Vorstellung der verschiedenen Heilmethoden
1) Schulmedizin wie z.B. Antibiotika - Cortison
Erfolgreiche Ärzte wissen, wie wichtig die richtige Wahl des individuell ausgesuchten Antibiotikas ist, checken mögliche Co-Infektionen ab, auch in Bezug auf mögliche Viren und Parasiten. Ebenso wissen sie um die Erfordernis von Entgiftung und Immunmodulation.
Bei einer frischen Borreliose nach Zecken- oder Stechfliegenstich mit den typischen Beschwerden und Symptomen im Früstadium, evtl. auch noch mit dem auffälligem EM, ist Antibiotika angebracht. Lesen Sie hierzu die Richtlinien der deutschen Borreliosegesellschaft, Auflage 2011: http://www.borreliose-gesellschaft.de/Texte/Leitlinien.pdf
Allerdings sollten die möglichen Schäden einer solchen Therapie durch zusätzliche naturheilkundliche Maßnahmen gering gehalten bzw. wieder beseitigt werden.
Umfassende Information aus aktueller Sicht der Schulmedizin:
Ein anerkannter Borreliose-Experte der Schulmedizin ist Prof. Dr. med. Fred Hartmann aus Ansbach. Mit 4 Videos und einigen Berichten informiert er hier umfasend über
"Borreliose - Übertragung, Symptome, Diagnose, Dosierung der Antibiotika, und Vorsorge": http://www.medizin-aspekte.de/videos/borreliose/2009-03-28. Auf der Seite Schulmedizin finden Sie weitere Beiträge von Prof. Hartmann. Interessant ist seine Aussage in Video 2, dass er die Fibromyalgie als Spätform der Borreliose ansieht!
Die richtige Wahl des Antibiotikas und Dauer ist entscheidend
Aber ganz so einfach ist das nicht mit der Antibiotikabehandlung, zumindest für zwei sehr gebräuchliche Antibiotikagruppen gibt es Studien für Resistenzen und Hinweise darauf, dass dadurch erst die Borrelien in zellwandfreie Formen sowie Biofilme gedrängt werden, wo sie endgültig für Antibiotika und auch den Freßzellen des Immunssystems nicht mehr erreichbar sind und in die chronische Form übergeben. In der Schulmedizin wird nun auch darüber berichtet, (was die Energiemedizin schon lange weiß und erfolgreich damit arbeitet), daß die Borrelien wie andere Erreger auch untereinander kommunizieren und regelrechte Strategien zum Überleben entwerfen, um sich gegen Antibiotika abzuschotten und danach wieder zum Vorschein zu kommen, sie teilen sich anderen Einzellern mit und beginnen ab einer Grenze mit der Produktion von Biofilmen, (stand mal auf der Page von http://aerzteblatt-student.de.) Daher ist es nicht verwunderlich, dass es bei den neuen Diagnose- und Behandlungsgeräten mit Bio-Photonen, Bioresonanz etc. immer mehr Erfolgsnachrichten gibt.
Weitaus schwieriger wird die Behandlung bei einer chronischen Borreliose!
Eine Mitgliederinformation aus 2008 der Liga für Zeckenkranke Schweiz: Fehlender Beweis für Langzeit-Antibiotika-Therapie: Unter dem Titel „Fehlende Evidenz für eine Langzeit-Antibiotika-Therapie bei Post-Lyme-Syndrom
(bzw. Chronischer Lyme-Borreliose)“ . Die Masterarbeit untersuchte allerdings nur mit den Wirkstoffen Ceftriaxon (bekannt unter Rocephin) intravenös und Doxycyclin.
Auf Blatt 2 der o.g. Mitgliederinformation: Therapie der Lyme-Borreliose -
Prof. Dr. Martin Sievers, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Wädenswil geht auf die verschiedenen Stadien der Borrelien sowie der Diagnostik ein und nach dem wirksamsten Antibiotika.
Auszug daraus: Gesucht wird in der Therapie der Lyme-Borreliose das wirksame Antibiotikum.
Zellkulturmodelle, bei denen Borrelien mit menschlichen Endothelzellen unter Zugabe von verschiedenen
Antibiotika kultiviert werden, können hier weiterhelfen. Mittels dieser Modelle konnte
gezeigt werden, dass beta-Lactamantibiotika, Cephalosporine und Makrolide nicht in der Lage sind,
intrazelluläre Borrelien abzutöten. Auch zeigen die Borrelien Resistenzen gegenüber den akroliden.Tetracycline, wie das lipidlösliche Minocyclin töten weitgehend alle Formen der Borrelien ab.
Eine zu geringe Antibiotikakonzentration bewirkt die Umwandlung der Borrelien in die zystische
Form. Diese zystischen Formen sind schwierig abzutöten. Dies scheint für eine hohe Dosis von
Antibiotika während der Therapie zu sprechen. Die vielversprechenden Ergebnisse aus dem Zellkulturmodell
der Molekularbiologie an der Hochschule in Wädenswil zeigen, dass das Minocyclin
als geeignetes Antibiotikum eingesetzt werden könnte, benötigen eine Umsetzung in Kliniken
und Arztpraxen. Ende
Erklärung zu zellwandreien Formen, Blebs und Biofilmen mit Videos
Neu: Minocycline -Warnung!
Weitere Nachrichten der DeuBorrGes.: Minocycline -Warnung!!: Die DBG meldete in Mitt 9/2010 die FDA-Warnung, dass es zu besonderen NW kommen kann mit Eosinophilie und schweren systemischen Symptomen. Minocycline wird auch in Verbindung gebracht mit Schilddrüsenkrebs, auf den bei solcher Therapie kontrolliert werden solle. ".. Drug Rash with Eosinophilia and Systemic Symptoms (DRESS) including fatal cases have been reported with minocycline use. If this syndrome is recognized, the drug should be discontinued immediately. Adverse reactions .Others: Thyroid cancer has been reported in the post-marketing setting in association with minocycline products. When minocycline therapy is given over prolonged periods, monitoring for signs of thyroid cancer should be considered. .."Hinweis DBG http://www.fda.gov/Safety/MedWatch/SafetyInformation/ucm230312.htm
Gefahren bei zu langer Antibiotikadauer:
Auszug aus http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/2020/
Borreliose nach Zeckenstich: Erneute Antibiotikatherapie bei unspezifischen Beschwerden wirkungslos
28.05.2002 - (idw) Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften
(München) Leiden Patienten nach einer akuten Lyme-Borreliose chronisch unter eher unspezifischen Beschwerden, ist eine erneute Antibiotikatherapie wirkungslos. Sinnvoll sind in solchen Fällen nur symptomatische Therapiemaßnahmen.
Anmerkung: Nach den Erfahrungswerten bzw. Testprotokollen aus dem BBT dieser Betroffenen in diesem Stadium, die eine Vielzahl von anderen Erregern sowie Schwermetallbelastungen und Toxine aufwiesen, kann seitens unserer Selbsthilfegruppe nur angeraten werden, alle Diagnose-Möglichkeiten zu nutzen, - insbesondere hier die neuen bioenergetischen Diagnosegeräte - um diese anderen Belastungen heraus zu finden und diese adäquat zu behandeln!
Eine prophylaktische Antibiotikabehandlung nach einem Zeckenstich ist ebenfalls nur in Ausnahmefällen sinnvoll. Das empfehlen Experten der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift InFo Neurologie & Psychiatrie.
In Deutschland tragen schätzungsweise zehn bis 25 Prozent der Zecken so genannte Borrelien in sich, Bakterien aus der Familie der Schraubenbakterien. Die Erreger können bei einem Zeckenstich übertragen werden. Experten schätzen, dass ungefähr einer von 300 Zeckenstichen zu einer so genannten Lyme-Borreliose führt. Weiter im o.g. Link!
Anmerkung: Sinnvoller und wirkungsvoll ist es - soweit vorhanden - die Zecke zum Test einzuschicken
Ein neuer Bericht in einer Ärztezeitung sagte, dass die neuesten Erkenntnisse aus Amerika lauten, eine Antibiotika-Behandlung nicht länger als 2 Monate an einem Stück durchzuführen. Durch zu lange AB-Behandlung könnten die Borrelien mutiert sein bzw. zumindest in einigen Fällen - hier die Fotos dazu von lymenet: http://www.lymephotos.com/bb/index.html
In den neusten Studien streiten sich die Gelehrten über den Charakter einer "chronischen Borreliose" und deren Behandlung mit AB. Viele Borreliose-Ärzte agieren so: einmal Borreliose - immer mit AB behandeln sobald es Anzeichen gibt. Diese Vorgehen wird sehr kritisch gesehen. Eine dieser kritischen Studien ist http://content.nejm.org/cgi/content/full/357/14/1422 (englisch)
LYME BORRELIOSE - Eine vernünftige Suche nach Antworten (Journal of Clinical Microbiology, Aug 1993, p. 1961-1963): http://www.ariplex.com/lyme/lymlieg1.htm
Allergisch auf Antibiotika?
Zitat aus: http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-12247-2010-09-13.html
Erwachende“ Viren schuld an Arzneimittel-Allergien!
Immunsystem reagiert nicht auf Wirkstoff, sondern auf aktivierte Epstein-Barr oder Herpes-Viren.
Allergische Reaktionen auf ein Antibiotikum oder ein Epilepsiemittel sind keine Überreaktion des Immunssystems auf das Medikament, wie bisher angenommen. Stattdessen kämpft der Körper gegen Herpes- oder Epstein-Barr-Viren, die zuvor „schliefen“, aber durch das Medikament reaktiviert worden sind. Diese überraschende Erkenntnis berichten französische Forscher jetzt in der Fachzeitschrift „Science Translational Medicine“.
Als Nebenwirkung einiger Arzneimittel wie Antibiotika oder Antiepileptika können nicht nur Unverträglichkeiten oder Reaktionen auf bestimmte Abbauprodukte der Wirkstoffe auftreten, sondern auch eine Überreaktion des Immunsystems – eine Allergie. Dieses Überempfindlichkeitssyndrom tritt meist erst rund drei Wochen nach der Einnahme des Medikaments auf und kann von Hautausschlag, Fieber bis hin zu schweren infektionsähnlichen Symptomen reichen. Bei rund bei zehn Prozent der Betroffenen kann es sogar zum Tod führen. Die genauen Ursachen dieser allergischen Reaktion waren bisher allerdings unklar. Weiter im o.g. Link
Problematik der Behandlung bei chronischer Borreliose - Gutachten
Lesen Sie hier die umfangreichen Artikel und Veröffentlichungen auf der Page des Borreliose-Facharztes und Gutachters Dr. Berghoff http://www.praxis-berghoff.de/. Dort stellt er auch ein neues Dokument zum Thema "Privatgutachten beim ärztlichen Behandlungsfehler"zum Herunterladen zur Verfügung (pdf, 23. April 2007, Autor PD Dr. med. W. Berghoff).
Außerdem sehr gut: http://www.praxis-berghoff.de/dokumente/Gutachten_bei_Borreliose-Problemuebersicht.pdf und http://www.praxis-berghoff.de/dokumente/infektiologische_differentialdiagnose.pdf. Weiter http://www.praxis-berghoff.de/dokumente/anmerkungen-zur-lb.pdf - z.B. wie ein EM aussieht und dieses ein Grund zur sofortigen Antibiotikagabe ist, ansonsten verstößt es gegen die geltende Lehrmeinung.
http://www.praxis-berghoff.de/dokumente/infektiologische_differentialdiagnose.pdf
Was ein Homöopath zu einer reinen Antibiotikatherapie bei Borreliose und insbesondere zu wiederholten unter Berücksichtigung bekannter Fakten zur Arbeit und Aufbau des Immunsystems schreibt, ist auch mal sehr interessant zu lesen - und viele Betroffene dürften sich da nach wiederholten Antibiotika-Therapien wiedererkennen.
Wie auf obiger Page zu lesen ist: Seinen Vorwürfen steht nicht entgegen, dass ein Teil der Patienten nach einer solchen Antibiose zunächst Erfolge verspürt. Diese erklärt er aber dadurch, dass durch die teilweise Vernichtung von Erregern verschiedenster Art das grundsätzlich schwache, aber außerdem vielseitig beschäftigte Abwehrsystem zunächst entlastet wird. Dadurch wird es dann frei, sich vorübergehend vemehrt etwa um Borrelioseerreger zu kümmern. Somit ist zu beachten, dass diese Erfolge bei den Borrelioseerregern demnach nicht unmittelbar auf die Wirkung des Antibiotikums zurückgehen, sondern Folge der antibiotisch bedingten Entlasstung des Abwehrsystems sind. Häufig reicht dies aber dann nicht aus, die Borreliose dauerhaft unter Kontrolle zu halten. Die nebenwirkungsmäßige Schwächung des Abwehrsystems durch die Antibiose endet vielmehr oftmals im Rückfall. Das wiederum beschert dem Behandler einen weiterhin unkritischen und lange auch unbeirrt hoffenden Patienten für die nächsten Antibiosen. So lange der jeweilige Körper eben mitmacht - und keineswegs bei allen reicht das weit!
Anmerkung: Genau hat das auf unserem Gesundheitstag Dr. Kirrkamm vom Labor Ganzimmun erklärt!
Leitlinien zur Therapie der Lyme-Borreliose:
Eine reine Antibiotikabehandlung für die chronische Borreliose als Multi-Systemkrankheit - viele rechnen sie dann auch zu den Autoimmunkrankheiten - ist leider immer noch Standard in den meisten Arztpraxen: Wie also ist der derzeitige Stand der Schulmedizin und wo ordnen sich die Ärzte ein? Das ist nicht so einfach für diese, denn es gibt nicht eine Leitlinie, sondern drei und die sind durchaus verschieden!
Die in Deutschland "offiziell" gültigen Leitlinien sehen antibiotische Kurzzeittherapien, bei Therapieresistenz ggfs. mehrfach, vor, bereits Diagnosestellung und Behandlungsindikation sind zweifelhaft und die Gesamtsituation, richtet man sich ausschließlich nach diesen Leitlinien, indiskutabel, schreibt eine Ärztin in einem Forum.
Einen guten Überblick über international übliche Leitlinien aus schulmedizinischer Sicht finden wir hier: Publizierte Leitlinien zur Therapie der Lyme-Borreliose -
Eine Literaturübersicht: http://www.dr-w-klemann.de/htmldocs/neuigkeiten-publizierte-leitlinien-der-borreliose.htm
Kritisch gesehen: Der aktuelle Stand der Schulmedizin im deutschen Ärzteblatt:
"Quasi als Kontrastprogramm zu Klinghardt - der "State-of-the-Art"- Artikel des Ärzteblatts: https://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/sslcme.asp?id=63176:
In diesem Artikel offenbart sich die Problematik des schulmedizinischen Herangehens sowohl auf diagnostischer wie auch auf therapeutischer Seite: die serologische Diagnostik ist letzten Endes als Wegweiser für die Therapie ungeeignet, daher wird eine Therapie nach dem klinischen Bild empfohlen. Da dieses jedoch sehr bunt ist, erscheint das unter praktischen Gesichtspunkten wiederum kaum möglich.
Therapeutisch werden die Standardprotokolle der Antibiotikatherapie diskutiert, ohne mit einem einzigen Wort auch nur auf mögliche Begleitbehandlungen einzugehen.
2) Schulmedizin plus Alternativmedizin:
Neues Therapieprinzip bei Lyme-Borreliose durch Behandlung der Neurotoxine, enthält auch die aktuellen Antibiotikabehandlungen - Prof. Hartman, Internist, Klinik Ansbach: http://www.lymenet.de/shgs/corryw/hartmann.htm
Abklärung von durch Zecken übertragene Krankheiten (Borreliose und co-Infektionen):
http://www.dr-w-klemann.de/htmldocs/neuigkeiten-publizierte-leitlinien-der-borreliose.htm
Liste Borrelioseärzte nach PLZ:
http://www.dr-hopf-seidel.de/pageID_8912042.html
Hier ein Link zum Thema Antibiotika und Cortison: www.doc-uni.at/html/antibiotika_und_cortison.html - Darin ist alle genau erklärt, auch für Laien.
Ausbildung nach der Klinghardtschen Schule:
(www.ink.ag) Der bekannte deutsche Arzt Dr. Klinghardt, der nach Amerika übersiedelte, hat viele seiner Erkenntnisse und Therapieprotokolle ins Netz gestellt, leider in der umfangreichen Form nur auf englisch: http://klinghardtneurobiology.com/chronicillness.htm
Die Lyme-Borreliose: Ein Blick jenseits der Behandlung mit Antibiotika -
Von Dr. med. Dietrich Klinghardt, Bellevue, Washington, März 2005: http://www.power-for-life.com/borrelien.html
Weiter gehts noch mit ein paar weiteren Infolinks zur Diagnostik u. Behandlung:
Das r-o-Special: Borreliose und Pseudo-Borreliose. Teil 2 - Diagnose der Borreliose:
http://www.rheuma-online.de/news/artikel/das-r-o-special-borreliose-und-pse.html
http://www.aerztekammer-hamburg.de/funktionen/aebonline/pdfs/1184063606.pdf
Information für Ärzte zu Lyme-Borreliose:
http://www.qualitaetspraxen.de/sites/borreliose_arzt.html
und als Übergang zur alternativen ganzheitlichen Behandlung:
Dass es auch ganz ohne Antibiotika funktionieren kann, lesen Sie hier:
Marlene E. Kunold ist Heilpraktikerin, Dozentin und Autorin für ganzheitliche
Medizin. Ihr aktueller Tätigkeitsschwerpunkt gilt
neuen Therapien für die unterschiedlichen Formen der
Borreliose:
Und es ist doch möglich! -http://www.luxxpharma.lu/uploads/media/kunold_borreliose_comed_07-2009.pdf
aktualisiert 9.7.11