gemeldet, allen voran die Frequenztherapie und Informationstherapie mit den neuesten bioenergetischen Verfahren wie Bioresonanz und Radionik!

 

Ganzheitliche Behandlung

Entgiften, entsäuern, die anderen Erreger finden, Pilze und Parasiten behandeln, Immunaufbau, Freqzenztherapie, ganzheitliche Behandlung auch hier wie bei der Borreliose.
Ganz wichtig beim EBV ist aber die Ernährung mit der Balance zwischen Arginin und L-Lysin bzw. die Zusatzeinnahme von L-Lysin. Warum das so ist, lesen Sie auf der genannten Extraseite.