Multiple Sklerose - MS

Humane endogene Retroviren als Krankheitsursache für MS

27.4.18: Eine alternative Theorie zu Multipler Sklerose legt nahe, dass die Entstehung auf die Aktivierung endogener Retroviren zurückzuführen ist. Dies eröffnet neue Therapieoptionen: Ein Antikörper gegen ein Virus-Hüllprotein hemmte in einer Studie die Neurodegeneration bei Patienten.

Die Ursachen der Multiplen Sklerose (MS) sind bis heute ungeklärt. Gemeinhin wird angenommen, dass es sich um einen durch molekulare Mimikry ausgelösten autoimmunen Vorgang handelt, der sich gegen Myelinscheiden richtet. Dementsprechend wird für diese Erkrankung auch ein antiinflammatorisches bzw. immunmodulierendes Therapiekonzept verfolgt. Diese Vorstellung wird jedoch zunehmend stärker hinterfragt: Prof. Dr. Malte Kornhuber, Chefarzt für Neurologie am Helios-Klinikum in Sangerhausen, wies bereits 2005 darauf hin, dass schon Monate vor dem Auftreten erster Entzündungszeichen schleichende Veränderungen im Gewebe zu beobachten sind.

Kornhuber nimmt an, dass die Entzündung ein sekundäres Phänomen ist, da in beginnenden Läsionen von MS-Patienten keine Entzündungszellen nachweisbar sind: „Dort akkumulieren sich zunächst antigenpräsentierende Mikrogliazellen“, sagt Kornhuber. „Erst wenn durch einen Infekt oder Stress T-Zellen aktiviert werden, wandern diese ins Nervensystem, und es entwickeln sich entzündliche Herde.“ Ein primärer neurodegenerativer Effekt wird auch durch die Beobachtung gestützt, dass zum Zeitpunkt der MS-Diagnose etwa 20 % der Axone in der zerebralen weißen Substanz bereits geschädigt sind. Besonders Personen mit einer progressiven Form der MS profitieren nicht von einer immunmodulatorischen Therapie.

Humane endogene Retroviren als Krankheitsursache für MS

Das Team um Kornhuber vermutet, dass eine Aktivierung humaner endogener Retroviren (HERV) ursächlich an der Entstehung der MS beteiligt sein könnte. Eine Reihe von Erkrankungen sind mit einer erhöhten HERV-Expression assoziiert, darunter MS, Schizophrenie, Typ-1-Diabetes, amyotrophe Lateralsklerose, rheumatoide Arthritis und Psoriasis.

http://news.doccheck.com/de/207492/ms-genese-eine-steile-hypothese/

Firmen nehmen MS-Medikament vom Markt

12.3.18: Schwere Gehirnentzündungen: Negatives EMA-Votum für Daclizumab beta

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) empfiehlt die sofortige Aussetzung der Zulassung des MS-Medikamentes Zinbryta® (Daclizumab beta, Biogen Idec Ltd). Noch in Apotheken und Krankenhäusern vorrätige Bestände sollen zurückgerufen werden.

Bei 12 Patienten mit Multipler Sklerose (MS), die mit Daclizumab beta behandelt wurden, seien schwere entzündliche Hirnerkrankungen wie Enzephalitis und Meningoenzephalitis aufgetreten, begründet die Behörde ihre Entscheidung. Bei 3 Patienten verliefen die Gehirnentzündungen tödlich.

Rechtlich bindend wird die Empfehlung der Arzneimittelagentur, sobald die Europäische Kommission der Zulassungsaussetzung zugestimmt hat. Bereits vergangenen Freitag hatten die Hersteller Biogen und AbbVie mitgeteilt, Daclizumab wegen Sicherheitsbedenken freiwillig vom Markt zu nehmen.
Weiterlesen: https://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4906809

MS sei vererbbar stellt sich als Irrtum heraus.

 

04.03.2018 - AMSEL räumt auf mit den Irrtümern und Vorurteilen über MS.
Multiple Sklerose beruht nicht auf einem Gendefekt, deshalb fällt sie nicht unter die Definition der klassischen Erbkrankheit. Trotzdem tritt in manchen Familien MS gehäuft auf, ein Hinweis darauf, dass Erbfaktoren eine gewisse Rolle spielen. Man spricht auch von einer genetischen Vorbelastung.
Der eineiige Zwilling eines MS-Erkrankten, der exakt dieselben Gene trägt, hat ein circa 25 %iges Risiko, ebenfalls an MS zu erkranken. Das bedeutet, die Genetik ist zu 25 % ursächlich für den Ausbruch der Krankheit. 75 % der Einflussfaktoren sind in den "Umweltfaktoren" zu suchen, also Belastungen von Giften aller Art, Strahlung etc. und Infektionen von Viren, vorrangig das Epstein-Barr-Virus (EBV). Weiterlesen http://www.amsel.de/multiple-sklerose-news/medizin/Irrtum-MS-sei-vererbbar_7172

 

Funkstrahlung führt u.a. zu antibiotikaresistenen Bakterien

5.1.18: Zitate aus einem mir vorliegenden 7-seitigen PDF von einem Interview der Fachzeitschrift "Die Wurzel" Ausgabe 3/2017 mit Dr. Joachim Mutter über die Ursachen von ALS, MS, Borreliose und anderen chronischen Infektionen und wie Autoimmunität entsteht:

Frage, ob Infektionen (in diesem Fall Spirochäten) eine ursächliche Rolle bei vielen Krankheiten spielen, dies ist mit „Jein“ zu beantworten - also, sie spielen eine Rolle, aber
es steckt etwas Tieferes dahinter. Denn was sind denn die primären Hauptursachen von chronischen Krankheiten? Nach der wissenschaftlichen Datenlage und der Erfahrungsmedizin und Epidemiologie kristallisieren sich erst mal zwei Hauptfaktoren heraus:
1. Ernährung plus Vitalstoffmängel
2. Gifte (Millionen neuer chemischer Stoffe, aber auch manche natürliche wie BMAA bei ALS) und menschengemachte Strahlungen (radioaktive und elektromagnetische wie Funk).

Diese zwei Hauptfaktoren spielen offensichtlich bei allen chronischen Krankheiten eine maßgebliche Rolle. Beide Faktoren haben natürlich tausende (im Falle von künstlichen Giften Millionen) von Unterpunkten - es gibt aber glücklicherweise Graduierungen
der Wichtigkeit/Relevanz. Dann bleiben etwa 20 entscheidende Hauptfaktoren übrig, das macht die Diagnose und Therapie einfacher.

Zum zweiten Faktor, den Giften/ Strahlungen, möchte ich erwähnen, dass es Hauptgifte gibt, die eine große Rolle spielen (z.B. Schwermetalle) und weniger wichtige. Ebenso ist
es bei den Strahlungen. Gifte¹ und Strahlungen² haben in den letzten Jahrzehnten in der Gesamtheit aber massiv zugenommen. Dadurch steigen
die genannten Erkrankungen, aber auch Krebs, Autismus, ADHS bzw. alle chronischen Erkrankungen nehmen seit Jahren zu.
Die Quecksilberabgabe aus Amalgam wird auch durch Funkstrahlung (Verdoppelung
der Quecksilberfreisetzung durch WLAN) oder mechanische Erschütterung
(z.B. Vibrationen, Unfall, Schläge) erhöht.

Diese zwei Hauptfaktoren schwächen nun den Körper, machen im Zell- und Tierversuch krank bis hin zum frühzeitigen Tod und zerlegen natürlich auch das Immunsystem. Hier kommen dann die Infektionserreger ins Spiel, die es schon seit Millionen Jahren, auch im Wildtierreich, gibt: Sie können sich in einem derart geschwächten Körper müheloser ausbreiten, festsetzen und ihrerseits Krankheiten verschlimmern oder auslösen*.
Es ist aber auch so, dass nicht nur Borrelienkrankheiten, sondern auch andere Co-
Infektionen (wie Erlichien, Clamydien, Mycoplasmen, Bartonellen, Babesien und andere
Parasiten, Viren) zunehmen. Diese findet man, sofern man es untersucht, auch bei allen möglichen Krankheiten, ebenso bei der Arteriosklerose oder beim Herzinfarkt (Clamydien³).

 

Krankmachende Hauptfaktoren (Überblick):
1. Ernährung und Vitalstoffmängel
2. Gifte und Strahlungen
3. Infektionen wie Borrelien, Parasiten, Viren
4. Stress
5. Genetik

Weitere Zitate aus diesem pdf  finden Sie unter dem Button Borreliosearten

 

11.10.17: Die Universität von San Francisco etwa präsentierte eine Untersuchung, die einen Zusammenhang zwischen dem Beginn von MS im Kindesalter und dem Kontakt mit dem Epstein-Barr- sowie dem Herpes-simplex-Virus feststellte. Diese zeigte, dass eine Infektion sowohl mit dem Epstein-Barr-Virus als auch mit dem Herpes-simplex-Virus-1 das Risiko für MS im Kindesalter erhöhte.
http://www.curado.de/jahresmeeting-amerikanischen-academy-of-neurology-31741/

29.5.17: Video: Wie der Darm das Gehirn krank macht!
http://www.ardmediathek.de/tv/Visite/Wie-die-Darmflora-das-Gehirn-krank-macht/NDR-Fernsehen/

Patienten mit MS haben z.B. Veränderungen im Gehirn und im Darm, über den Darm kann man das Gehirn behandeln! Durch fehlende Darmbakterien fehlt u.a. auch Propionsäure!

siehe dazu auch http://www.amsel.de/multiple-sklerose-news/medizin/Rolle-der-Darmflora-bei-Multipler-Sklerose-verdeutlicht_7013

9.5.17: Humane endogene Retroviren als Auslöser der Multiplen Sklerose?

Der Neuroimmunologe Prof. Sven Meuth nimmt im Blitzinterview der AMSEL-Onlineredaktion Stellung zu HERV-Hypothese einer Arbeitsgruppe aus Halle.

Im Netz kursieren immer wieder neue, teils vielversprechende Informationen zur Multiplen Sklerose. Wissenschaftler aus Halle bezweifeln etwa, dass MS überhaupt eine Autoimmunerkrankung ist und sehen die Ursache in Viren, wie der MDR kürzlich berichtet hat. Weiter lesen: http://www.amsel.de/multiple-sklerose-news/medizin/Humane-endogene-Retroviren-als-Ausloeser-der-Multiplen-Sklerose_6893

und http://www.archiv.medizin-aspekte.de/Multiple-Sklerose-Welche-Rolle-spielen-endogene-Retroviren_20393.html

 

9.12.15: Amerikanische Forscher entdecken eine direkte Verbindung bei MS zwischen Nervenzellen und EBV-Virus wie auch einem weiteren Herpes-Virus, dem HHV8-Kaposi

EBV und ein verwandtes Virus, das Kaposi-Sarkom-assoziierte Herpesvirus (KSHV), beide gehören zur Familie der Gamma-Herpes-Viren, können sowohl kultivierte wie primäre Neuronen infizieren als auch sich in ihnen replizieren. Die Wissenschaftler zeigten dies mit genetisch vorbehandelten, grün fluoreszierenden Viren. Wenn mit diesen Forschungsergebnissen auch keineswegs die Ursache der Multiplen Sklerose nachgewiesen ist, legen die Daten doch nahe, diese virale Infektion durch Gammaherpesviren könnte zumindest einige der Symptome verursachen (und zwar nicht nur bei Multipler Sklerose sondern auch bei Alzheimer und weiteren neurologischen Krankheitsbildern). Darüberhinaus ergäbe sich durch den Einsatz von antiviralen Medikamenten eventuell eine neuartige therapeutische Strategie. Robertson zufolge legen die Daten nahe, dass die virale Infektion von Nervenzellen mit der Neuropathologie, also der Entwicklung von Krankheiten im Zusammenhang stehen könnten. Weiterlesen: http://www.amsel.de/multiple-sklerose-news/medizin/Bestimmte-Viren-koennen-Nervenzellen-infizieren--Ursache-fuer-Multiple-Sklerose_6187

 

Entstehung / Pathogenese der MS

 

Guter Link: Neurowissen - MS Entstehung und kausale Behandlung (pdf)

 

 

Symptome:

Gefühlsstörungen, Sehstörungen, Muskellähmunge
http://www.apotheken-umschau.de/Multiple-Sklerose/Multiple-Sklerose-MS-Symptome-und-moegliche-Anzeichen-18894_3.html

Kribbeln kann ein Frühsymptom einer MS sein:

 http://www.praxisvita.de/das-typische-symptom-beim-kribbeln-wird-als-ameisenlaufen-beschrieben

 

Hier müssen immer mehrere Erreger getestet werden sowie Schwermetallbelastungen und Vergiftungen durch Pestizide. Aber auch eine genetische Komponente, die HLADR2, ein Marker für autoimmune Erkrankungen wie Colitis U., Lupus, MS, Narkolepsie, Tuberkulose, Hepathis B

 

17.1.16: Abzuklären wären hier Borrelien und zwar der Nerven-Typ Burgdorferie-garninii,- siehe dazu:Zusammenfassung Vortrag Dr. Markus Fritzsche an Hauptversammlung LiZ 2005 Bern - Neues zur chronischen Neuroborreliose mit aussergewöhnlichen Aspekten. (sehr empfehlenswert, lesen!
Zitat: Dass bei der Multiplen Sklerose auch Borrelia burgdorferi dabei ist, ist bis heute noch nicht akzeptiert - trotz der Publikation der Brorson’s aus Norwegen. Diese haben aus 10 MS-Patienten den Liquor cerebrospinalis abgenommen und auf speziell feine Weise zentrifugiert. So konnten bei 8 von 10 Patienten Zysten angefärbt und bei 10 von 10 MS-Patienten spezifisch Antikörper gegen Borrelia burgdorferi Zysten nachgewiesen werden.
...Da geht es um den Zusammenhang von Lyme-Borrelien, Typ Graninii, Neuroborreliose und der Zusammenhang von MS und Schizophrenie und deren Übertragung bereits im Mutterleib und bei der Geburt!
... Die Diagnostik ist sehr kompliziert. Borrelien halten sich nur wenige Tage nach Infektionszeitpunkt im Blut auf. Danach findet man keine Borrelien mehr im Blut. Unter Umständen findet man später im Gelenkpunktat oder Liquor etwas.
Dazu ergänzend Frau Dr. Meer: Wir finden auch bei chronischen Patienten mittels PCR Borrelien im Blut, nicht nur bei frischen Infektionen. Bezüglich Nachweis von Antikörpern im chronischen Stadium habe ich festgestellt, dass sehr viele Patienten einzig und allein im Western Blot IgM garinii mit der 22er-Bande positiv sind und dass diese Bande kommt und geht mit den Schüben. Dies ist das Gemeine am Suchtestprinzip. Wenn man nur den Suchtest macht und der negativ ausfällt, macht man keine Western Blots. Auffallenderweise haben diejenigen Patienten mit negativem Suchtest einen positiven Western Blot im IgM, was für eine persistierende Aktivität spricht. Ende Zitat.

 

Weitere verursachende Erreger: Eine bisher unbekannte Kombi aus Bornaviren, Masern, Staupe, EBV, die unsere Therapeuten im BZK in letzter Zeit sehr oft finden mit der neuen radionischen Verfahren und die wir intern Distemperinum genannt haben, um den "Kind einen Namen" zu geben.) Weiter finden sie HHV6 und Umweltschäden wie Schwermetallbelastungen, Vergiftungen mit Pestiziden (z. B. Glyphosat) und Impfschäden!!

 

17.1.16: DMSG - Forum: MS als Impfschaden anerkannt!

Urteil S 15 VJ 1/06 des Sozialgerichts Landshut vom 08.04.2008:
Impfschaden Multiple Sklerose als Folge einer Schutzimpfung gegen Hepatitis A+B (Twinrix).
Urteil S 15 VJ 2/07 des Sozialgerichts Landshut vom 14.09.2009:
Impfschaden Multiple Sklerose als Folge einer Schutzimpfung gegen Hepatitis B (Gen H-B-Vax).
Urteil L 6 VJ 4797/07 des Landessozialgerichts Baden-Württemberg vom 13.07.2010:
Impfschaden Multiple Sklerose als Folge einer Schutzimpfung gegen FSME.
Urteil S 13 KR 125/10 des Sozialgerichts Aachen vom 13.07.2010:
Hier wurde nur erwähnt, dass die Erkrankung Multiple Sklerose als Impfschaden anerkannt wurde. Im Verfahren geht es lediglich um die finanziellen Ansprüche. Das SG Aachen teilte mir mit Schreiben vom 23.03.2011 mit, dass die Anerkennung als Impfschaden seinerzeit durch das Land Saarland (Versorgungsamt) erfolgte.

 

Weiter ist dort zu lesen:
Zitat: Hat mal jemand die Patente des Pharmariesen MERCK gelesen? Die haben schon vor 6 Jahren in der Patentbeschreibung geschrieben, dass MS eine Proteinfehlfaltungserkrankung ist. Ursache sind Giftstoffe!
siehe: http://www.dmsg.de/multiple-sklerose-forum/index.php?w3pid=msforum&kategorie=forum&tnr=8&mnr=145908

 

Übereifrige Immunzellen

Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch entzündliche Krankheit des Zentralnervensystems (ZNS), die zu einer Zerstörung von Myelinscheiden und/oder Oligodendrozyten führt (Lassmann 1998; Prineas 1985). Das Krankheitsbild der Multiplen Sklerose mit seiner vielfältigen klinischen Symptomatik wurde zuerst von J.-M. Charcot 1868 (Charcot 1868) beschrieben. Es ist in seiner Morphologie gekennzeichnet durch plaqueartige Narben, die sowohl zeitlich als auch örtlich disseminiert in der weißen Substanz von Gehirn und Rückenmark auftreten und aus entzündlichen Entmarkungsherden hervorgehen. Die MS ist mit einer Prävalenz von 0,1% (Sadovnick et al. 1988) eine der am häufigsten auftretenden neurologischen Erkrankungen junger Erwachsener nordeuropäischer Abstammung und die am häufigsten auftretende Demyelinisierungskrankheit überhaupt.

 

1.Borrelia garinii

(Geno-Typ 2): wird seit ca. 1994 für die Neuro-Borreliose verantwortlich gemacht. Bei dieser Borreliose sind vorrangig die Nerven, das Gehirn und Rückenmark betroffen. Hauptsymptome die bei einer B. garinii Infektion auftreten können: Neuroborreliose (NB), Multiple Sklerose (MS), Wanderröte und Lyme-Arthrits (LA) siehe dazu https://web.archive.org/web/20060411144418/http://www.zeckenliga.ch

 

Neuroborreliose oder Multiple Sklerose ?

Wichtig für die Diagnosestellung einer Borreliose ist, einen Zusammenhang mit einem erfolgten Zeckenstich oder eines Erythema migrans zu sehen. Auch sollten zusätzlich zwingend andere borreliosetypische Befunde vorliegen. In der Kernspintomografie weisen die Herde bei einer Borreliose keine so typischen Verteilungsmuster auf wie bei der MS, oft fehlen bei der Borreliose die Herde im Kernspin gänzlich. Im Rahmen der Liquordiagnostik findet sich bei der Neuroborreliose meist eine weit höhere Zellzahl als bei der MS (>50/mm3). Auch das Eiweiß ist auf Grund der Blut-Liquorschrankenstörung erhöht (>1g pro l). Häufig finden sich auch eine aktivierte B-Zellzahl im Liquor bei der Borreliose. Im günstigsten Fall lassen sich intrathekale Antikörper der IgG-, IgM, und IgA-Fraktion nachweisen. In der Literatur wird immer wieder darauf hingewiesen, dass bei klinisch sicher nachgewiesenen Borreliose-Encephalitiden und selbst bei fortgeschrittener Encephlopathie der Liquor nur maximal in 30 Prozent der Fälle positiv ist.

Vergleich: Lyme-Borreliose und Multiple Sklerose (MS) - die Symptome sind fast deckungsgleich: http://www.symptome.ch/vbboard/borreliose/66663-vergleich-lyme-borreliose-multiple-sklerose-ms.html
MS-Diagnostik - Liquoruntersuchung: http://www.medizinfo.de/kopfundseele/multiplesklerose/liquor.htm

 

2) Ein anderer heißer Kandidat für den Auslöser der MS ist das Epstein-Barr-Virus (EBV):

14.09.2009: Epstein-Barr Virus und multiple Sklerose: Zusammenhang erhärtet,
von Dr. Julia Rautenstrauch, Geschäftsstelle Deutsche Gesellschaft für Immunologie:
Seit 40 Jahren steht das Epstein-Barr Virus EBV im Verdacht, an der Entstehung und Unterhaltung von Autoimmunerkrankungen wie der multiplen Sklerose beteiligt zu sein. Beim 2nd European Congress of Immunology ECI 2009 in Berlin präsentiert Dr. Francesca Aloisi, Istituto Superiore di Sanità, Rom, neue Daten*, die den Zusammenhang erhärten. In den Hirnläsionen von Patienten mit multipler Sklerose wiesen die Wissenschaftlerin und ihr Team Nester von mit EBV infizierten B-Lymphozyten nach. Ähnliche Befunde wurden auch im erkrankten Gewebe von Patienten mit anderen Autoimmunerkrankungen erhoben. Weiter: http://idw-online.de/pages/de/news333498

27.4.11: Doch dass das EBV ursächlich allein zuständig für MS sei, konnten Forscher der TU München widerlegen. Der Virus zeichnet somit nicht nachweislich verantwortlich für die Entstehung der Autoimmunkrankheit. Lesen Sie dazu unten http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/gesundheit/gesundheit-medizin-multiple-sklerose-nervensystem-ID1284018767904.xml

 

Auszug aus: http://www.focus.de/gesundheit/news/multiple-sklerose_aid_108451.html vom 3.5.06: Das Epstein-Barr-Virus, das die Kusskrankheit, das Pfeiffersche Drüsenfieber, hervorruft, ist vermutlich indirekt Auslöser für Multiple Sklerose. Forscher der Rockefeller Universität in New York sind einen großen Schritt weitergekommen, die Entstehung und Verschlimmerung von Multipler Sklerose zu verstehen. Sie haben entdeckt, welche Rolle das Epstein-Barr-Virus dabei spielt.

Multiple Sklerose (MS) ist eine Autoimmunkrankheit, bei der das Immunsystem die Nervenzellen im eigenen Körper angreift. Die Wissenschaftler Jan Lünemann und Nancy Edwards haben jetzt entdeckt, dass MS-Patienten bestimmte T-Immunzellen in sich tragen, die besonders heftig auf das Epstein-Barr-Virus reagieren, und dadurch den Startschuss für MS geben. Siehe dazu auch http://www.yamedo.de/blog/ebv-virus-fuer-multiple-sklerose-verantwortlich/

 

Weiße Flecken im Gehirn bei einem MTR

Über die o.g. weißen Flecken im Gehirn, die man oft bei MS-Kranken sieht - aber auch bei Borreliosekranken - kann man hier was lesen: http://www.gottlob-stiftung.de/MultipleSklerose/substart.html

"Ubo's" sind nicht identifizierbare kleine weiße Punkte auf dem MRT, die mit Multipler Skleroser nichts zu tun haben, so Prof. Horst Wiethölter im AMSEL-Expertenchat http://www.amsel.de/beratung/index.php?w3pid=beratung&kategorie=expertenchat&kategorie2=chatprotokolle&anr=2732

außerdem kommen weiße Flecken im Gehirn noch bei Amalgankranken vor, siehe hier:

http://www.toxcenter.de/artikel/Quecksilber-verschluckt-macht-Kernspinveraenderungen-in-Niere-und-Leber.php

 

Aber auch das Herpesvirus HHV-6 soll bei CFS und vermutlich auch bei Multiple Sklerose beteiligt sein

HHV 6 ist ein Herpesvirus, der meistens in der Bevölkerung unentdeckt ist, er scheint mit mehreren anderen Krankheiten verbunden zu sein, u.a. auch mit Multipler Sklerose (MS). HHV 6 infiziert die T-Zellen, wenn es ihre Aktivität und das zentrale nervöse System ändert. CNS Infektionen ("koagulase-negativen Staphylokokken ) mit dem Virus werden mit multifocal demyelination verbunden und können eine Krankheit produzieren, die mit MS identisch scheint. Interessant an HHV-6 ist, dass es lt. Befunden Ko-infizierte Zellen aktivieren kann, die von menschlichem Immunschwächevirus (HIV) infiziert werden und eine Nachbildung dieses Virus bilden kann (es wird auf diese Art ein transactivator genannt). Es ist möglich, dass HHV -6 eine Rolle in MS in Verbindung mit anderen Viren spielt.

 

Bei Multiple Sklerose (MS) spielen o.a. neue Mutanten und anscheinend auch Tierviren eine Rolle, denn die bekommen diese Zoonosen wie Borreliose, Bornaviren und Distemperinum (Staupe) auch, die ganzen Herpesviren auch, bei Hunden wurde in 2015 erstmalig das EBV festgestellt:

Es gibt in den Foren oft Berichte von CFS-Betroffenen, wo dann MS festgestellt wird. Die ungleiche Verteilung von z.B. MS Fällen kann damit zusammenhängen, dass die Viren oder Bakterien von Tieren wie Milchkühen oder Hunden verwandt scheinen. In einem Fallbeispiel zeigten Inseln im Nordatlantik, der von MS frei war, dass ein hohes Auftreten von MS, die einige Jahre später auftrat, nachdem Armeegarnisonen für eine Weile auf der Insel gewesen waren und die Betroffenen in einem von den Armeemitgliedern oder ihren begleitenden Hunden oder anderem Vieh getragenes ansteckendes Mittel verwickelt waren. Ebenso steht die Nervenversion der Lyme-Borreliose-Erreger (B-garninii) in Verdacht, eine Initiierung der MS zu fördern, wenn sie auch nicht als alleinige Ursache dazu angesehen wird. Quelle: (http://www.itmonline.org/arts/msalsmg.htm)

 

Genetische Einflüsse

Studien an Zwillingspaaren und Familien, in denen die MS gehäuft auftrat, belegen, dass genetische Einflüsse an der Krankheitsentstehung beteiligt sind. So besteht unter monozygotischen Zwillingen eine Konkordanzrate von 31%, verglichen mit 5% bei dizygotischen Zwillingen (Sadovnick et al. 1993). Für einen Verwandten ersten Grades wird das Risiko von Sadovnick et al. 1988 mit weniger als 5% angegeben; es ist allerdings im Vergleich zum Risiko der Normalbevölkerung immer noch 30-50fach erhöht. Auf eine Assoziation mit der Krankheitsentstehung hin wurden verschiedene Gen-Loci wie HLA-, CD-3-Rezeptor-, Immunglobulin-, mitochondriale, Myelinprotein-, Integrin- und Zytokingene mit unterschiedlichen, z.T. widersprüchlichen Ergebnissen untersucht.

Kann man untersuchen lassen durch HLA-Bestimmung: In mehreren Studien wurde eine Assoziation zwischen dem Risiko, an MS zu erkranken und den HLA Subtypen HLA-DR2, DQ6 (HLA-DRB1*1501, HLA-DQA1*0102, HLA-DQB1*0602) (Coraddu et al. 1998; Olerup und Hillert 1991; Chataway et al. 1998; Sawcer et al.1997. weiter: http://edoc.hu-berlin.de/dissertationen

 

Diagnose / Tests:

Es gab bislang keine speziellen MS-Tests! Aufgrund der auf dieser Page beschriebenen Zusammenhänge sollten daher unbedingt als erstes der EBV , aber auch andere Herpesviren abgeklärt werden und sodann Bornavirus und Borreliose, insbesondere die Neuroborreliose, die verdächtig werden, diese zwar auf genetischen Grundlagen beruhende Krankheit aufwecken und auslösen können!

Neu ist jetzt wohl dieser hier für MS und Neuroborreliose, den die Spezialambulanz für Neuroborrliose in Dachau hat.: http://www.euroimmun.ch/uploads/media/EI_2132_I_DE_A04.pdf

Hier müssen immer etliche Erreger getestet werden - neuerdings auch Staupe!, sowie Schwermetallbelastungen und Vergiftungen durch Pestizide. Aber auch eine genetische Komponente, die HLADR2, ein Marker für autoimmune Erkrankungen wie Colitis U., Lupus, MS, Narkolepsie, Tuberkulose, HepathisB

Aufgrund der vielen Möglichkeiten ist es empfehlenswert, eine der neuen Diagnoseverfahren mit Bio-Photonen/Radionik/Bioresonanz zu nutzen, da sich ansonsten die Suche nach verursachenden Erregern oder Parasiten wie die "Nadel im Heuhaufen" gestalten kann. Das sieht man auch auf den vielen Internetseiten, die man für MS aufrufen kann und die die Hilflosigkeit bei dieser Autoimmunkrankheit bezeugen. Zum Beispiel bekomme ich mit, was die Therapeuten alles erkennen, die mit Frequenzen und Schwingungen arbeiten.

Auszug aus http://www.medizin-netz.de/krankheiten/multiple-sklerose-polysklerose-enzephalomyelitis-disseminata/

Um Multiple Sklerose zu diagnostizieren, wird eine neurologische Untersuchung durchgeführt. Dabei werden durch Reizung einzelner Sinnesorgane Nervenpotentiale erzeugt. Beim sog. visuellen evozierten Potential (VEP) werden die Sehnerven durch den optischen Reiz eines wechselnd schwarz-weißen Schachbrettmusters erregt und leiten Potentiale an das Gehirn weiter. Bei MS ist die Fortleitungsgeschwindigkeit verringert.
Die Diagnose wird durch die zusätzliche Untersuchung des Liquor cerebrospinalis (=Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit), einer Computertomografie (CT) und Kernspintomographie (NMR, Nukleare Magnetische Resonanztomographie) entscheidend bestimmt. Im Liquor bestätigt der Nachweis bestimmter Eiweiße (Immunglobuline) und Zellen (Lymphozyten, Plasmazellen) eine Entzündung des Nervensystems. Hierfür werden einige Milliliter Liquor durch eine Lumbalpunktion entnommen. Jedoch ist es, auch aufgrund des unterschiedlichen Krankheitsverlaufes, in einigen Fällen sehr schwierig, eine eindeutige Diagnose zu stellen, da es für die Multiple Sklerose keinen spezifischen Test gibt.

Therapie:

Es gibt keine schulmedizinische Therapie, die zur Heilung führt. Lediglich die Symptome können behandelt und die Länge und Intensität der Schübe kontrolliert werden. Gleichzeitig wird versucht, das Fortschreiten der Multiplen Sklerose zu verlangsamen. Um während eines Schubes das Ausmaß der Entzündung zu verringern, wird Kortison eingesetzt, das sich aber zur Langzeittherapie nicht eignet. Andere Medikamente beeinflussen Teile des Immunsystems positiv oder negativ (z. B. Beta-Interferon oder Methotrexat). Weitere Therapiemaßnahmen sind physikalische Therapie und Krankengymnastik. Quelle: wie oben bei Diagnose.

 

Vitamin-D-Mangel und Epstein-Barr-Virus: Forscher untersuchen mögliche Risikofaktoren für Multiple Sklerose

Schon zwei bis drei Jahre, bevor die Diagnose Multiple Sklerose gestellt wird, lassen sich im Blut Auffälligkeiten nachweisen.  Im Vergleich mit Gesunden sinken in dieser Zeit die Vitamin-D-Werte stark ab, dafür steigt die Stärke der Antikörper-Immunantwort gegen das Epstein-Barr-Virus, das schon lange unter Verdacht steht, an der Entstehung von MS beteiligt zu sein, berichten die Bochumer Forscher um PD Dr. Andrew Chan im Journal of Neurology, Neurosurgery & Psychiatry.
Die Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus und niedrige Vitamin-D-Werte werden zurzeit als wichtige Risikofaktoren für die Entwicklung einer Multiplen Sklerose diskutiert. Sie konnten zeigen, dass die Vitamin-D-Werte der späteren MS-Patienten schon zwei Jahre vor der Diagnose MS geringer waren als die der gesunden Personen (47,8 Nanomol pro Liter Blut gegenüber 81,6).
Nach der Diagnosestellung lagen die Werte noch einmal um fast die Hälfte niedriger als zuvor. Die Immunantwort gegen das Epstein-Barr-Virus hingegen fiel bei den späteren MS-Patienten schon drei Jahre vor der Diagnose deutlich stärker aus als bei Gesunden.

 

Daten reichen noch nicht zur "Früherkennung" der MS
"Einen direkten Zusammenhang zwischen den beiden Faktoren Vitamin D und Immunantwort auf EBV konnten wir bisher nicht nachweisen", sagt Dr. Chan. "Wir können ihn aber auch nicht ausschließen. Denn Vitamin D ist vermutlich ein wichtiger Einflussfaktor auf das Immunsystem." Die Wissenschaftler betonen, dass diese Ergebnisse in größeren Studien detailliert überprüft werden müssen: "Diese Daten führen zunächst zu Hypothesen und sind von Bedeutung zum Beispiel für weitere klinische Studien mit Vitamin D. Zu einer ‚Früherkennung‘ der MS oder einer Bezifferung des Risikos kann man sie nicht heranziehen."
Quelle: http://www.dmsg.de/multiple-sklerose-news/index.php?w3pid=news&kategorie=forschung&anr=4509

Anmerkung: Mit den neuen bioenergetischen Verfahren Bioresonanz und insbesondere Radionik gibt es jetzt sehr effektive neue Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten in Bezug auf die Erreger.