Symptome der Borreliose und ihre Co-Infektionen

Die Vielfalt der Namen für diese Infektion ist verwirrend. Es wird unterschieden zwischen der frischen Borreliose gleich nach dem Zeckenbiß und der weiter zurückliegenden chronischen Borreliose; diese wiederum trägt die verschiedenen Namen Lymeborreliose (nach der amerikanischen Version der amerikanischen Zecke, die vom Ort Lyme ausging, in dem sich ein Versuchslabor des Militärs, die diese Bakterienart gentechnisch bearbeitete) befindet oder befand und wohl die schlimmste Form darstellt) und Neuroborreliose, wenn das ZNS und das Gehirn mitbefallen ist. Da aber Fachleute sagen, dass die Borrelien immer ins Gehirn gehen, wäre es eigentlich immer eine Neuroborreliose. Diese verschiedenen Namen verwischen in ihrer Bedeutung und ihren Symptomen.

Unter der Vielzahl der aufgeführten seltenen und häufigeren Symptome gelten nur das Erythema migrans, das Borrelien-Lymphozytom und die Acrodermatitis chronica atrophicans (ACA) als krankheitsbeweisend (pathognomisch). “ siehe dazu dieser Link mit vielen Bildern der ACA: http://www.dermis.net/dermisroot/de/35111/diagnose.htm

 

Lt. dem Borreliosespezialisten Dr. Klinghard ist Elektro-Sensibilität eines der Schlüsselsymptome von Lyme-Borreliose, insbesondere in der Verbindung mit Schwerbelastungen, die die Regel sind.
Diese neuen Erfahrungswerte machen wir jetzt - nachdem wir darauf aufmerksam geworden sind - zuhauf. Elektrosmog rückt immer mehr in den Fokus! Sehen Sie dazu unsere Seite Elektrosmog - Wir haben daher auch seit September 2013 eine eigene Infopage dafür www.esmog-geopathie.de

 

(1) Akute frische Infektion - 1Tag danach und folgende

Wie lange das Akutstadium dauert bzw. ab welchem Tag oder Woche wir von einer chron. Borreliose sprechen können, ist nicht genau definiert, aber auf jeden Fall ist bereits alles chronisch, was länger als 3 oder 4 Wochen zurück liegt:

Symptome einer frischen Borreliose sind im Gegensatz zur chronischen Borreliose relativ einfach und schnell definiert. Man sollte genau drauf achten, ob folgende Beschwerden auftreten:

Grippeähnliche Beschwerden, Fieber, Muskelschmerzen , Kopf- und Gelenkschmerzen, häufige Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Das Erythema migrans/wandernde Hautrötung tritt etwa nur in 40 - 50 % der Fälle auf. Eine möglichst schnelle Gabe des richtigen Antibiotikas (siehe http://www.borreliose-gesellschaft.de/Texte/Leitlinien.pdf) ist hier angezeigt!

Bei Kindern schwelle die Haut um die betroffene Stelle meist kugelförmig blau-rot an lt. Berufsverband Deutscher Neurologen. In einigen Fällen würden jedoch weder eine Rötung noch eine Schwellung auftreten. Der Krankheitsverlauf sei dann schleichend und chronisch, so der Experte. Zu den Symptomen gehörten starke Schmerzen im Rücken und Bauch sowie in den Armen und Beinen. Es könne sogar zur Gesichtslähmung kommen. Auch geschwollene, schmerzende Gelenke könnten ein Hinweis auf Borreliose sein.

Es kommen immer wieder Fragen, wann bzw. wie lange das Erythema migrans nach einem Stich auftritt:

" Die ersten Anzeichen einer Lyme-Borreliose, das Erythema migrans (Wanderröte), tritt meistens ein paar Tage nach dem erfolgten Zeckenstich / Zeckenbiss auf und ist ein untrügliches Zeichen für eine Borrelien-Infektion, aber:

  1. Erythema migrans kann auch erst Monate nach der erfolgen Borrelien-Infektion auftreten.

  2. Erythema migrans tritt nicht bei allen mit Borrelien infizierten Personen auf.

Bei einer Wanderröte sollte der Artz sofort eine 2- 3 wöchige antibiotischen Therapie einleiten.

 

Tipp: Es gibt einzwischen eine Salbe mit dem Antibiotikum Azithromycin, die sofort nach dem Stich aufgetragen werden sollte! Eine mit dem Wirkstoff Tetrazyclin 85 % geht auch. 

 

Sammlung von Symptomen für eine chronische (Neuro)Borreliose:

Betroffene mit chronischer Borreliose weisen in der Regel eine Vielzahl von Erreger plus Stoffwechselstörungen und Schwermetallvergiftungen etc. Daher sind auch in den so oft kopierten angeblichen gesammelten Symptomen alle diejenigen von allen Differenzialdiagnosen und Co-Infektioen dabei, von Ehrlichiose, Babesiose, EBV, FSME und FSME-Impfschäden und CFS und weiteren enthalten, ebenso von Bornavirus/Borreliose Mischinfektionen.

Es wird daher empfohlen, bei den folgend aufgeführten Symptomen, die Borreliose mit abzuklären, was aber mit den einfachen ELISA-Antikörper-Suchtest, den die Krankenkasse bezahlt, kaum möglich ist, da dieser Test viel zu ungenau bei chronischer Borreliose ist. Da immer wieder von vielen anderen diese Symptomsammlung ohne die o.g. Zusätze kopiert wird, erscheint alles Mögliche unter dem Sammelbegriff Borreliose, was so irreführend ist.

Eine genaue Zusammenstellung von ursächlichen Borreliosesymptomen ist aufgrund der Vielfalt, mit der sie sich zeigt und es meistens Mischinfektionen sind, schwer möglich, also alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit! Wenn von Betroffenen andere Erfahrungswerte berichtet wurden, steht das als Anmerkung dazu.

 

1) Gelten als typische Borreliose-Symptome

  • Eine typische, aber seltene Hautveränderungen, die nur bei 2 % aller chronisch Borreliosekranken nachweisbar ist, ist die meist einseitig an einer Extremität auftretende sog. Zigarettenpapierhaut, das Stadium III der Acrodermatits chronica atrophicans (ACA). Stadium I und II der ACA ist aber sehr viel häufiger und geht einher mit Schwellungen der Unterhaut und einer bläulich-roten Hautverfärbung. Auch eine marmorierte Haut (meist in Kombination mit kalten Extremitäten) wird sehr häufig beobachtet.

  • Stark gealtert wirkende Hautveränderungen an der Streckseite von Händen oder Füßen („Acrodermatitis chronica atrophicans Herzheimer“)

  • Weniger bekannte Hauterkrankungen wie z. B. die Morphaea (alternativ Sclerodermia circumscripta) konnten histologisch bei einigen Betroffenen als Folge einer Borrelien-Infektion nachgewiesen werden. Bei 30% der Patienten fanden sich auch AK gegen Borrelia burgdorferi.

  • Das Erythema migrans (EM) oder auch Erythema chronicum migrans (ECM), wenn es länger als 4 Wochen bestehen bleibt, wurde eingangs schon als typisches Borreliosehautsymptom erwähnt. Weniger bekannt ist wahrscheinlich, dass dieses auch multiform, also an mehreren Körperstellen gleichzeitig auftreten kann und dass es im Verlauf der Borreliose sich auch immer wieder entwickeln kann. Dies geschieht meist während einer Antibiose (d. h. aber im Umkehrschluss auch, dass nicht jedes beobachtete EM ein Frühborreliosesymptom darstellen muss, sondern es kann auch eine Reaktivierung bei schon bestehender Borreliose anzeigen).

  • Das Lymphocytom ist ebenfalls ein typisches Borreliose-Hautsymptom wie bereits weiter oben beschrieben.

  • Hautausschläge unterschiedlicher Ausgestaltung (makulo-papulös, urtikariell, fleckförmig, schuppig u.a.) werden ebenso beobachtet wie Haut- und Haarfollikelatrophien (Anetoderma), kreisförmiger Haarausfall (Alopecia areata) sowie eine Entzündung des Subkutangewebes mit schmerzhafter Ausbildung von Gewebeknötchen (eine sog. Pannikulitis).

  • Heftige, meist diffuse, aber auch kappen- oder ringförmige Kopfschmerzen, „Haarspitzenkatarrh“ mit Schmerzen beim Haarekämmen, meist einseitige Rachen- und Zungengrundschmerzen sowie Schulter - und Nackenschmerzen.
  • Starke Schmerzen in verschiedenen Gelenken mit wechselnder Lokalisation, die ohne spezifische Behandlung plötzlich wieder verschwinden. Ausbildung von teilweise recht großen Gelenkergüssen, v. a. in den Knien und Hüftgelenken (oft sind sie in den Knien sogar schmerzlos).
    Auffallend ist, wenn bestimmte Schmerz-Symptome an den großen Gelenken immer wieder, also schubförmig auftreten und dann auch ohne irgendeine Therapie - wieder verschwinden.

  • Muskelschmerzen und Muskelkrämpfe am ganzen Körper ohne vorherige körperliche Beanspruchung (die Muskelenzyme CK und/oder LDH sind in der Regel dann auch erhöht).

  • Tumorartig wirkende rötlich-braune Hautknoten („Pseudolymphom“)

  • Lähmung des Facialis-Gesichtsnervs bei jungen Menschen („Facialis-Parese“, hängender Mundwinkel)

  • Bei stärkerem Borrelienbefall des Herzens kommt es auch zu Störungen der Reizleitung (AV-Blockbilder bis Grad III, starke Arrhythmien) und bei Vorliegen einer Myokarditis mit Perikarditis auch zu einem Herzbeutelerguss.
    Eine Angina pectoris-Symptomatik hingegen gehört üblicherweise nicht zum kardialen Symptomenspektrum einer Borrelieninfektion.

  • Lt. Borreliosezentrum Augsburg haben 10 % der Kinder eine Karditis entwickelt aufgrund der Borrelieninfektion

 

2. Berichte von Betroffenen, bei denen auch andere Erreger positiv getestet wurden, insbesondere Bornaviren, Herpesviren, hier insbesondere Epstein-Barr-Virus (EBV) , aber auch immer öfters HHV6 und auch Schwermetallvergiftungen wie z.B. Amalgan, Goldamalgam und viele andere mehr:


  • Schmerzlose oder schmerzhafte Lymphknotenschwellungen am Hals und Nacken, unter den Achseln und in den Leisten.
    Anmerkung: siehe auch Symptome des EBV

  • Ausgeprägte und lang anhaltende Erschöpfung und Müdigkeit ohne vorherige körperliche Beanspruchung (ein Mittagsschlaf bzw. täglich mehrfaches Hinlegen ist erforderlich!) Anmerkung: siehe CFS-Hauptsymptome

  • Schmerzen an Sehnen und den Bändern (Ligamenta). Am häufigsten sind Achillessehnenschmerzen, ein „Tennisarm“ oder „Golfarm“ (Epicondylitis), ein Carpaltunnelsyndrom (CTS), „springende“ Finger („Digitus saltans“) durch Schwellung der Sehnen in der Sehnenscheide oder Fußsohlenschmerzen durch eine Reizung der Fußsohlenfaszie (Plantarfasziitis) mit morgendlichem Anlaufschmerz. Anmerkung: Das können Mischinfektionen mit Herpes-Viren sein.

  • Sehnen(teil)abrisse ohne adäquate Krafteinwirkung, v. a. der Achillessehnen, der Oberschenkelmuskulatur (M. quadriceps femoris) -( können Nebenwirkungen von Antibiotika sein) oder der Wadenmuskulatur (M. triceps surae) und gelegentlich auch der Oberarmbeugemuskeln (M. biceps).

  • Schienbein- und Fersenbeinschmerzen (v. a. im Liegen und nachts).

  • „Wundschmerz“ der Rippenansätze im Brustbeinbereich und am unteren Rippen-bogen, oft verbunden mit dem Gefühl eines verminderten Atemvolumens und eines Druckes auf dem Brustkorb (Dies könnte auch mit dem „Druck auf der Brust“-Gefühl bei einer Depression verwechselt werden!). Gleichzeitig tritt oft ein hartnäckiger Hustenreiz und starke Kurzatmigkeit nach nur geringer körperliche Belastung wie Treppensteigen auf (v. a. bei einer Co-Infektion mit Chlamydia pneumoniae).

  • Brennschmerzen der Haut und/oder Taubheitsgefühle, die diffus am ganzen Körper auftreten oder auf einzelne Hautbereiche beschränkt sind und/oder Jucken oder Kribbelmissempfindungen der gesamten Haut, ohne dass die Haut dabei erkennbar verändert wäre. (Bannwarth-Syndrom)

  • „Elektrisieren“ und/oder Spontanzuckungen (Faszikulationen) der Augenlider oder anderer Körperteile (vorzugsweise an den Armen und Beinen). Das Zucken ist in der Muskulatur auch sichtbar.

  • Plötzlich einschießende starke Schmerzen wie „bei einem Messerstich“, die aber in ihrer Lokalisation ständig wechseln.

  • Attackenartiges, vorzugsweise nachts auftretendes Herzrasen ohne jede körperliche Anstrengung, Herzstolpern oder deutlich spürbare, unangenehm starke Herzschläge (Palpitationen).

  • Veränderung eines vorher normotonen Blutdruckes auf hypertone Werte, wobei meist der diastolische Wert über 90 mm Hg ansteigt. Nach adäquater Borrelientherapie normalisiert sich der Blutdruck meist wieder und die Antihypertensiva werden überflüssig.

  • Neurologische Beschwerden sind zahlreich und vielfältig. Neben starken Schmerzen im Verlauf eines peripheren Nerven und Fehlwahrnehmungen (Dysästhesien) wie z. B. Brennschmerzen kommt es auch zu Zittern (Tremor) eines Armes/einer Hand sowie zu (Teil)- Lähmungen (am häufigsten scheint davon die Muskulatur der Oberschenkel betroffen zu sein).....

  • Vegetative Störungen wie gestörtes Temperaturempfinden mit oft ausgeprägtem Frieren („von innen heraus“), heftige, überwiegend nächtliche Schweißausbrüche, die aber auch tagsüber „schubweise wie im Klimakterium“ bei Männern ebenso wie bei Frauen auftreten können, häufige subfebrile Temperaturen, oft tageszeitlich gebunden oder in monatlichem Rhythmus auftretend, meist am Nachmittag auftretende „Glühwangen“ ohne Fieber, eine neu auftretende Alkohol-Unverträglichkeit für oft nur sehr kleine Alkoholmengen und die schon erwähnte starke Erschöpfung und Müdigkeit.

  • Urologische Störungen wie Brennschmerzen der Blase und Schmerzen des Hodens ohne Nachweis von Bakterien im Urin („Prostatitis“ ohne Erregernachweis), sehr häufiges Wasserlassen (Pollakisurie), auch nachts (Nykturie), Harninkontinenz, Leistenschmerzen ohne organischen Befund (v. a. nach Zeckenstichen im Genitalbereich).

  • Gastro-intestinale Beschwerden wie Magenschmerzen, Blähungen, Völlegefühl, Stuhlunregelmäßigkeiten (Durchfall und Verstopfung im Wechsel), Appetitverlust, neu auftretende Laktose- oder andere Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Häufig kommt es auch zu einer erheblichen Gewichtszunahme ohne jegliche Veränderung der Ernährungsgewohnheiten. Eine Erhöhung der Leberwerte wird ebenfalls immer wieder beobachtet, ohne dass sich dafür andere internistische Ursachen finden lassen.

  • Stoffwechselveränderungen wie Übersäuerung (messbar mit dem sog. Sandertest mit 5 Urinproben von einem Tag), neu auftretende Cholesterinerhöhungen, Schilddrüsenfunktionsstörungen (meist Unterfunktionen mit Erhöhung des TSH basal-Wertes) und/oder mit einer Entwicklung von Autoantiköper (z. B. Anti-TPO=MAK) gegen Schilddrüsengewebe (sog. Hashimoto-Thyreoiditis). Auch scheint es durch die Borrelien zu einer Enzymänderung zu kommen, so dass T4 nicht zu dem stoffwechselaktiven T3 umgewandelt wird, sondern zu einer inaktiven inversen Form des T3. Dies führt trotz Gabe von Schilddrüsenpräparaten und einer Normalisierung des TSH-Wertes klinisch zu zunehmenden Symptomen einer Schilddrüsenunterfunktion (Zitiert nach Dr. Klinghardt, Vortrag Kiel 09/2008) Anmerkung: Hier besonders Schwermetallvergiftungen testen!

  • Außerdem wird häufig von Veränderungen der Hautanhangsgebilde berichtet wie z. B. von diffusem Haarverlust (meist bei Frauen) sowie von Nagelwachstumsstörungen mit Brüchigkeit und Rillenbildungen.

  • Auffällig, wenn auch nicht krankheitsspezifisch ist, dass Narkosen und Impfungen von Borreliosekranken deutlich schlechter vertragen werden als vor der Borrelieninfektion. Gilt auch für Bornaviruserkrankte!
    Insbesondere die FSME-Impfung scheint bei bereits mit Borrelien Infizierten Schübe auslösen zu können.
    Aber auch jede andere Infektion, v. a. viraler Genese, kann Schübe einer chronischpersistierenden Borreliose verursachen.
    Anmerkung: Trifft ebenso stark bei Bornavirus zu

  • Kognitive Störungen sind in der Regel bei jedem Patienten mit chronischer Borreliose nachweisbar, wenn auch in unterschiedlich starker Ausprägung. Sehr häufig wird über ein Nachlassen des Kurzzeitgedächtnisses geklagt, über Konzentrationsstörungen und erhöhte Ablenkbarkeit. Auch Schwierigkeiten bei der Planung und Organisation des Alltags und beim abstrakten Denken werden immer wieder berichtet. Erschwert ist das schulische/berufliche Lernen und im Alltag das Aufnehmen von Neuem. Anmerkung: Wird ebenso häufig bei Bornavirus und besonders bei CFS-Symptomen genannt

  • Geklagt wird über Probleme beim Lesen, Rechnen, Schreiben (Vertauschen der Buchstaben, v. a. beim Schreiben am PC), beim Sprechen auf Grund von Wortfindungsstörungen, aber auch beim Denken („Nebel im Kopf“). Es herrscht das Gefühl vor, ständig „neben sich zu stehen“. Anmerkung: wird auch speziell von Bornavirus-Erkrankten genannt

  • Irritationen der Hirnnerven sind häufig. Am häufigsten zeigt sich im Frühstadium der Erkrankung eine Lähmung des N. facialis (Facialisparese), im chronischen Stadium aber können mehrere der 12 Hirnnerven gleichzeitig betroffen sein.
    Anmerkung: Bei allen neurologischen Störungen ist an Bornavirus und Herpesviren zu denken

  • Funktionsstörungen der Augen. Dazu gehören: Augenmuskelschmerzen bei den Augenbewegungen
    Anmerkung: Genau diese Symptome sind ganz stark bei Betroffenen als FSME-Symptome aufgetreten! - nach einer FSME-Impfung
    Virenbedingte Augenerkrankungen, wo das Nervensystem in Mitleidenschaft gezogen wird, beispielsweise Retinaschädigungen etc. gehören zu den Symptomen des Bornavirus

  • Neuerdings wurden Spirochäten im Biofilm bei Alzheimer gefunden, siehe dazu: http://www.molecularalzheimer.org/files/Biofilm_New_Haven_final_lecture.pdf (Seite 84, Alzheimers disease - frontal lobe cortex). Von weltweiter Bedeutung ist überdies, dass es Dr. MacDonald gelang, mit molekularbiologischer Methode Spirochäten (Borrelien) DNA  in sogenannten Plaques von Alzheimer Hirnen nachzuweisen. In acht von zehn Hirnen konnte er Spirochäten DNA nachweisen.

 

Borreliose bei Kindern

Bei Kindern können folgende Symptome zutreffen:
Müdigkeit, Schlappheit, leichte Irritierbarkeit, leicht Ablenkbarkeit, Sorglosigkeit, Kopfschmerzen, Geräusch- und Lichtempfindlichkeit.

An körperlichen Beschwerden werden Herzrhythmusstörungen, unklare Schmerzen in Brust- und Bauchraum, Gelenkschmerzen (meistens Knie), Parästesien (Sensibilitätsstörungen) genannt.
Sogenannte "Wachstumsschmerzen" können auch Borreliose sein!

Außerdem sollten Kinder mit ADS oder ADHS auf jeden Fall auf Borrelien und Bornaviren untersucht werden!

Zecken finden sich bei Kindern, bedingt durch ihre Größe, häufig am Kopf, hinter den Ohren oder an der behaarten Kopfhaut. Weiter am Hals, im Genitalbereich und in den Kniegelenken. Es versteht sich also von selbst, dass Eltern ihre Kinder nach dem Aufenthalt in Wald in Wiese akribisch- evtl. mit Lupe - absuchen. Larven können kleiner als 1 mm sein.

Oft wird die Frage gestellt, was Kinder schulmedizinisch bekommen können, da sie die starken Antibiotika, die die Erwachsenen bekommen, nicht vertragen, bzw. Mütter in der Schwangerschaft (in seltenen Fällen kann es zu einer Fehlgeburt durch Infektion des Fetus kommen).
Doxycyclin darf bei Kindern nicht angewendet werden, da es in das Knochen- und Zahnwachstum eingreifen würde. Bei Kindern unter neun Jahren setzt man daher gerne die Wirkstoffe Amoxicillin, Ceftriaxon, oder Penicillin G ein. Über die Dosierung fragen Sie Ihren Kinderarzt.

Es wird oft empfohlen, auf jeden Fall in diesem Fall die Nabelschnur des Neugeborenen auf Borreliose zu untersuchen, ist aber meistens negativ, da das Immunsystem des Säuglings vermutlich noch nicht in der Lage ist, ausreichend eigene Antikörper zu produzieren.

 

Borreliose und Krebs

24.3.15: Hier geht es um den ganz erstaunlichen Bericht über eine Chronische lymphatische Leukämie (CLL) (die häufigste leukämische Erkrankung in Mitteleuropa) und Borreliose.

Leukämie muss nicht Krebs sein, es könnte auch etwas anderes dahinter stecken. Dreimal war das Manuskript in einem Peer-Review Prozess, von ungläubigen Reviewern angeschaut, nachgefragt, nachgebessert, erweitert, mehr Informationen hineingesteckt, wieder rückgefragt, und am Ende dann abgelehnt, weil die Leserschaft so etwas nicht erwartet. Es ist weiter spannend. Der Vater dieses Patienten hat nun auch eine Leukämie vom selben Typ, und mit derselben Therapie ist sie im Griff. Allerdings ist nicht jede Leukämie so heilbar.

"Bis heute ist CLL als Neoplasie mit einem Tumor angesehen spezifische Mutation, die zu bösartigen Wachstums der Zellen führt. Hier wird die Therapie eines Patienten mit CLL und weitere Borrelieninfektion gezeigt, die mit Knollenblätterpilz und Terebinthina laricina zur Heilung von beiden führte, der Leukämie und der Borreliose. Bisher wurde keine Remission beobachtet. Die Ergebnisse legen die Vermutung nahe, dass die Borrelieninfektion als CLL angezeigt worden ist. Manuskript auf Englisch:

Borrelia Infection Appears as Chronic Lymphocytic Leukemia: Therapy with Amanita phalloides and Terebinthina laricina - Isolde Riede
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Mit Genehmigung der Autorin über ein Mitglied unserer Selbsthilfegruppe, die von ihr damit behandelt wurde.
HP 5_15 Riede Chron.Lymph.pdf
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Charakteristisch für eine Neuroborreliose

Beim Westernblot : In einigen Fällen ist VlsE als einziger Borrelien-spezifischer Antikörper nachweisbar und in diesem Fall der einzige Befund, der auf eine Borreliose hindeutet. Dies gilt offensichtlich  besonders für die Neuroborreliose.
Im rekombinanten Westernblot (recom blot) findet sich bei der Neuroborreliose gewöhnlich der Erregertyp Burgdorferi Garinii
Üblicherweise finden sich bei einer Neuroborreliose bei der Untersuchung des Liquors neben Borrelien-Antikörpern weitere Befunde, die auf eine Infektion hinweisen, z.B. eine Vermehrung von Abwehrzellen (eine monozytäre Liquorpleozytose, d.h. eine Vermehrung besonders von Monozyten, einer Untergruppe von weißen Blutkörperchen)
Quelle: http://www.rheuma-online.de/news/artikel/das-r-o-special-borreliose-und-pse.html

externer Link: Wann ist eine Borreliose eine Neuroborreliose? - Die Borreliose und ihre neuro-psychiatrischen Symptome

 

Ganzheitliche Behandlung

Hierzu zählen nicht nur die Antibiotikatherapien, sondern auch die Stärkung des Immunsystems, der Stressabbau, das moderate körperliche Training, wenn nötig gezielte Krankengymnastik, konsequente Entgiftung von Neurotoxinen, die Umstellung der Ernährung zu basenreicher Kost und eine konsequente Entsäuerung. Unter Umständen hilft auch eine ambulante oder stationäre Psychotherapie mit schmerzlindernden therapeutischen Ansätzen. Ende Auszüge

 

Symptome, die lt. Bornavirusforscher Prof. Ludwig und Dr. Bode aus Berlin eher dem Bornavirus zuzuordnen sind - können auch Mischinfektionen mit Borreliose und anderen Erregern sein:

Zitat: Insbesondere bei psychiatrischen Störungen, die auch mit neurologischen Auffälligkeiten einhergehen können, findet man "Fußspuren" des Bornavirus. Dies ist ein im Nervensystem sich einnistendes Virus, das sich vor allem im limbischen System, einem zentralen Teil des Gehirn, wo Gefühle und Emotionen kontrolliert werden, ansiedelt und das Gleichgewicht der Gehirn- Botenstoffe stört bzw. verschiebt. - In mehreren Studien sind bei Mensch und Tier erhöhte Bornavirus Marker bei Borrelioseerkrankten oder Bornavirus Spuren bei Borrelioseverdacht erhoben worden. Des weiteren treten oft auch Herpesviren mit auf, insbesondere das EBV. Auch bei CFS, dem sogenannten "Chronischen Müdigkeitssyndrom" sind nach neuen Erkenntnissen obige Viren als mitverursachend angesehen worden." Ende Zitat Prof. Ludwig

Bei diesen Symptomen sollte daher unbedingt das Bornavirus getestet werden!

  • Störungen des Serotoninstoffwechsels mit häufiger Gereiztheit, mit erstmalig im Leben auftretenden Panikattacken, Angstzuständen, latenter Aggressivität, Wutanfällen, mit ausgeprägten depressiven Stimmungsschwankungen und emotionaler Labilität.

  • Schwerwiegende lang anhaltende Schlafstörungen mit Störung der Schlafarchitektur (Ein und Durchschlafstörungen, oberflächlicher, nicht erholsamer Schlaf) und Albträumen durch den Mangel an Melatonin, einer Folge des gestörten Tryphtophan-Serotoninstoffwechsels.
    Anmerkung: Schlafstörungen und sich nicht an Träume erinnern können, werden als Hauptsymtom bei Nitrostress genannt, Tryphtophanmangel kommt oft bei Bornavirus vor

  • Besonders bei Kindern zu beobachten: Aufmerksamkeitsstörungen und motorische Unruhe mit der Folge von Lernschwierigkeiten („ADHS“), Verhaltensänderungen mit sozialem Rückzug, neu auftretende Schulangst und Gereiztheit, Streitsucht gegenüber den Geschwistern und Aggressivität. Anmerkung: Hier sollte unbedingt Bornavirus mit abgecheckt werden und auf jeden Fall auf Schwermetallvergiftungen, Amalgan untersucht werden!

  • Selten auch schwere psychische Veränderungen wie Psychosen, manisch-depressive Stimmungsschwankungen, Zwangssymptome, Irritierbarkeit und Aggressivität bis zum Kontrollverlust.
    Anmerkung: Lt. Prof. Ludwig sind 40 - 50 % der manisch-depressiven bzw. bipolaren Erkrankten bornapositiv!

  • In seltenen schweren Fällen kann es sogar zum klinischen Bild eines organischen Psychosyndroms unter dem Bild einer Pseudo-Demenz kommen mit Orientierungsstörungen und starken Gedächtniseinbußen, aber auch zu Wahnvorstellungen und Halluzinationen.

  • Sexuelle Funktionsstörungen wie Libidoverlust,Erektionsstörungen.
    Anmerkung: Das limbische System ist der Sitz für Gefühle, Sexualität etc., hier nistet sich bevorzugt das Bornavirus ein.

Nicht vergessen sollte man bei all den Symptomen Quecksilberbelastungen, denn der häufigste Ort, wo das Quecksilber endet im Körper, ist das Nervensystems, das Rückenmark oder das Gehirn. Guter Link dazu, auch für Ausleitungen: http://www.hpz.com/insider/VortragKlinghardt.pdf

Die häufigsten Symptome für chronische Quecksilbererkrankung, die man selbst bei sich sehen kann, sind:

  • chronische Gelenkprobleme, ein Gelenk oder mehrere Gelenke

  • Muskelschmerzen

  • Schlaflosigkeit

  • Konzentrationsstörungen. Auch wenn das Gehirn nicht mehr so gut funktioniert wie früher, dass wir denken, na ja, wir werden halt älter und es ist halt so.

Hier sollte ebenfalls die Borreliose mit abgecheckt werden:

Arthritis*, Gelenkrheuma*, Polyarthritis*, Bursitis (Schleimbeutelentzündung), Bandscheibenvorfall, Bindehautentzündung, Entzündungen aller Augenteile, Gefäßbeschwerden (Thrombose), Hirnhautentzündung, Karpaltunnelsyndrom, Gelenkentzündungen (alle großen Gelenke, auch Kiefergelenk), Multiple Sklerose,und Fibromyalgie, Sehnenscheidenentzündung, HWS-Syndrom (Hals-Wirbelsäulen-Syndrom) und Schlaganfall.

 

Verlauf und Symptome

Die Borreliose ist eine heimtückische Multisystem-Erkrankung, die alle Organe befallen und falls sie nicht rechtzeitig erkannt und ausreichend mit geeignetem Antibiotikum behandelt wird zu lebenslangen chronischen Beschwerden führen kann. Eine Infektion verläuft in mehreren Krankheitsstadien, die fließend ineinander übergehen oder auch übersprungen sowie durch sehr lange freie Intervalle getrennt sein können. Diese freien Intervalle, in denen der Betroffene manchmal völlig beschwerdefrei sein kann, gehören zu den besonderen Charakteristika der Borreliose.

Ebenfalls von größter gesundheitspolitischer Bedeutung ist der Nachweis, dass die Borreliose sowohl von der Mutter auf das Ungeborene, bzw. während der Geburt auf das Kind übertagen werden kann und dass eine Borreliose von einem Kranken auf seinen gesunden Sexualpartner übertragen werden kann, was allerdings  von den IDSA  Leitlinienvertretern vehement zurück gewiesen wurde. Dabei gelang dem Pathologen MacDonald bereits 1987 der Spirochäten-Nachweis in fötalem Geweben, einem anderen Forscher sogar noch zwei Jahre früher. H. Horst widmet der kongenitalen Borreliose in seinem Buch Einheimische Zeckenborreliose ein ganzes Kapitel mit mehreren Abbildungen.

 

Mineralienmangel:

Borrelien greifen in den Vitamin B12-Stoffwechsel ein und nutzen Mangan, um das Immunsystem zu umgehen. Gibt man also seinem Körper viel Mangan, unterstützt man die Borrelien enorm. Besonders manganreiche Lebensmittel sind Schwarzer Tee, Weizenkeime, Haselnüsse, Haferflocken, Sojabohnen, Leinsamen, Heidelbeeren und Roggenvollkornbrot (aus Wikipedia).
Borrelien ernähren sich von Magnesium, man kann daher da einen Mangel haben. Andersrum, wer dauernd Magnesium braucht, sollte sich auf Borrelien untersuchen lassen.
Dafür können die Borrelien ohne Eisen leben, was ziemlich einmalig ist. Mit einem Mangel und allen Folgeerscheinungen einer Vitaminunterversorgung trotz genügend hoher Zufuhr ist zu rechnen (HOPF, 2008, S. 256ff.)
Weiterhin führt eine chronifizierte Borreliose-Bornaviruskombi öfters zu einem Mangel an L-Tryptophan und als Folge zu einer Serotonin-Unterversorgung mit allen möglichen Erscheinungsbildern aus dem Formenschatz depressiver Erkrankungen. Der Anstieg der Zykotine (vor allem TNF-alpha) hat einen Anstieg der NO-Produktion zur Folge – Stickstoffmonoxid ist eine Antagonist von Vitamin B12.
Sowohl ein Mangel an Vitamin B6, an Magnesium und zu viel Koffein hemmt die Serotonin-Synthese.

 

Genetische Faktoren - Genetisches Risiko

Neben dem Erreger Borrelia burdorferi und der spezifischen und unspezifischen Infektabwehr des Patienten spielen auch genetische Faktoren eine Rolle: Patienten mit ganz bestimmten HLA-Genen (HLAB-27, HLA DR3, HLA DR4) tragen ein fast 10 - 22 zigfaches erhöhtes Risiko einer therapieresistenten, chronischen Borrelieninfektion bzw. einer rheumatischen Arthritis. Mit modernen, molekularbiologischen Techniken lassen sich solche Patienten sicher erkennen, so dass eine besonders sorgsame und wirksame Behandlung bei einer Borrelieninfektion gewährleistet werden kann.

Die Umstände, die zu einer Chronifizierung führen, sind noch nicht vollständig geklärt. Man geht jedoch davon aus, dass neben einer nicht sicher nachgewiesenen Erregerpersistenz vor allem eine durch die Infektion verursachte Fehlsteuerung des Immunsystems eine wesentliche Rolle spielt. Hierbei sind genetische Faktoren von Bedeutung.

 

So ist z. B. eine deutliche Beziehung zwischen therapieresistenter Lyme-Arthritis und bestimmten HLA-Merkmalen im Bereich der MHCRegion (Major Histocompatibility Complex) beschrieben. Betroffen sind vor allem Menschen mit den Merkmalen HLA-DRB1*0401, *0404, *0405, *0408, *0101 und *0102. Interessanterweise handelt es sich genau um die Merkmale, die auch gehäuft bei Patienten mit der Rheumatoiden Arthritis, also dem klassischen Rheuma, angetroffen werden.

Die HLA-Merkmale der MHC-Region spielen eine zentrale Rolle bei der Antwort des menschlichen Immunsystems in der Erkennung von Selbst und Fremd. Die Eiweißstoffe der beschriebenen HLA-Risikomerkmale besitzen eine genau passende Bindungstelle für ein Eiweiß- Gegenstück der Borrelien, nämlich ein Antigen des „Outer surface protein A, OspA“ (OspA163-175).

Ist im Rahmen einer Borrelieninfektion einmal das Immunsystem angestoßen worden, werden diese körpereigenen Antigene dann fälschlich als Borrelien-Antigene angesehen und bekämpft! Durch diese Fehlsteuerung können autoimmune Prozesse ausgelöst werden, die z. B. eine Gelenkentzündung über Jahre fortdauern lassen können, obwohl der Erreger gar nicht mehr im Körper vorhanden ist.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Beobachtung, dass der 1999 ursprünglich bereits zugelassene Borrelien-Impfstoff LYMERIX®, der auf der Immunreaktion gegen OspA basierte, möglicherweise bei einigen Menschen als Nebenwirkung chronische Arthritiden induzieren konnte. Der Impfstoff wurde 2002 aus Sorge um drohende Schadenersatzforderungen betroffener Patienten wieder aus dem Handel gezogen.

 

Behandlungswege unter Heilmethoden

ganz wichtig: Abschirmung von E-Smog und Schwermetallbeseitigung,
LInk dazu www.maes.de/13%20SONSTIGE/maes.de%20BORRELIOSE%20UND%20ELEKTROSMOG.PDF


Polyneuropathie - Symptome

Auszug aus Wikipedia:

1. Polyneuropathische Sensibilitätsstörungen können mit verschiedener Verteilung am Körper auftreten. Da die Zellkörper (Somata) der sensiblen Nervenzellen in den Ganglien nahe am Rückenmark liegen und die Nervenfortsätze von dort aus versorgt werden, nehmen die längsten Fasern, die bis zum großen Zeh stoffwechselmäßig versorgt werden müssen, am ehesten Schaden. Häufig beginnt die Erkrankung daher mit unangenehmen Missempfindungen der Zehen beidseits. Wenn die Erkrankung fortschreitet wird die Verteilung oft als "handschuh- oder sockenförmig" beschrieben. Die betroffenen Körperbereiche kribbeln und sind unangenehm und störend taub bis hin zu brennenden Schmerzen. Es können Fehlempfindungen wie Hitze- oder Kältegefühl und Schwellungsgefühl "wie im Schraubstock" auftreten.
2. Bedingt durch die fehlende oder verfälschte sensible Information über die Gelenkstellungen, Druck beim Auftreten und den Muskelzustand kommt es zu peripher ataktischen Koordinationsstörungen. Die Patienten sind vor allem bei geschlossenen Augen nicht mehr in der Lage sicher zu gehen.
3. Periphere Lähmungen, ebenfalls symmetrisch und peripher.
4. Trophische Veränderungen der Haut, wenn das vegetative Nervensystem betroffen ist. Hier kann es zu einem Geschwür kommen, zu Hypohidrosis (verminderte Produktion von Schweiß), Magen-, Darm-, und Blasenentleerungsstörungen, sowie Potenzstörungen, Ruhetachikardie, und Störungen der Pupillomotorik mit Einschränkung der Mydriasis (Pupillen Dilatation).
http://www.neuro24.de/glosarb.htm
scrollen nach „Borrelien (siehe auch unter Zecken)"

 

Fazialisparese

Bei einer Fazialisparese (Gesichtslähmung)- Nervenschädigung, die entweder im Gehirn (zentral) oder außerhalb (peripher) liegt. Insbesondere bei Letztere sollte in erster Linie eine Borreliose abgeklärt werden.
 "Zur Virusätiologie der idiopathischen Fazialisparese : In einer prospektiven Studie wurden Serumpaare von 14 nach bestimmten Gesichtspunkten ausgesuchten Patienten mit einer idiopathischen Fazialisparese auf Antikörper gegen Varizella-zoster Virus (VZV), Herpes-simplex Virus (HSV), Zytomegalievirus (CMV) und Epstein-Barr Virus (EBV) untersucht. Die Antikörpertiterbestimmung erfolgte bei VZV, HSV und CMV mit Hilfe des hochsensitiven Enzymimmuntests (ELISA), bei EBV mit Hilfe der indirekten Immunfluoreszenz. Die Erstseren wurden innerhalb von 5 Tagen nach Auftreten der Fazialisparese entnommen und mit Zweitseren, die 4 Wochen später entnommen wurden, verglichen. Signifikante Titerschwankungen wurden nicht nachgewiesen. Nach unseren Untersuchungen scheint daher eine virale Genese der idiopathischen Fazialisparese im Rahmen einer exogenen Infektion oder der Aktivierung einer latenten Infektion unwahrscheinlich. "