Vorstellung der verschiedenen Heilmethoden
1) Schulmedizin - Antibiotika - Cortison am Beispiel der Borreliose
Erfolgreiche Ärzte wissen, wie wichtig die richtige Wahl des individuell ausgesuchten Antibiotikas ist, checken mögliche Co-Infektionen ab, auch in Bezug auf mögliche Viren und Parasiten. Ebenso wissen sie um die Erfordernis von Entgiftung und Immunmodulation.
Bei einer frischen Borreliose nach Zecken- oder Stechfliegenstich mit den typischen Beschwerden und Symptomen im Früstadium, evtl. auch noch mit dem auffälligem EM, ist Antibiotika angebracht. Lesen Sie hierzu die Richtlinien der deutschen Borreliosegesellschaft: http://www.borreliose-gesellschaft.de/Texte_und_Empfehlungen/Empfehlungen.pdf und http://www.neuroborreliose.net/informationen/therapievorschlaege/index.html.
Eine Mitgliederinformation aus 2008 der Liga für Zeckenkranke Schweiz: Fehlender Beweis für Langzeit-Antibiotika-Therapie: Unter dem Titel „Fehlende Evidenz für eine Langzeit-Antibiotika-Therapie bei Post-Lyme-Syndrom
(bzw. Chronischer Lyme-Borreliose)“ . Die Masterarbeit untersuchte allerdings nur mit den Wirkstoffen Ceftriaxon (bekannt unter Rocephin) intravenös und Doxycyclin.
Auf Blatt 2 der o.g. Mitgliederinformation: Therapie der Lyme-Borreliose -
Prof. Dr. Martin Sievers, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Wädenswil geht auf die verschiedenen Stadien der Borrelien sowie der Diagnostik ein und nach dem wirksamsten Antibiotika.
Auszug daraus: Gesucht wird in der Therapie der Lyme-Borreliose das wirksame Antibiotikum.
Zellkulturmodelle, bei denen Borrelien mit menschlichen Endothelzellen unter Zugabe von verschiedenen
Antibiotika kultiviert werden, können hier weiterhelfen. Mittels dieser Modelle konnte
gezeigt werden, dass beta-Lactamantibiotika, Cephalosporine und Makrolide nicht in der Lage sind,
intrazelluläre Borrelien abzutöten. Auch zeigen die Borrelien Resistenzen gegenüber den Makroliden.Tetracycline, wie das lipidlösliche Minocyclin töten weitgehend alle Formen der Borrelien ab.
Eine zu geringe Antibiotikakonzentration bewirkt die Umwandlung der Borrelien in die zystische
Form. Diese zystischen Formen sind schwierig abzutöten. Dies scheint für eine hohe Dosis von
Antibiotika während der Therapie zu sprechen. Die vielversprechenden Ergebnisse aus dem Zellkulturmodell
der Molekularbiologie an der Hochschule in Wädenswil die zeigen, dass das Minocyclin
als geeignetes Antibiotikum eingesetzt werden könnte, benötigen eine Umsetzung in Kliniken
und Arztpraxen. Ende
In der der Stellungnahme http://www.zecken-borreliose.de/Gesundheitspolitische%20Forderungen.pdf, Seite 2, lesen Sie über die verschiedenen Formveränderungen der Borrelien:
Zitat: Diese Formveränderung scheint ein grundsätzlicher
Mechanismus der Borrelien zu sein, um für sie ungünstige Bedingungen (z.B. Antibiotika)
zu überleben und sich dann bei günstigeren Bedingungen wieder in komplette Formen zurückzuentwickeln
(Gruntar et al. 2001, Alban et al. 2001, Murgia et al. 2002, Preac Mursic 1996, Kersten
et al. 1995). Mehrere Studien weisen darauf hin, dass sich diese Formen insbesondere bei Einsatz
von Betalaktamase-Antibiotika entwickeln können. Zitat Ende
Erklärung zu zellwandreien Formen, Blebs und Biofilmen mit Videos
Gefahren bei zu langer Antibiotikadauer:
Ein neuer Bericht in einer Ärztezeitung sagte, dass die neuesten Erkenntnisse aus Amerika lauten, eine Antibiotika-Behandlung nicht länger als 2 Monate an einem Stück durchzuführen. Durch zu lange AB-Behandlung könnten die Borrelien mutiert sein bzw. zumindest in einigen Fällen - hier die Fotos dazu von lymenet: http://www.lymephotos.com/bb/index.html
In den neusten Studien streiten sich die Gelehrten über den Charakter einer "chronischen Borreliose" und deren Behandlung mit AB. Viele Borreliose-Ärzte agieren so: einmal Borreliose - immer mit AB behandeln sobald es Anzeichen gibt. Diese Vorgehen wird sehr kritisch gesehen. Eine dieser kritischen Studien ist http://content.nejm.org/cgi/content/full/357/14/1422 (englisch)
LYME BORRELIOSE - Eine vernünftige Suche nach Antworten (Journal of Clinical Microbiology, Aug 1993, p. 1961-1963): http://www.ariplex.com/lyme/lymlieg1.htm
Problematik der Antibiotikagaben bei chronischer Borreliose:
http://www.praxis-berghoff.de/dokumente/KlinischeGrundlagenBorreliose-07.07.pdf
Dr. Berghoff ist gleichzeitig Privat-Gutacher bei ärztlichen Behandlungsfehlern: http://www.praxis-berghoff.de/dokumente/193GW.pdf und nochmal Dr. Berghoff: Ursachen der Erreger-Resistenz
bei antibiotischer Behandlung der Lyme-Borreliose, insbesondere in der Spätphase der Lyme-Borreliose: http://www.praxis-berghoff.de/
Was ein Homöopath zu einer reinen Antibiotikatherapie bei Borreliose und insbesondere zu wiederholten unter Berücksichtigung bekannter Fakten zur Arbeit und Aufbau des Immunsystems schreibt, ist auch mal sehr interessant zu lesen - und viele Betroffene dürften sich da nach wiederholten Antibiotika-Therapien wiedererkennen.
Wie auf obiger Page zu lesen ist: Seinen Vorwürfen steht nicht entgegen, dass ein Teil der Patienten nach einer solchen Antibiose zunächst Erfolge verspürt. Diese erklärt er aber dadurch, dass durch die teilweise Vernichtung von Erregern verschiedenster Art das grundsätzlich schwache, aber außerdem vielseitig beschäftigte Abwehrsystem zunächst entlastet wird. Dadurch wird es dann frei, sich vorübergehend vemehrt etwa um Borrelioseerreger zu kümmern. Somit ist zu beachten, dass diese Erfolge bei den Borrelioseerregern demnach nicht unmittelbar auf die Wirkung des Antibioticums zurückgehen, sondern Folge der antibiotisch bedingten Entlasstung des Abwehrsystems sind. Häufig reicht dies aber dann nicht aus, die Borreliose dauerhaft unter Kontrolle zu halten. Die nebenwirkungsmäßige Schwächung des Abwehrsystems durch die Antibiose endet vielmehr oftmals im Rückfall. Das wiederum beschert dem Behandler einen weiterhin unkritischen und lange auch unbeirrt hoffenden Patienten für die nächsten Antibiosen. So lange der jeweilige Körper eben mitmacht - und keineswegs bei allen reicht das weit!
Leitlinien zur Therapie der Lyme-Borreliose:
Eine reine Antibiotikabehandlung für die chronische Borreliose als Multi-Systemkrankheit - viele rechnen sie dann auch zu den Autoimmunkrankheiten - ist leider immer noch Standard in den meisten Arztpraxen: Wie also ist der derzeitige Stand der Schulmedizin und wo ordnen sich die Ärzte ein? Das ist nicht so einfach für diese, denn es gibt nicht eine Leitlinie, sondern drei und die sind durchaus verschieden!
Die in Deutschland "offiziell" gültigen Leitlinien sehen antibiotische Kurzzeittherapien, bei Therapieresistenz ggfs. mehrfach, vor, bereits Diagnosestellung und Behandlungsindikation sind zweifelhaft und die Gesamtsituation, richtet man sich ausschließlich nach diesen Leitlinien, indiskutabel, schreibt eine Ärztin in einem Forum.
Einen guten Überblick über international übliche Leitlinien aus schulmedizinischer Sicht finden wir hier: Publizierte Leitlinien zur Therapie der Lyme-Borreliose -
Eine Literaturübersicht: http://www.dr-w-klemann.de/htmldocs/neuigkeiten-publizierte-leitlinien-der-borreliose.htm
Der aktuelle Stand der Schulmedizin im deutschen Ärzteblatt:
"Quasi als Kontrastprogramm zu Klinghardt - der "State-of-the-Art"- Artikel des Ärzteblatts: https://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/sslcme.asp?id=63176:
In diesem Artikel offenbart sich die Problematik des schulmedizinischen Herangehens sowohl auf diagnostischer wie auch auf therapeutischer Seite: die serologische Diagnostik ist letzten Endes als Wegweiser für die Therapie ungeeignet, daher wird eine Therapie nach dem klinischen Bild empfohlen. Da dieses jedoch sehr bunt ist, erscheint das unter praktischen Gesichtspunkten wiederum kaum möglich.
Therapeutisch werden die Standardprotokolle der Antibiotikatherapie diskutiert, ohne mit einem einzigen Wort auch nur auf mögliche Begleitbehandlungen einzugehen.
2) Schulmedizin plus Alternativmedizin:
Neues Therapieprinzip bei Lyme-Borreliose durch Behandlung der Neurotoxine, enthält auch die aktuellen Antibiotikabehandlungen - Prof. Hartman, Internist, Klinik Ansbach: http://www.lymenet.de/shgs/corryw/hartmann.htm
Gesundheits - Informationen, Nahrungsergänzungen,
Borreliose: Diagnostik, Beratung, Therapie: http://www.borreliosezentrum.de
Abklärung von durch Zecken übertragene Krankheiten (Borreliose und co-Infektionen):
http://www.dr-w-klemann.de/htmldocs/neuigkeiten-publizierte-leitlinien-der-borreliose.htm
Liste Borrelioseärzte nach PLZ:
http://www.dr-hopf-seidel.de/pageID_8912042.html
Hier ein Link zum Thema Antibiotika und Cortison: www.doc-uni.at/html/antibiotika_und_cortison.html - Darin ist alle genau erklärt, auch für Laien.
Ausbildung nach der Klinghardtschen Schule:
(www.ink.ag) Der bekannte deutsche Arzt Dr. Klinghardt, der nach Amerika übersiedelte, hat viele seiner Erkenntnisse und Therapieprotokolle ins Netz gestellt, leider in der umfangreichen Form nur auf englisch: http://klinghardtneurobiology.com/chronicillness.htm
Die Lyme-Borreliose: Ein Blick jenseits der Behandlung mit Antibiotika -
Von Dr. med. Dietrich Klinghardt, Bellevue, Washington, März 2005: http://www.power-for-life.com/borrelien.html
Weiter gehts noch mit ein paar weiteren Infolinks zur Diagnostik u. Behandlung:
Diagnostik und
Therapie der
Lyme-Borreliose:
http://www.borreliose-gesellschaft.de/Texte_und_Empfehlungen/Empfehlungen.pdf
Das r-o-Special: Borreliose und Pseudo-Borreliose. Teil 2 - Diagnose der Borreliose:
http://www.rheuma-online.de/news/artikel/das-r-o-special-borreliose-und-pse.html
Borreliose und andere zeckenübertragene Infektionen - ein Update: http://www.aerztekammer-hamburg.de/funktionen/aebonline/pdfs/1184063606.pdf
Information für Ärzte zu Lyme-Borreliose:
http://www.qualitaetspraxen.de/sites/borreliose_arzt.html
und als Übergang zur alternativen ganzheitlichen Behandlung:
Dass es auch ganz ohne Antibiotika funktionieren kann, lesen Sie hier:
Marlene E. Kunold ist Heilpraktikerin, Dozentin und Autorin für ganzheitliche
Medizin. Ihr aktueller Tätigkeitsschwerpunkt gilt
neuen Therapien für die unterschiedlichen Formen der
Borreliose:
Und es ist doch möglich! -http://www.luxxpharma.lu/uploads/media/kunold_borreliose_comed_07-2009.pdf
aktualisiert 16.8.10
