Mitochondriopathie

Was sind Mitochondrien?

Zuerst mal:
Mitochondrien sind die Kraftwerke unseres Körpers - sind sie am Ende oder ausgebrannt, läuft nichts mehr!

Zitat aus https://www.blick.ch/life/gesundheit/medizin/mitochondrien-sind-die-kraftwerke-unseres-koerpers-im-kern-gesund-id8001250.html?

Mitochondrien, das sind die kleinen zigarrenförmigen Organellen, von denen es in jeder Zelle Hunderte und in den Hirnzellen gar Tausende hat. Sie gehören eigentlich nicht richtig zu uns, sie haben immer noch ihre ­eigene DNA und sind «eingebürgerte» Bakterien, die für uns eine wichtige Aufgabe übernehmen: Sie wandeln Sauerstoff in Energie um. Das «Benzin», das sie produzieren und das uns antreibt, ist ein Molekül namens Adenosintriphosphat, kurz ATP. In einer Zelle gibt es etwa eine Million dieser Moleküle und diese werden bei Bedarf dreimal pro Minute zerlegt (und rezy­kliert), wodurch Energie freigesetzt wird – wenn die Zelle gesund ist.

Wenn nicht, fehlt die Energie nicht nur in den Muskeln, sondern etwa auch bei der Produktion von Hormonen und Enzymen, bei der Reparatur der Zellen und nicht zuletzt beim Denken. Ohne gut funktionierende Mitochondrien können wir keinen klaren Gedanken fassen.

Letztlich ist jede Krankheit und Unpässlichkeit eine Funktionsstörung der Mitochondrien. Dennoch interessieren sich die meisten Mediziner nicht sonderlich für die Mitochondrien. Richtige Ärzte sind für ganze Organe zuständig – Herz, Lunge, Magen-Darm, Nasen-Ohren-Hals oder auch für das Skelett. Die Mitochondrien kommen zwar im ersten Studienjahr kurz mal vor, sind aber Sache der Zellbiologen. Sorry, andere Abteilung.

Doch das ändert sich zurzeit rasant: Die Zellbiologen sind daran, das Feld der Medizin gleichsam von innen her aufzurollen. Sie wissen heute sehr viel genauer als noch vor wenigen Jahren, wie sich Nährstoffe, Bewegung, Sauerstoff, Licht, Wärme, Kälte und Biorhythmen auf die Funktionstüchtigkeit der Zellen auswirken. Wir wissen, wie wir die Zellen dazu bringen, mehr und effizientere Mitochondrien zu produzieren, und können aus den Veränderungen der Zellen Rückschlüsse auf Krankheiten ziehen. Wir müssen nicht mehr warten, bis sich die Symptome in den einzelnen Organen zeigen, sondern können die Krankheiten schon an der Wurzel erkennen und packen. Das wichtigste Kriterium ist die Fähigkeit der Mitochondrien, Energie zu produzieren. Heilung ist, wenn wir diese Fähigkeit wiederherstellen.

Für die herkömmliche Medizin hat dies eine fatale Konsequenz. Es bedeutet nämlich, dass wir (fast) jeden Krankheitszustand über die Veränderung der Ernährungs- und Lebensgewohnheit – Bewegung, Licht, Wärme/Kälte etc. – sehr gezielt beeinflussen können. Zudem kann die Wirkung der Therapie in den Zellen schnell gemessen werden. «Alternative» Therapien werden dadurch salonfähig. Das schliesst medikamentöse Behandlungen nicht aus, drängt sie aber in den Hintergrund. Sie hat nur noch einen begleitenden Charakter.

Das sind Mitochondrien

Grob vereinfacht besteht eine menschliche Zelle aus einem Zellkern mit der DNA und vielen Mitochondrien. Diese produzieren ­unter anderem ein Molekül namens ATP, den Treibstoff der Zellen. Sie benötigen dazu Sauerstoff, Fett und/oder Kohlen­hydrate. Dieser Vorgang wird auch ­Elektronentransport, Atmungskette oder Beta-Oxidation (Fettverbrennung) genannt. Muskel- und Nervenzellen mit hohem ­Energiebedarf haben oft ­Hunderte von Mitochondrien. Sie sind ursprünglich Bakterien und ­haben ihre eigene DNA mit 37 Genen. Zwischen der DNA der Zelle und den Mitochondrien ­besteht eine ständige ­Wechselwirkung.
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