1. Homöopathie / 2. Nosoden
Ein dringender Appell an alle: Bitte nie selbst herumprobieren mit hömöopathischen Mitteln. Es sollte immer erst eine Anamnese durch eine erfahrene Fachkraft durchgeführt werden. Kein Körper ist wie das andere. Was bei einem geholfen hat, hilft noch längst beim anderen. Und bei Homöopathie gilt auch nicht der Satz: Schaden kann es ja nicht! Im Gegenteil, es kann sehr wohl schaden und manchmal ziemlich. Deshalb hier einige Infos dazu, was ist
1. Homöopathie
Erklärung einer Homöopathin aus unserem Forum:
Bei all den hier genannten Krankheitsbildern, handelt es sich um chronische Erkrankungen. Dafür ist es wichtig stets individuell eine homöopathische Arznei zu verschreiben. Wie oft festzustellen ist, haben die meisten trotz gleichem "Krankheitsbezeichnung" völlig unterschiedliche Symptome. Niemals werden Arzneimittel häufiger in exakt derselben Potenzierung verabreicht! - dies kann zu Kunstkrankheiten und einer Unterdrückung der Symptome in Richtung Körperinneres und lebenswichtiger Organe führen.
Wir haben in der Homöopathie eine völlig andere Wahrnehmung vom Krankheitsgeschehen als die Schulmedizin. Darum kann auch nicht so einfach verglichen werden "was denn nun besser wirkt". Das ist wie Äpfel mit Birnen vergleichen.
Wir arbeiten mit einzelnen Impulsen, die (nach dem Ähnlichkeitsgesetz ausgewählt, das ist erstmal Voraussetzung) den Organismus dazu bringen soll, gesündere Ausdrucksweisen für sich zu finden, weg vom Körperinneren, weg von den lebenswichtigen Organen (wie Gehirn, zentrales Nervensystem, Lunge, Niere) nach aussen.
All diese Symptome zum Zentralen Nervensystem hin, zeigen an, dass der Mensch bereits weit fortgeschritten ist in der Krankheitsentwicklung. Bedingt meiner Erfahrung nach auch durch all die vielen Unterdrückungen, Medikamente und Impfungen.
Wichtig ist es also nun (egal mit welcher Therapieform) dem Organismus zu helfen, weg von seinen der lebenswichtigsten Organen Entlastung zu finden. Weg ist nicht gleich weg. Ich muss immer auch sehen, ob der Mensch wirklich gesünder geworden ist, oder ob eine vorher oberflächliche Erscheinung sich nach innen verschoben hat.
Es geht also nicht darum, irgendwie Symptome zu "bekämpfen", sondern zu helfen wirklich gesünder zu werden. Wenn ihr mal nachforscht werden bei sehr vielen früher Hauterscheinungen, Warzen, oder auch Schleimhautsymptome, wie Schnupfen, Husten usw. aufgetreten sein. Werden all diese Symptome "wegbehandelt" verschiebt sich das Krankheitsgeschehen in Richtung Körperinneres. Irgendwann ist es beim zentralen Nervensystem angelangt. Bei besonderer Veranlagung (Affinität) kann es auch sehr schnell zu solchen Symptomen, bzw. solch einer Verschiebung kommen. Die Aufgabe der Homöopathie ist es, gut gewählte Impulse zur richtigen zeit mit der richtigen Arzneikraft zu setzen. Ende
Wann nimmt man welche Potenzen?
Bei der Auswahl der Potenzreihe und Potenzhöhe folgen die homöopathischen Ärztinnen und Ärzte meistens der Tradition ihrer Ausbildung, modifiziert durch ihre eigenen Erfahrungen. Es wurden von allen Potenzreihen und Potenzstufen schon gute Ergebnisse berichtet. Eine wissenschaftlich fundierte Aussage, welche Potenzreihe und welche Potenzstufe wann am besten wirkt, lässt sich derzeit nicht machen. Die Erfahrung spricht dafür, dass:
• niedrige C- und D-Potenzen schwach und oberflächlich wirken,
• hohe C-Potenzen stärker und tiefer wirken.
Deshalb benutzt man öfters niedrige C- oder D-Potenzen zur Behandlung von nicht bedrohlichen akuten Krankheiten, wenn man tiefergreifende und langfristige Effekte vermeiden will.
Die niedrigen D-Potenzen sind vor allem außerhalb der klassischen Homöopathie gebräuchlich, wo die Arzneimittel nicht nach der Ähnlichkeitsbeziehung sondern nach anderen Erfahrungen gewählt werden.
Einsatz von LM- oder Q-Potenzen
Die letzte Ausgabe des "Organon der Heilkunst" von Hahnemann mit der Beschreibung der Q-Potenzen wurde erst 1921 veröffentlicht. Um diese Zeit waren in der klassischen Homöopathie die C-Potenzen fest etabliert; die Q-Potenzen, die in der Herstellung wesentlich aufwendiger sind, wurden zunächst nur zögernd angenommen und finden erst in den letzten Jahrzehnten eine größere Verbreitung.
Das Verdünnungsverhältnis bei den Q- oder LM-Potenzen ist 1:50 000 von Stufe zu Stufe, ausgehend von einem Verdünnungsverhältnis von ungefähr 1/25 000 000 000 000 bei der Q I. Hahnemann hat in seinen späten Jahren überwiegend die Q-Potenzen verwendet.
Sie wirken immer stark, aber nur kurze Zeit, weshalb sie regelmäßig eingenommen werden müssen. Das hat den Vorteil, dass die Arzneiwirkung leichter steuerbar ist als etwa bei hohen Centesimalpotenzen.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass es unter Q- bzw. LM-Potenzen seltener zu starken Erstverschlimmerungen oder unerwünschten Reaktionen kommt. Quelle: http://www3.lifeline.de/
Es war Hahnemanns Schülern in aller Welt überlassen, die Dynamisierung der Mittel über die C 30 hinaus weiterzutreiben. Man erkannte, dass die Mittel, je höher sie potenziert wurden, umso nachhaltiger wirkten, und die Wirkung sich von der physisch- organischen Ebene über die emotionale auf die geistige Ebene verlagerte. In der Anwendung und im Einsatz der homöopathischen Mittel bestehen feine, aber deutliche Unterschiede, je nachdem ob es sich um LM- oder C- bzw. D- Potenzen handelt.
Selbstverständlich vorausgesetzt, der Behandler hat das richtige Mittel gewählt, kommt es bei LM zu keiner Erstverschlimmerung, vielmehr ist fast augenblicklich eine Wirkung festzustellen.
Bleibt die Wirkung aus, hat man bald Gewissheit, dass das Mittel falsch gewählt war. Das Mittel ist "besser steuerbar“, um einen Begriff aus der Schulmedizin zu gebrauchen.
LMs werden auch bei eintretender Besserung weitergegeben, ohne die Sorge haben zu müssen, dadurch den Heilprozess zu stören.
Anders als bei C- und D- Mitteln kann man die Potenzhöhe beinahe vernachlässigen, man kommt praktisch aus mit LM 6 für akute Zustände und LM 18 für eher chronische Verläufe.
LM- Potenzen wirken rascher und auch sanfter. Interessant ist noch Hahnemanns Anweisung zum Gebrauch der LMs, diese vor jeder Einnahmen zu schütteln, d.h. 10 mal in die Hand zu schlagen. Auf diese Weise befindet sich jede Gabe in einem höheren Dynamisierungsgrad, was vom Organismus williger akzeptiert wird als die mehrfache Wiederholung immer der gleichen Information. (Quelle http://www.angerapotheke-duisburg.de/hom.html ) (nicht mehr online)
LM-Potenzen - Vorteile für die Hausapotheke
Die LM-Potenzen (auch Q-Potenzen genannt) vereinen die sanften, für den Laien unbedenklichen Eigenschaften niedriger C-Potenzen mit der Fähigkeit, durch wiederholte Gaben ebenso tiefe Wirkungen hervorbringen zu können, wie Hochpotenzen.
Ein Problem bei der Einnahme von hohen C-Potenzen ist deren oft heftige und langanhaltende Wirkung, die schon bei optimal gewählten Mitteln zu unangenehmen Erstverschlimmerungen führen kann. Beim Pröbeln mit unsicher gewählten Mitteln kann man sich durchaus langanhaltende Neben-Symptome einhandeln. Daher werden die meisten Hausapotheken mit niedrigen C12- oder C30-Potenzen bestückt. Sie wirken nicht so tief und nur kurze Zeit.
Eine LM-Potenz wirkt ebenfalls nur kurze Zeit. Die Wirkungen klingt spätestens nach ein paar Tagen ab, dann muß das Mittel wiederholt genommen werden. Bei falsch gewählten Mitteln braucht man daher nicht antidotieren. Etwas abwarten und das Mittel wechseln - dann aber bitte sorgfältiger auswählen!.
Solches Pröbeln ist übrigens auch für Profi-Homöopathen nicht zu vermeiden. Wenn man z.B. ein Haustier als Patienten hat, das man nicht ausführlich nach seinem Befinden befragen kann muß man eben mit wenigen, unvollständigen Symptomen auskommen oder auf bewährte Indikationen zurückgreifen.
Obwohl die LM-Potenz kürzer und sanfter wirkt - spürbare Erstverschlimmerungen sind hier eher selten - können sie über längere Zeit verabreicht ernste, chronische Krankheiten kurieren.
So werden die LM-Potenzen beispielsweise gerne in der Krebstherapie eingesetzt. Neben der tiefgreifenden Wirkung und der Möglichkeit des kurzfristigen Mittelwechsels spielt hier noch ein anderer Aspekt eine Rolle. Die Wirkung homöopathischer Mittel wird durch notwendigerweise parallel vorgenommene Maßnahmen wie Operationen, Bestrahlungen, Chemotherapien gestört und unterbrochen. Durch die regelmäßige Einnahme von LM-Gaben kann die Wirkung aber ständig aufgefrischt werden.
Dieser Umstand macht auch die selbstverordnete Anwendung von Homöopathie neben einer vom Hausarzt verordneten schulmedizinischen Therapie möglich. Das mag nicht ideal sein, aber wenn man nach einem Zeckenbiß vor der Entscheidung steht, sich entweder mit Antibiotika oder rein homöopathisch behandeln zu lassen, dann klingt die Möglichkeit beides zu verbinden doch höchst verlockend.
Quelle: http://www.uwe-alfer.de/privat/privat_hom020.html (nicht mehr online)
ANWENDUNG Q-Potenzen:
Bei der Einnahme dieser Arzneiform ist zu berücksichtigen, dass NIEMALS die
Globuli selbst verabreicht werden, sondern eine daraus hergestellte
Alkoholische Lösung. Wenn Q-Globuli verordnet werden, dienen sie lediglich
zur Herstellung der Gebrauchslösung durch den Patienten selbst.
Bei Verordnung einer Q-Potenz lösen wir einen Globulus in
einem 10 ml Fläschchen gefüllt mit einem Alkohol/Wassergemisch. Dieses ist
randvoll gefüllt, um eine unbeabsichtigte Dynamisierung bei Transport zu
verhindern. Der Patient gießt vor der Anwendung etwa 1/3 Flüssigkeit ab und
schüttelt vor jeder Einnahme 10 mal. Die Lösung ist zum Zwecke der
Konservierung alkoholisch, außerdem fließt sie leichter durch den Tropfer
hindurch.
In besonderen Situationen werden Q-Potenzen in Globuliform als Einmalgabe
verordnet:
In diesem Fall geben wir das winzige Kügelchen in einer kleinen Menge
Milchzucker zerdrückt als Pulverbriefchen ab. Wenn vom Therapeuten nicht
anders vorgeschrieben wird der gesamte Inhalt des Briefchens in 100ml 20%
Alkohol/Wassergemisch gelöst und wie oben beschrieben weiterverfahren.
Im Sinne einer „gleitenden“ Erhöhung der Potenzierung wird nach ca. 10
Einnahmen die nächsthöhere Q-Potenz verwendet, die ursprüngliche
Einnahmelösung hat bereits in Summe 100 Schüttelschläge erfahren.
Anmerkung:
Vielfach findet man in der Literatur oder vom Therapeuten die Aussage, Q und
LM-Potenzen wären identisch – das ist aber grundlegend falsch, und dies aus mehreren
Gründen:
Die Herstellung einer LM-Potenz gemäß HAB 2008 HV 17 kennt keine Verreibung frischer Pflanzen, sondern verwendet den alkoholischen Auszug in Form der Urtinktur, was den wesentlichsten Unterschied darstellt.
Die Verreibung flüssiger Arzneistoffe bei der C3-Trit erfolgt nicht im Sinne Hahnemanns, es wird nicht verrieben, sondern lediglich gemischt und getrocknet.
Arzneimittel als Auslöser für Gegenregulationen im Körper
Auch Veränderungen durch Arzneimittel rufen sofort Gegenregulationen auf den Plan, deren einziges Ziel es ist, den ursprünglichen Zustand wieder herzustellen.
Die homöopathischen Arzneimittel sind durch die spezielle Herstellungstechnik der Potenzierung besonders stark durch Oberflächeneffekte aktiviert. Wenn ein homöopathisches Arzneimittel in unseren Körper gelangt, wird das vom Abwehrsystem sofort registriert, die chemische Aktivität des Arzneimittels wird analysiert und eine Gegenregulation eingeleitet, um den Zustand stabil zu halten. Wegen der starken Aktivierung des Arzneimittels ist die Gegenreaktion stärker, als es für die Neutralisierung des zugeführten Arzneimittels notwendig wäre.
Wenn nun das Arzneimittel so gewählt war, dass seine Wirkungen einer Krankheit, die sich gerade im System befindet, sehr ähnlich sind, richtet sich der "überschießende" Anteil der Gegenregulation zwangsläufig gegen die Krankheitssymptome. So gesehen ist die Einnahme des homöopathischen Arzneimittels also ein Trick, der die Abwehr aus der Reserve lockt und aktiviert; die Heilung der Krankheit ist dann das Werk der natürlichen Selbstheilungskräfte.
http://www3.lifeline.de/ unter Naturheilverfahren
und hier noch ein guter Link, wie man verfährt bei einem ganzen Komplex von akuten und chronischen Erkrankungen
http://www.hpathy.de/papersnew/schepper-intercurrent-remedies.asp ist sehr lang und interessant, ein Auszug daraus:
Es kann vorkommen, daß zwei Krankheitsbilder gleichzeitig ein und denselben Organismus besetzt halten. Da muß man sich nicht verwirren lassen (das heißt nicht, dass beide gleichermaßen aktiv sind). So kann ein chronisch Kranker auch an einer interkurrenten akuten Krankheit erkranken, und der herbeigerufene Arzt mag denken, er müsse da eben auch die Totalität der Symptome erfassen. Tut er das aber bei einer solchen akuten Krankheit und mischt dabei chronische und akute Symptome zusammen, so kommt er in große Verwirrung und findet das rechte Mittel nicht. Die zwei Dinge müssen getrennt gehalten werden.
Er braucht nur die Symptome der akuten Krankheit zur Verschreibung, das Erscheinungsbild der akuten Krankheit. Die chronischen Symptome schweigen übrigens während der Herrschaft der akuten Krankheit, da Letztere sie unterdrückt oder suspendiert ...
Dieses Beispiel illustriert auch die Lehre, nicht zu gleicher Zeit für ein akutes und ein chronisches Miasma zu verschreiben. ...
Halten wir fest, daß nur chronische Krankheiten zu einem Komplex zusammenwachsen können. Nie bilden akute und chronische Krankheit einen Komplex ...
Zuerst verschreibt man für die akute Krankheit nach den Symptomen, die zur akuten Krankheit gehören. Es ist aber wertvoll für den Arzt, auch alte Symptome chronischen Charakters, die der Patient hat, zu kennen, damit man weiß, was etwa zu erwarten ist, wenn die akute Krankheit ihrem Ende zugeht, wo alte Psoramanifestationen am ehesten zum Durchbruch kommen. Es kann aber auch sein, daß da eine vollkommen neue Gruppe von Symptomen erscheint.
2. Nosoden und ihre Anwendung:
Die Absicht der Nosoden-Therapie ist das isopathische Prinzip, gleiches mit gleichem zu heilen, während bei der klassischen Homöopathie das Ähnlichkeitsprinzip gilt.
Viren und Bakterien können ausgeleitet werden mit Nosoden , Anti-Impfnosoden bei Impfschäden, Auto-Nosoden oder Eigenblutbehandlung:
Nosoden sind lt. www.deutsches-fachbuch.de nach einer homöopathischen Verfahrenstechnik hergestellte Zubereitungen aus Körperbestandteilen und Stoffwechselprodukten von Mensch oder Tier, feiner von Mikroorganismen einschließlich Viren sowie deren Bestandteile oder Stoffwechselprodukte, welche nicht mehr infektiös bzw. virulent sind. Die Wirkung der Nosoden besteht in der Entgiftung und Ausscheidung der Toxine von akuten, chronischen bzw. überstandenen Krankheiten.
Hierzu hat mir freundlicherweise eine bekannte Tierhomöopathin und Buchautorin (Hilke Marx-Holena www.homoeopathie-pferde-hunde.de) einige erklärende Worte dazu geschickt:
"Auto-Nosoden gehören zur Isopathie (Gleiches mit Gleichem), werden aber auch als iso-homöopathisches Verfahren bezeichnet, weil das isopathische "Material" nach dem einen homöopathischen Grundsatz potenziert ist. Das Wort "Nosode" hat in der Homöopathie eine andere Bedeutung, hier sind es geprüfte Arzneien der Materia Medica, die gemäß der Ähnlichkeitslehre angewandt werden, wie z.B. "Psorinum" (Nosode aus dem Krätzebläschen). Ihre homöopath. Anwendung steht auch in Verbindung mit der Lehre der drei "Miasmen" (Erbkrankheiten).
Demgegenüber: Durch die "Auto-Nosode" soll sich der Organismus mit seinen eigenen Krankheitsprodukten(Gleichheit) auseinandersetzen, zur Stärkung der Abwehrfunktion. Sie wurde durch eine Homöopathin/Ärztin bei erfolgreicher Anwendung von Viruserkrankung des Kindes entdeckt! Auch sehr hilfreich bei Allergien (+Perodische Augenk.).(Ende)
Zusammenfassung
Nosoden stellen homöopathische Arzneimittel dar und werden aus Krankheitserregern oder Ausscheidungsprodukten infektiöser Krankheiten hergestellt. Außerdem werden sie aus gesundem oder krankem Gewebe gewonnen und werden dann auch Sarkoden genannt.
Die wichtigste Gruppe der Nosoden stellen die Erbnosoden dar. Sie wurden nach den Vorstellungen der chronischen Krankheiten nach Hahnemann entwickelt. Es handelt sich dabei um die Nosoden Psorinum, Medorrhinum, Syphilinum und Tuberculinum.
Nosoden haben sich auch zur Behandlung von infektiösen Krankheiten und bei Impffolgen bewährt. Außerdem werden Sie zur Infektionsprophylaxe eingesetzt. Auf dem Gebiet der Infektionsprophylaxe bestehen jedoch noch Lücken sicherer Erkenntnisse. Deshalb muss hier vor einem schematischen Einsatz abgeraten werden. Die Homöopathieforschung wird hier weiteren Aufschluss bringen müssen. weitere Infos: http://www.leo-willin.de/essais/nosoden.htm
Nosoden – Definition: http://www.naturheilpraxis-am-wald.de/gesundheit-durch-nosoden.html
Nosoden-Therapie
Nun hat man die auslösenden Noxen per Nosoden-Test ermittelt. Wie wird therapiert? Diese Entscheidung bleibt dem jeweiligen Therapeuten überlassen. Generell kann die Nosode auch zur Therapie eingesetzt werden, als Injektion, oral, perkutan oder über die Bioresonanztherapie.
Wichtig, ja unverzichtbar ist aber die Drainage des Gewebes, um die freigesetzten Toxine auszuscheiden. Die Ausleitung erfolgt über die Entgiftungsorgane Niere, Leber und Lymphe. weiter auf o.g. Page
Erstverschlimmunger und Arzneimittelprüfung
1. Was ist eine Erstverschlimmerung:
www.leo-willin.de/simile/Erstverschlimmerung.htm
Und ich möchte noch anfügen, dass eine Erstreaktion nicht generell auftreten muss/sollte, jedenfalls nicht bei akuter Erkrankung. Hier sind vor allem die Potenzwahl und Gabenhäufigkeit des verabreichten homöop. Mittels ausschlaggebend. Die Erstreaktion nach Mittelgabe steht nicht im Zusammenhang mit Arzneiprüfung (wichtig, sonst verwirrend!). Erstreaktion bedeutet eine kurzfristige und wie "akute" Verstärkung der individuellen Krankheitssymptome des Menschen/des Tieres. Hingegen müssen jene Menschen, die homöop. Arzneien prüfen dürfen, gesund oder relativ gesund sein. Sie erfahren jeweils eine regelrechte Arzneiprüfung des jeweiligen Arzneistoffs, deren kompliziertes Ergebnis im Wesentlichen zum Arzneibild beiträgt. (Hilke Marx-Holena)
2. Was ist eine Arzneimittelprüfung:
"Gesunde Prüfer (Humanbereich) nehmen über einen bestimmten Zeitraum ein homöopathisches Mittel, wenn die ersten körperlichen Symptome kommen hören sie auf und notieren alles was sich in den nächsten Wochen an Veränderung tut. In einer guten Arzneimittellehre haben mehrere ein und das selbe Mittel geprüft. Die Symptome, die alle hervorbringen sind die mit der höchsten Wertigkeit - sozusagen dann typisch für dieses Mittelbild. Seelische, alo Gemütssymptome sind dabei auch sehr wichtig. Wenn der Prüfer das Mittel nicht mehr nimmt, hält die Wirkung trotzdessen i.d.R. noch einige Wochen an, bis alle Symptome verschwinden.
Nun passiert es natürlich mal, dass man das falsche Mittel wählt. Aber in einem so hoch akuten Zustand, ist es gut zu wissen das man die Dinge durch das falsch gewählte Mittel drastisch verschlechtern kann, denn die "Lebensenergie" eines Patienten ist in dem Moment der hochakuten Erkrankung ja stark angegriffen und dann wird etwas, was in gesundem Zustand eine einfache Arzneimittelprüfung, ist in solch' einem Zustand u.U. die Situation drastisch verschlechtern." (Ende Zitat)
aktualisiert 23.6.10
