Parvoviren

Bei amerikanischen Studien ergab sich, dass die Lyme-Desease (Borelia burgdorferie ss) möglicherweise eine Triggerfunktion für einige Viren hat. Zwei wichtige Spezies wären das Borna- und das Parvovirus.

Eine andere Möglichkeit wäre natürlich auch die Übertragung der Viren durch die Zecken, wie es ja auch bei den Bornaviren eine der Übertragungsformen sein dürfte. In Ohio versucht man nun die beiden Virenformen mittels PCR-Verfahren nachzuweisen. Das Parvovirus ist im Gegensatz zum Bornavirus in den USA nicht sehr verbreitet, wo hingegen in Europa eine recht hohe Häufigkeit vorliegt.
Symptome sind Kopfdruck, Nervenschmerzen und Parästesien.
Einige Studien weisen darauf hin, dass mit Behandlung mit Amantadin in einer frühen Phase - was die Schulmedizin bei Bornaviren einsetzt - auch die Symptome der Parvoviren bzw. deren Nachweisbarkeit im Blut verschwinden. Antibiotika ist hier nicht wirksam.
Die radionischen Verfahren sind auch hier wirksam, ebenso wie bei den Bornaviren das Phytotherapeutikum Takuna.

 

Parvovirus- B19 - Ringelröteln -Arthritis

Oft Mischinfektion mit Lyme-Borreliose und Bornaviren!

Auszug aus http://www.rheuma-online.de/news/artikel/r-o-special-parvovirus-arthritis.html

Parvovirus-B19 ist gemeinhin als der Erreger der völlig harmlosen Kinderkrankheit Ringelröteln bekannt. Zunehmend wird aber deutlich, daß es in der Folge einer Parvovirus-B19-Infektion zu einer Reihe von entzündlich-rheumatischen und immunologischen Krankheitsbildern kommen kann, die die Betroffenen mitunter schwer beeinträchtigen. Dazu gehört die Entwicklung von chronischen Arthritiden ebenso wie ausgeprägte Leistungsminderungen bis hin zum Vollbild des chronischen Müdigkeitssyndroms. Mehr dazu in diesem rheuma-online-special zu einem selteneren, dafür aber nicht minder wichtigen Krankheitsbild.

Bei Kindern führt eine Parvovirus-B19-Infektion zum Krankheitsbild der Ringelröteln (Erythema infectiosum). Die Ringelröteln, die nicht mit den Röteln verwechselt werden dürfen, gehören zu den häufigsten Kinderkrankheiten. Allerdings können auch Erwachsene daran erkranken.

 

Die Übertragung des Virus erfolgt von Mensch zu Mensch, üblicherweise durch eine Tröpfcheninfektion bei direktem Kontakt. Eine Ansteckung ist allerdings auch durch verunreinigte Hände möglich. Ein seltener Übertragungsweg sind Blutprodukte (z.B. Blutkonserven, die von infizierten, das Virus tragenden Spendern gewonnen wurden).

In der Mehrzahl der Fälle (ca. 50-60%) kommt es aber nach einer Infektion mit Parvovirus B19 nicht zu Krankheitszeichen, d.h. die Infektion verläuft asymptomatisch.

Bei den meisten Patienten klingt die Infektion nach der ersten Phase mit sehr hohen Viruslasten folgenlos ab. Bei einem Teil der Infizierten folgt jedoch eine zweite Phase, in der die Infektion unterschwellig mit einer sehr viel niedrigeren Viruslast bestehen bleibt (persistiert). Die Viren können dann Lymphozyten, Makrophagen und Endothelzellen befallen, daneben auch das Herz (mit der Folge einer Herzmuskelentzündung = Myokarditis).

Rheumatologisch bedeutsam ist der mögliche Befall von Synovialzellen (Zellen der Gelenkinnenhaut).

 

Die eher selten auftretende Gelenkbeteiligung bei einer Parvovirus-B19-Infektion manifestiert sich entweder in reinen Arthralgien (Gelenkschmerzen) oder aber auch in echten Arthritiden mit Schwellungen und Entzündungen der Gelenke. Sie soll häufiger bei Mädchen und jungen Frauen als bei Jungen und Männern auftreten. Typischerweise sind kleine Gelenke betroffen mit einem symmetrischen Befallsmuster, das einer rheumatoiden Arthritis ähnelt.

 

Die eigene Erfahrung zeigt, daß es bei Parvovirus-Arthritiden jedoch auch zu chronischen Verläufen kommen kann. Die Möglichkeit chronischer Verläufe wird zunehmend auch in der Literatur wahrgenommen (Kerr und Mattey 2008). Sehr interessant ist dabei die Beobachtung, daß Streß zum Zeitpunkt der Infektion das Risiko für chronische Verläufe und für die Entwicklung eines chronischen Müdigkeitssyndroms erhöht (Kerr und Mattey 2008, siehe dazu auch unseren Beitrag in den rheuma-news vom 14. April 2008).

Alle weiteren Infos finden Sie auf der Page der Rheuma-Liga http://www.rheuma-online.de/news/artikel/r-o-special-parvovirus-arthritis.html

Link: http://www.netdoktor.at/krankheiten/fakta/ringelroeteln_kinder.shtml

Hier wird ein Fallbeispiel beschrieben: http://www.wer-weiss-was.de/theme49/article1475681.html

 

https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/ringelroeteln/