Was sind zellwandreie Formen, Blebs und Biofilme?
Guter Erklärungslink zu Biofilme dazu: http://www.verschwiegene-epidemie.de/2011/12/borreliose-biofilmbildende-bakterien-wie-borrelia-burgdorferi-verursachen-chronische-infektionen/
Einer von den Insidern, Dr. Dr. Schneider (Dr. human + vet.), schreibt hierzu u.a. folgendes:
"Dies bedeutet, dass Borrelien durch Antibiotika nicht zwangsläufig "bekämpft" werden können, sondern dass eher allenfalls ihre Entwicklungsphase innerhalb des warmblütigen Wirtes unterbrochen werden kann.
Mit der Entstehung von zellwandfreien Borrelien nach einer Antibiotikatherapie verschwinden die zellwandabhängigen Antikörpertiter im Blut meist innerhalb relativ kurzer Zeit. Nach einer Reversion zu den normalen Bakterienformen erscheinen dann auch wieder die entsprechenden Titer (V. Preac-Mursic et al., Infection 24, 1996, S. 218-226).
In der Umwandlung von Borrelien aus der zellwandfreien in die zellwandhaltige Form liegt auch der Grund, weshalb bei der naturheilkundlichen Therapie einer Borreliose die Titer der Antikörper gegen Borrelien manchmal ansteigen. Während das Immunsystem zellwandfreie Bakterienformen nur schwer erkennen kann, wird es durch zellwandhaltige Formen aktiviert und stimuliert.
Dadurch, dass nach einer Antibiotikatherapie die Antikörpertiter im Blutserum nicht mehr erhöht sind und auch die klinische Symptomatik sich gebessert hat, hat es oftmals den Anschein, als ob man nun geheilt sei.
Die Entstehung von persistenten, zellwandfreien Formen kann längerfristig jedoch gravierende Folgen für die Gesundheit haben, da nach einiger Zeit plötzlich Spätfolgen der Borreliose, wie z.B. Gelenkbeschwerden, eine Augenentzündung oder Verhaltensänderungen auftreten können, deren Ursache zunächst ungeklärt bleibt.
Hieraus ergibt sich, dass eine chronische Borreliose nach meiner Meinung niemals mit Antibiotika behandelt werden sollte, da die Krankheit dann nur noch weiter verschleppt werden und schließlich überhaupt nicht mehr erfolgreich therapiert werden kann (s.a. Deutsche Gesellschaft für Neurologie, 2002).
Wie neue Untersuchungen gezeigt haben (MacDonald 2008a und 2008b), können Borrelien im lebenden Organismus zusätzlich auch als sog. "Biofilme" wachsen. Hierin sind sie gegen Antibiotika gut geschützt. Dadurch wird eine konventionelle Therapie ebenfalls stark erschwert."
Bei Alzheimer wurden aber auch neuerdings Spirochäten im Biofilm gefunden, siehe dazu: http://www.molecularalzheimer.org/files/Biofilm_New_Haven_final_lecture.pdf (Seite 84, Alzheimers disease - frontal lobe cortex). Von weltweiter Bedeutung ist überdies, dass es Dr. MacDonald gelang, mit molekularbiologischer Methode Spirochäten (Borrelien) DNA in sogenannten Plaques von Alzheimer Hirnen nachzuweisen. In acht von zehn Hirnen konnte er Spirochäten DNA nachweisen.
aktualisiert 20.12.11