Erreger-Nachweis - Titer-Bestimmung:
Nach einer Erhebung in den USA sind bis zu 55 % der Tests eine Falschaussage (Test von 516 Laboratorien in den USA, Dr. med. Berghoff, 2007)
Das Borreliosezentrum Augsburg sagt zu den zur Verfügung stehenenden Tests:
Die Lyme-Borreliose wird aufgrund des Beschwerdebildes diagnostiziert, denn es gibt derzeit keinen Test, der definitiv eine Infektion mit den verantwortlichen Krankheitserregern bestätigen bzw. eine Aussage darüber erlauben würde, ob diese Infektion die Symptome eines Patienten verursacht.
Das gesamte Krankheitsbild muss in Betracht gezogen werden, ebenso wie die Suche nach Begleitumständen und alternativen Diagnosen sowie nach anderen Ursachen für Teilbereiche der vorgebrachten Beschwerden. Oftmals besteht ein wesentlicher Teil der Diagnostik bei Patienten im generalisierten Spätstadium darin, andere Erkrankungen auszuschließen und sich ein Bild über das Ausmaß der Beeinträchtigungen zu verschaffen, die eine eigene Bewertung und Behandlung erfordern würden.
Früherkennung: Zecken PCR: Frühdiagnostik bei Borreliose-Verdacht
Inzwischen ist es möglich, die diagnostische Lücke zu schließen, die entsteht, bis eine Borrelien-Infektion im Blut sicher nachgewiesen werden kann. Mit Hilfe der so genannten Zecken-PCR lässt sich in kurzer Zeit klären, ob eine Zecke selbst mit Borrelien infiziert ist.
Bei diesem labormedizinischen Verfahren wird das Erbgut (DNA) des Erregers in der infizierten Zecke nachgewiesen. Mittels „one-step“ Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR) wird die Borrelien-DNA vermehrt und anschließend durch Hybridisierung an hochspezifischen Gensonden nachgewiesen. Dieses standardisierte Verfahren erhöht die Spezifität und Sensitivität gegenüber konventionellen DNA-Tests, die lediglich eine PCR ohne Sondenhybridisierung verwenden. Für diese Untersuchung ist die Zecke — so schnell wie möglich nach dem Zeckenstich — ins Labor zu senden. Auch tote Zecken können analysiert werden. http://www.patientenforum-borreliose.de
Das Labor Ganzimmun bietet auch ein Forum an, wo Betroffene gezielt Fragen an den Arzt bezüglich des richtigen Tests und der Behandlung stellen können: http://www.patientenforum-borreliose.de/forum_01/board.php
Neu: das Borreliosezentrum Augsburg v. 19.1.2010 schreibt:
Als einzig notwendige Tests für Borreliose werden angegeben:Elispot®-LTT, das ist eine Kombination von verbesserten Elisa und ITT (siehe Test Nr. 6) - Elispot geht auch an die T- Zellen ran. + CD3-/CD57+Zellen siehe Test Nr. 7! Im Link steht beschrieben, was der Unterschied zu einem normalen alten LTT ist: "Somit kann hier nicht zwischen einem akuten Geschehen und einer länger zurückliegenden Infektion unterschieden werden, was die Zahl der falsch-positiven Ergebnisse im LTT deutlich erhöht!"
Nachfolgend sind alle gängigen Borreliosetests sehr gut beschrieben mit ihren Vor- und Nachteilen und wann sie eingesetzt werden sollen:
http://www.aerztekammer-bw.de/25/15medizin08/B30/1.pdf
Jeder Test hat seine Vorzüge bei bestimmten Zeitintervallen, 100 % ig sicher ist keiner, es können bei allen unter gewissen Bedingungen falsch-negative und falsch-positive Ergebnisse vorkommen, außer dem PCR-Test, wenn der positiv ist, dann hat man auch die Borrelien. Der schnellste Test ist der LTT, siehe Nr. 4
im Einzelnen:
1) Relativ neu ist der PCR-Test:
Da der Test auf dem Nachweis von borrelienspezifischer DNA beruht, muß diese in der Probe auch vorhanden sein, um ein positives Ergebnis zu erzielen. Borrelien können während der unterschiedlichen Infektionszyklen in verschiednen Geweben vermehrt oder gar nicht vorkommen, daher ist die Wahrscheinlichkeit den Erreger oder dessen DNA zu erwischen, nicht höher als bei den übrigen beschriebenen Methoden (Einschätzungen durchführender Labore gehen von 30-50% Trefferwahrscheinlichkeit aus, je nach Lokalisation und Probenart). Negativ bedeutet also nicht automatisch, daß keine Borreliose vorliegt. Allerdings kann man bei positivem Test mit einigermaßen hoher Sicherheit davon ausgehen, daß es sich um eine akute Infektion mit dem Erreger handelt.
Nach Rücksprache mit dem Zecken-Referenzlabor Zecklab wurde mir mitgeteilt, dass dieser Test nicht bei Blutproben empfohlen wird, da geringe Trefferquote, sondern nur bei Einschickung einer Hautstanze oder einer kulturellen Anzucht.
Eine Antikörperbildung nach Erstinfektion ist frühestens nach 3-8 Wochen zu erwarten und nicht etwa schon beim Auftreten eines sich nach Infektion entwickelnden Erythema migrans.
Wird nach den Borrelien-Antikörpern gesucht, so ist dies frühestens
6Wochen nach dem Stich sinnvoll, denn dann erst zeigen sich
IgM- und IgG-Antikörper im Blut.
Aber auch zu einem späteren Zeitpunkt kann das serologsiche Ergebnis
noch negativ bleiben, v.a. wenn nur mit dem IFT- oder den ELISA
–(Screening)-Tests nach Borrelien-Antikörpern gesucht wird.
Genauere Aussagen über die aktuelle Infektionsaktivität erlauben
dann erst der Immunoblot und auch der Borrelien-LTT(Lymphocytentransformationstest)).
2. ELISA-Test - Antikörpertest nicht sehr zuverlässig
(Dieser Test wird von der gesetzl. Krankenkasse bezahlt)
Schulmedizinisch wird lediglich der ELISA oder IFT, bei dem Antikörper im Blut gesucht werden, verlangt. Ist dieser negativ, soll keine Borrelieninfektion vorliegen. Dies ist grundsätzlich in Frage zu stellen, da die Borrelien in der Lage sind, sich an Körperzellen anzuheften oder sich sogar in der Zelle zu verstecken und deshalb nicht von den Immunzellen erkennbar sind und somit auch keine Antikörper gebildet werden können. Auch eine frühe Gabe von Antibiotika nach einem Zeckenstich kann die Antikörperbildung unterdrücken. Desweiteren kann dieser Test durch Kreuzreaktion mit anderen Erregern auch falsch positive Ergebnisse liefern.
Lt. http://www.bzk-online.de/Burrascano%2015.pdf gibt es genug Lyme-Patienten, bei denen der erste ELISA negativ und der Westernblot deutlich positiv sei. Ein fataler Irrtum, wenn diese Betroffenen mit nur dem ersten negativen Test dann garnicht behandelt würden.
Aus diesem Grund sollte als Bestätigungstest gleichzeitig ein Westernblot, bei dem die einzelnen Proteinhüllen der Borrelien nachgewiesen werden, durchgeführt werden. Dieser Test kann zusätzlich eine Auskunft über das Stadium der Borreliose geben. Auch hier kann die Borrelien-Tarnkappe zu einem falsch negativen Ergebnis führen.
Neben der Antikörpersuche im Blut (Serum) können diese auch in der Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit (Liquor) - die mittels einer Spritze (Punktion) aus dem Rückenmarkskanal entnommen wird - bestimmt werden. Bei einem positiven Nachweis spricht man von einer Neuroborreliose (Borreliose mit Befall des Nervensystems). Aber bei nur 20 % der Patienten mit Spätborreliose werden Antikörper im Liquor gefunden.
Bei den genannten Tests wird der Erreger selbst nicht nachgewiesen (indirekter Erregernachweis), sondern nur die Immunantwort gegen diesen. Verfahren für den direkten Erregernachweis sind die PCR (Polymerase-Chain-Reaction) und die direkte Anzucht (Kultur) des Erregers. Mit diesen Methoden lassen sich Erreger in Urin, Gelenkspunktat, Liquor, Gewebe und Haut finden. Eine Anzucht gelingt fast nie und das Ergebnis liegt erst nach Wochen vor. Die PCR ist eine vielversprechende Methode, die jedoch noch in den Kinderschuhen steckt. Das Ergebnis liegt nach 12 bist 24 Stunden vor.
Grundsätzlich sollte die Labordiagnostik frühestens 4-8 Wochen nach dem Zeckenstich durchgeführt werden. Dieser Zeitraum wird für eine Immunantwort und somit zur Bildung von Antikörper benötigt. Des Weiteren sollte die Labordiagnostik in einem mit der Borreliendiagnostik vertrautem Labor durchgeführt werden.
Bei allen genannten Diagnoseverfahren schließt ein negatives Ergebnis eine Borreliose nicht aus (seronegative Borreliose). Letzte Zweifel darüber, ob eine Borreliose vorliegt oder nicht, können nicht ausgeräumt werden. Das gilt grundsätzlich für alle Stadien der Borreliose. Eine Borreliose, die keine typischen Krankheitsmerkmale zeigt, alleine am klinischen Symptombild zu diagnostizieren erfordert einen Arzt mit viel Erfahrung und weiterführende Ausschlussdiagnostik.
siehe auch Laborinformation Lyme-Borreliose und Faustregeln der Borrelienserologie: http://www.seelig.de/analysenspektrum/PDF/lyme_borreliose_laborinfo.pdf
3a. Test Westernblot / Immunoblot
(Dieser Test wird von der gesetzl. Krankenkasse bezahlt)
Der Immunoblot gibt anhand der nachgewiesenen Banden Auskunft über den ungefähren Infektionszeitpunkt (z.B. sind 25kD/OspC und 21 kD sehr frühe und 34 kD, 83 kD, 100 kD sehr späte Banden)
Das Ergebnis eines Immunoblots ist dann als positiv zu bewerten, wenn Antikörper gegen mindestens zwei hochspezifische Proteine nachgewiesen werden. Bei Nachweis von Antikörpern gegen nur ein hochspezifisches Protein handelt es sich um ein fragliches Ergebnis. In diesem Fall ist der Blot mit einer zweiten, 14 Tage später entnommenen Serumprobe zu wiederholen. Für die Interpretation des IgM-Westernblots sind vor allem die frühen Banden 41 kDa (Flagellin), 39 kDa (BmpA und 25/21 kDa (Osp C) von Bedeutung. Generell sollten bei der Gesamtbeurteilung der Borrelien Westernblots nicht nur die Art und Anzahl sondern auch die Stärke der Banden in die Bewertung mit einbezogen werden.
3b: Test recomBlot Borrelia - ist ein erweiterter Westernblot:
Der recom blot ist ein neuer erweiterter Westernblot auf chronische Belastung, also für die sog. Neuroborroliose. Dieser Tests ist sehr empfehlenswert für die Erfassung der chron. Borreliose, also der Neuroborreliose! Er puzzelt nämlich die einzelnen 3 Typen des Burgdorferie auseinander (B.senso strukto, B.garnii, B.afzelli), was von entscheidender Wichtigkeit ist für die Behandlung, da jeder der 3 Typen total andere Symptome hat - siehe Seite Borrelienarten
Wenn Sie diesbezüglich Blut abgenommen bekommen, fragen Sie bitte an, ob das Labor des Arztes diesen speziellen Test anbietet. Immunoblot-Test mit rekombinant produzierten Antigenen zum Nachweis von IgG- oder IgM-Antikörpern gegen Borrelia burgdorferi. Falls Sie Ihr Blut auf Bornavirus testen lassen bei dem einzigen Labor, die diesen Test macht, bei Diamedis, können Sie dort gen recom blot Borreliose gleich mitmachen lassen, ebenfalls macht das Labor Bremen den recom blot http://www.mlhb.de/lyme-borreliose.html - ansonsten anfragen bei den anderen Labors.
Auswertung, Erklärungen zum Elisa, Westernblot / Immunblot / Recom Blot:
sehr guter erklärender Link: http://www.rheuma-online.de/news/artikel/das-r-o-special-borreliose-und-pse.html
rekombinanter (recom) Westernblot: http://www.risch.ch/Pdf/shortriport/riport_04.pdf
Infos zum Test hier: http://www.aid-diagnostika.com/deutsch/kits/Immunoblots/IB_borellia_d.htm
Bedeutung der Western-/Immunoblot-Banden siehe http://www.laborlexikon.de/Lexikon/Tabellen/21-Banden_Borrelien-Blot.htm
http://www.borreliose.ch/d.vortrag.html
Sehr gute Infos zum Immunssystem und der Immunglobuline und ihre Funktion wie:
Einteilung, IgG, IgA, IgM, IgD, IgE finden Sie hier: http://www.medizinfo.de/immunsystem/abwehr/immunglobuline.htm
Interpretationsschema Borrelien-Diagnostik: http://www.mikrogen.de/download/Interpretationsschema.pdf
Titerresultate sind das Ergebnis der Prüfung einer Serumverdünnungsreihe mit einem Antigen, gegen das Antikörper im Serum nachgewiesen werden sollen. Für die meisten infektionsserologischen Untersuchungen, bei denen es um den Nachweis erregerspezifischer Antikörper geht, werden Titerbestimmungen mit Vollantigen in Form des indirekten Immunfluoreszenz-Antikörper-Testes (IFAT) mit guter Aussagekraft durchgeführt (z.B. Babesien, Ehrlichien, Leishmanien). Anders ist jedoch nach unseren Untersuchungen die Situation bei den Borrelien. Hier werden mit diesem, oder vergleichbaren Verfahren (ELISA's, oder Praxisteste) zu viele unspezifische Antikörper in hohen Titern erfasst, die dann leider oft zur irrtümlichen Diagnose der Borreliose beitragen.
Beim Verfahren des rekombinanten Westernblot (WB) steht der Nachweis und die Identifizierung der immunologischen Spezifität der Borrelien-AK im Vordergrund, was diagnostisch den entscheidenden Vorteil ergibt. Ihre gleichzeitige exakte Quantifizierung wäre sicher nützlich, ist aber z. Zt. technisch nicht möglich und hinsichtlich der diagnostischen Relevanz nicht abgeklärt. Bei der Auswertung des WB nehmen wir jedoch eine nach IgM und IgG getrennte halbquantitative Bewertung der nachgewiesenen AK vor (basierend auf Spezifität und Konzentration): In ‚negativ' und ‚grenzwertig' und die 2 positiven Stufen: ‚schwach positiv' und ‚positiv'.
Eine Eingruppierung in eine positive Stufe erfolgt nur, wenn gegen mindestens eines der 4 - 5 hochspezifischen B.burgdorferi-Antigene (OspC, p18, p39, p100 und OspA eingeschränkt) Antikörper nachweisbar sind. Als schwach positiv wird bewertet, wenn nur AK gegen 1 hochspezifisches Antigen, oder gegen mehrere, jedoch in geringgradiger Konzentration vorliegen. Das Verfahren des rekombinanten Westernblot erlaubt auch eine Verlaufs- und Therapiekontrolle, die frühestens 6 - 8 Wochen nach Therapiebeginn durchaus sinnvoll ist. Es wird dabei das Bandenmuster und seine Intensität mit dem Vorbefund verglichen und bewertet.
(Alle Tests ab hier werden nicht mehr von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt)
4. LTT (Lymphozytentransformationstest) Borreliose:
Die schnellste Immunantwort ist nach heutigem Kenntnisstand die zelluläre, die sich durch einen Lymphocytentransformationstest (LTT) bereits 10 Tage (!) nach stattgefundener Infektion abbilden lässt. Der LTT stellt den frühestmöglichen Infektionsnachweis dar, wenn sich kein EM entwickelt hat und der LTT zeigt über die Höhe der SI-Werte den Aktivitätsgrad der Erkrankung an.
Mit ihm können gegen Borrelien sensibilisierte T-Zellen (bestimmte Immunzellen) nachgewiesen werden. Diese Zellen können nur sensibilisiert werden, wenn sie auch wirklich Kontakt zu Borrelien hatten. Dieser Test ist hochspezifisch, aber wissenschaftlich noch nicht in jedem Bundesland anerkannt. Auch bei diesem Test können vereinzelt falsch negative Ergebnisse auftreten. Am aussagekräftigsten ist der LTT ca. 14 Tage nach Auftreten starker Symptome. Zu beachten ist, dass die Versanddauer des ungekühlten Blutes 12-24 Stunden nicht überschreiten darf und dieser Test nur von einigen Labors durchgeführt wird.
Bild eines LTT bei verschiedenen Erkrankungen siehe hier
Lymphozytentransformationstest (LTT-MELISA®) für Lyme-Borreliose - Nachweis einer aktiven zellulären Immunreaktivität gegen Borrelien-Antigene - siehe hier: http://www.lanisa.de/infektionsdiagnostik/Borremel.htm
- Nachweis einer aktiven zellulären Immunreaktivität gegen Borrelien-Antigene
Die klassische Labordiagnostik einer Infektion mit dem erst 1982 entdeckten Erreger Borrelia burgdorferi beruht auf dem Nachweis von Borrelien-Antikörpern mittels Suchtest (ELISA) und ggf. Bestätigungstest (Immunoblot). Aufgrund von Kreuzreaktionen mit anderen Erregern sowie verzögerter oder gar ausbleibender Antikörperbildung sowie ungewöhnlich langer IgM-Persistenzen ist der serologische Nachweis jedoch häufig nicht aussagefähig. Mit dem Lymphozytentransformationstest (LTT) wird eine Möglichkeit geboten, neben der humoralen Immunantwort auch die zelluläre Immunantwort nachzuweisen.
Die LTT werden ab Juli 2007 nicht mehr von den gesetzlichen Kassen übernommen - LTT ist nie so sicher gewesen - hohe Fehlerquote
Auszug aus: http://www.imd-berlin.de/index.php?id=322
Nach umfangreichen Voruntersuchungen und Erprobung an mehr als 1000 Patienten kann der Lymphozytentransformationstest mit Borrelien-Testantigenen (LTT-Borrelien) zum Nachweis einer aktuell aktiven Borrelieninfektion empfohlen werden. Dabei wird die lymphozytäre Immunantwort auf Borrelienproteine nachgewiesen. Der Test fällt nur dann positiv aus, wenn borrelienspezifische T- Lymphozyten im Blut des Patienten vorhanden sind. Diese zeigen an, dass sich das Immunsystem zum Zeitpunkt der Blutabnahme in einer immunologischen Auseinandersetzung mit dem Erreger befindet. Erfolgt daraufhin eine effektive antibiotische Behandlung , wird der LTT- Borrelien ca. 4 bis 6 Wochen nach Therapie überwiegend negativ, zumindest kommt es zu einem signifikanten Rückgang der Stimulationsquotienten (SI- Werte). Das Ergebnis des LTT-Borrelientestes gibt damit dem behandelnden Arzt einen Hinweis über die Effektivität der antibiotischen Therapie bei dem jeweiligen Patienten. Ein negativer Befund im LTT-Borrelien-Test schließt eine aktive Infektion allerdings nicht hundertprozentig sicher aus. weiter im o.g. Link
5. Interferon-Gamma-Test - Neues Testverfahren:
Der neue, hochsensitive immunologische T-cellspot® Borrelien bietet die Möglichkeit, eine Borrelien-Infektion bereits in der Frühphase der Erkrankung zuverlässig zu diagnostizieren.
http://www.patientenforum-borreliose.de/medboxx/t-cellspot
Interferon-Gamma-Test (Elispots/T-Cellspot) bei der häufigen Kombi Borreliose / Ehrlichiose, z.B.
Erkennung einer therapieresistenten Lyme Arthritis:
Groß und Mitarbeiter haben mit Hilfe des ELISPOTs herausgefunden, dass bei der Lyme Arthritis autoreaktive T-Zellen gebildet werden. Diese autoreaktiven Zellen, die sich gegen körpereigene Substanzen richten, reagieren sowohl mit dem Borrelien Antigen OSP A als auch mit einem körpereigenen Protein, das so genannte LFA-1. Durch diese Reaktion hervorgerufene Lymearthritiden werden nur durch Borrelia burgdorferi sensu stricto induziert. Hierbei muss darauf hingewiesen werden, dass auch bei Borrelien positiven Patienten ohne nachweisbare Lyme Arthritis teilweise autoreaktive T-Zellen gefunden werden.
http://www.aid-diagnostika.com/deutsch/kits/BorrelienEliSpot.html
dazu: Das "Shared Epitope" - Ein neuer Rheuma-Wegweiser - Lyme-Arthritis und das "Shared Epitope"
Eine Infektion mit Borrelia burgdorferi verursacht häufig Lyme-Arthritis. Bei etwa 10% der Betroffenen persisiert die Arthritis auch nach der Behandlung mit Antibiotika und dem Abklingen der Infektion. Träger des "Shared Epitope" QKRAA auf Allelen der HLA-DRB1*04 (DR4)-Gruppe sind prädisponiert für diese Antibiotika resistente Form der Lyme-Arthritis: http://www.aid-diagnostika.com/deutsch/kits/GenID/rdb_2035_d.htm
aid-diagnostika ist der Hersteller des Kits, ausführende Labore sind hier u.a.:
1. T-cellspot® Borrelien: hochsensitiver Nachweis Borrelien-spezifischer T-Lymphozyten
http://ganzimmun.at/seiten/download.php?action=show_download&download_id=272
Fachinformation dazu hier
und in Hamburg http://www.labor-lademannbogen.de/
Interferon-Gamma-Test (Elispots/T-Cellspot) bei der häufigen Kombi Borreliose / Ehrlichiose (HGE)
http://www.laborzentrum.org/dokumente/ehrlichiose.pdf
6. Immuntoleranztest:
Quantifizierung mit dem ITT® Immuntoleranztest
Hintergrund und Prinzip: Haben orientierende Tests wie der ImmunMultiTest IMT® oder der NK-Check® Hinweise auf Störungen der unspezifischen bzw. spezifischen zellulären Immunabwehr ergeben, sollten die zugrunde liegenden Störungen genauer analysiert werden. Die Regulation des Immunsystems erfolgt über Botenstoffe, die die Immunreaktion entweder in Richtung TH1 oder TH2 lenken. Besteht ein Ungleichgewicht der TH1 oder TH2-Regulatoren, ob altersbedingt oder durch chronische Multisystemerkrankungen, kommt es gehäuft zu Beschwerden. Der neuentwickelte ImmunToleranzTest ITT® untersucht in einer den Patienten nicht belastenden in-vitro-Untersuchung Störungen der Immunregulation. Der ITT klopft genau die Störungen von TH1 / TH2 ab
Indikation und Stellenwert: Wichtig ist der ITT® zur detaillierten Funktionsüberprüfung der Immunregulation bei Patienten mit chronischen Multisystemerkrankungen (z.B. MCS), Allergien Unverträglichkeitsreaktionen – auch im Rahmen von immunmodulierenden Therapien. Darüber hinaus eignet sich der Test zur weiterführenden Abklärung bei chronisch rezidivierenden Infekten, sowie zur Infekt-Risikoabschätzung vor chirurgischen Eingriffen. Auch im Rahmen einer differenzierten Immunoseneszenz-Anti-Aging-Beratung ist der Test sinnvoll, da er beispielsweise Schlussfolgerungen über einen TH1-TH2-Shift zulässt.
Handling: Für den Test werden 20 ml Heparin-Blut und 10 ml Vollblut (Serum) benötigt. Die Verarbeitung des Blutes sollte am Tag der Blutabnahme erfolgen. Die Ergebnisse sind nach ca. 10 Tagen verfügbar. In der Befundung wird die Funktionalität der lymphozytären Aktivierungsmechanismen erläutert und detaillierte Aussagen über den Grad und die Lokalisation einer eventuellen Immunstörung gemacht. Neben der ausführlichen Befundinterpretation erhält der behandelnde Arzt Vorschläge für das weitere Vorgehen bzw. die Therapie. Liquidiert werden kann der Test (1,15 GOÄ) pro Antigen mit Euro 132
siehe dazu http://www.fatigatio.de/fileadmin/docs/CFS-Forum/Nr19FatigatioCFS-Forum_kl.pdf
Sehr aufschlussreich hier die Beschreibung über den Immun-Toleranz-Test ITT B Seite 20/21.
Auszug:
So findet man ebenso Rezeptoren für Botenstoffe des Immunsystems auf Nervenzellen wie Immunzellen, die durch Hormone beeinflusst werden können. Ein gut untersuchter indirekter Einfluss des Immunsystems auf die Signalübertragung im Nervensystem ist die Hemmung der Serotonin- und Melatonin-Bildung durch IFN-gamma, das Leitzytokin der TH1-Achse. IFNgamma hemmt ein Enzym, welches an der Bildung von Serotonin aus der Aminosäure Tryptophan beteiligt ist. Dieser Zusammenhang wird auch für das verstärkte Auftreten von psychischen Auffälligkeiten bei erhöhter IFNgamma Bereitstellung verantwortlich gemacht (Capuron 2002).
In der einfachsten Variante dient der ITT®-Test zur Bestimmung der TH1/TH2-Kompetenz des Patienten über die Bestimmung der Schlüsselzytokine IFN-gamma, IL2 und IL10 nach Stimulation. Eine spezielle Anwendung des ITT® ist die Darstellung der generellen Chemikaliensensitivität bei MCS-Patienten (ITT®-MCS) oder die Überprüfung der immunologischen Empfindlichkeit gegenüber elektromagnetischer Strahlung (ITT®-EMS). Zur Erkennung von Defiziten der Stressverarbeitung bzw. der endokrinen Immunregulation hat sich die Bestimmung eines Tagesprofils von Cortisol im Speichel bewährt. ....
Bei Hinweisen auf pathogene Auslöser steht die Erregerelimination im Vordergrund, z.B. durch Antibiotika in Kombination mit einer immunmodulativen Stärkung der TH1-Achse. Hierzu kommen endogene Ansätze (Vitamin C, Glutathion, Zink, Selen) oder/und exogene Modulatoren (Immunpilze, BCGPräparate) in Frage. Bei schadstoffinduzierter Problematik steht neben der Expositionsminimierung eine Regeneration der Toleranzkapazität der Immunzellen durch Antioxidantien und Vitalstoffe (z.B. Glutathion, Vit C, D, E, Magnesium, Selen) in Kombination mit inflammationshemmenden Ansätzen (z.B. Boswellia, Curcumin, Brennesselextrakte, Enzyme) im Vordergrund. Bei psychogener Problematik im Sinne einer niedrigen Stresstoleranz als Ursache einer entzündlichen Immundysregulation sollten zur langfristigen Stabilisierung Mechanismen der Stressbewältigung (z.B. Yoga, TaiChi, Autogenes Training, kognitive Verhaltenstherapie) neben einer medikamentösen Regeneration der Neurotransmitter- Bereitstellung und einer immunmodulativen Dämpfung der TH1- Achse angestrebt werden.
siehe auch: http://www.phytovital.com/media/upload/ITT%20Borrelien%20Musterbefund.pdf
7. CD57-Test bei chronischer Lyme-Borreliose
Klinische Studien und Fallbeobachtungen deuten darauf hin, dass chronische Borrelieninfektionen mit Veränderungen in der zellulären Immunabwehr einhergehen können. Ein Anzeichen hierfür ist eine verminderte Anzahl der sogenannten “Natürlichen Killerzellen” (natural killer cells, NK; CD3- CD56+), vor allem aber eine verringerte Absolutzahl und Anteil der aktivierten NK-Zellen (CD3- CD56+CD57+). Für eine zuverlässige Aussage bei der CD57-Bestimmung ist wichtig, daß bei der Analyse wirklich nur die Natural-Killer Zellen erfasst werden und der Test nicht durch andere im Überschuss vorhandene Zellen, wie z. B. T-Lymphozyten, verfälscht wird. Während bei akuter Lyme-Borreliose und anderen Erkrankungen normale CD57-Werte gemessen wurden, wiesen Patienten mit chronischer Borrelieninfektion häufiger Werte unter 60 CD57+-Zellen/µl Blut auf. Es wird diskutiert, dass es zu einer Unterdrückung des Immunsystems durch die Borrelieninfektion selbst kommt, welche die Ausheilung verzögert und behindert. Es ist aber auch denkbar, dass manche Menschen von Natur aus über ein weniger starkes Immunsystem verfügen und deshalb ein erhöhtes Risiko einer chronifizierten Borrelieninfektion davontragen. Die beschriebenen Veränderungen wurden in stärkerem Maße bei Patienten mit Befall des Nervensystems beobachtet als bei Befall des Weichteil- und Skelettsystems. weiter hier: http://www.mlhb.de/uploads/media/LTT_und_CD57-Nachweis_zur_Diagnostik_der_Lyme-Borreliose__kl__060606.pdf
die liefern hier auch eine gute Übersicht über die Borreliosetests:
http://www.mlhb.de/lyme-borreliose.html
8. VCS (Visual Contrast Sensivity) von Dr. Shoemaker - Nervenfunktionstest und Anti-Toxin-Therapie
Nervenfunktionstest für geschädigte Nerven durch das Neurotoxin "Bbtox1" der Erreger der "Borrelia Burgdorferi"
Wird im Klinikum Ansbach von Prof. Hartmann durchgeführt.
9. Nachweis von VlsE-Antikörper
http://koeln.synlab.de/uploads/media/Borrelien.pdf
Auszug:
Durch Einbeziehung des neu identifizierten Borrelien-Antigens VlsE (variable major protein-like sequence, expressed) - sowohl im Screeningtest als auch im Bestätigungstest - kann die Diagnostik jetzt noch erheblich sensitiver und spezifischer gestaltet werden: VlsE gilt als Frühmarker und spielt eine Schlüsselrolle in der Überlebensstrategie der Borrelien: Nach dem Eindringen in den Wirtsorganismus verändern die Borrelien ständig das auf der Oberfläche exprimierte VlsE und versuchen so, der Erkennung
und Eliminierung durch das Immunsystem zu entgehen. VlsE wird ausschließlich in vivo exprimiert, Borrelien in Zellkultur enthalten dieses Antigen nicht. Damit besitzt VlsE die höchste Sensitivität für den Nachweis einer Borrelien-Infektion. VIsE ist ein Oberflächenprotein,
das eine Schlüsselrolle in der Überlebensstrategie
der Borrelien einnimmt. Borrelien in Zellkultur enthalten dieses
VlsE-Antigen nicht. Also ein Beweis für lebende Borrelien angepaßt an ihren Wirt.
siehe dazu http://www.laborkrone.de/info/fachinformationen.php?id=105
10. Test für Ehrlichiose und andere Untergruppen:
Die Diagnose von Ehrlichiose wird derzeit nur von wenigen spezialisierten Labors durchgeführt. Der Nachweis erfolgt über Zellkulturverfahren oder die Vermehrung spezifischer DNA-Abschnitte des Erregers bzw. Antikörpernachweis. Der Nachweis von Rickettsien wird ebenfalls serologisch über Antikörpertiter geführt.
Ein Serumstest arbeitet immer auf der Basis von Antikörpern, ist also kein direkter Erregernachweis wie beim PCR-Test Herpes oder Borna. Der PCR-Test kann auch für jeden einzelnen Borreliose-Erreger extra gemacht werden, wird dann teurer. Man kann auch eine Hautbiopsie durchführen, da wird ein kleines Stück Haut ausgestanzt und darauf können bewi zecklab die jeweiligen Erreger herangezüchtet werden.
11. Liquortest für Neuroborreliose
bringt nicht viel.
Erstens existiert diese diagnostische Forderung nur in Deutschland und sonst nirgendwo auf der Welt wie z.B. den USA.
Zweitens konnten mit diesen Kriterien laut dem Robert Koch Institut gerade einmal schlappe 5% der gemeldeten Neuroborreliosefälle festgestellt werden. D.h. mit dieser Methode ließen sich 95% der Erkrankungen gar nicht feststellen !
12. Genetische Faktoren - Genetisches Risiko
Neben dem Erreger Borrelia burdorferi und der spezifischen und unspezifischen Infektabwehr des Patienten spielen auch genetische Faktoren eine Rolle: Patienten mit ganz bestimmten HLA-Genen tragen ein fast 10-fach erhöhtes Risiko einer therapieresistenten, chronischen Borrelieninfektion. Mit modernen, molekularbiologischen Techniken lassen sich solche Patienten sicher erkennen, so dass eine besonders sorgsame und wirksame Behandlung bei einer Borrelieninfektion gewährleistet werden kann.
Die Umstände, die zu einer Chronifizierung
führen, sind noch nicht vollständig
geklärt. Man geht jedoch davon aus, dass
neben einer nicht sicher nachgewiesenen
Erregerpersistenz vor allem eine durch
die Infektion verursachte Fehlsteuerung
des Immunsystems eine wesentliche
Rolle spielt. Hierbei sind genetische Faktoren
von Bedeutung.
So ist z. B. eine
deutliche Beziehung zwischen therapieresistenter
Lyme-Arthritis und bestimmten
HLA-Merkmalen im Bereich der MHCRegion
(Major Histocompatibility
Complex) beschrieben. Betroffen sind vor
allem Menschen mit den Merkmalen
HLA-DRB1*0401, *0404, *0405, *0408,
*0101 und *0102. Interessanterweise
handelt es sich genau um die Merkmale,
die auch gehäuft bei Patienten mit der
Rheumatoiden Arthritis, also dem klassischen
Rheuma, angetroffen werden. Die HLA-Merkmale der MHC-Region
spielen eine zentrale Rolle bei der Antwort
des menschlichen Immunsystems in der
Erkennung von Selbst und Fremd. Die
Eiweißstoffe der beschriebenen HLARisikomerkmale
besitzen eine genau
passende Bindungstelle für ein Eiweiß-
Gegenstück der Borrelien, nämlich ein
Antigen des „Outer surface protein A,
OspA“ (OspA163-175). Ist im Rahmen
einer Borrelieninfektion einmal das
Immunsystem angestoßen worden,
werden diese körpereigenen Antigene
dann fälschlich als Borrelien-Antigene
angesehen und bekämpft! Durch diese
Fehlsteuerung können autoimmune
Prozesse ausgelöst werden, die z. B. eine
Gelenkentzündung über Jahre fortdauern
lassen können, obwohl der Erreger gar
nicht mehr im Körper vorhanden ist.
Interessant ist in diesem
Zusammenhang auch die Beobachtung,
dass der 1999 ursprünglich bereits zugelassene
Borrelien-Impfstoff LYMERIX®,
der auf der Immunreaktion gegen OspA
basierte, möglicherweise bei einigen
Menschen als Nebenwirkung chronische
Arthritiden induzieren konnte. Der
Impfstoff wurde 2002 aus Sorge um drohende
Schadenersatzforderungen betroffener
Patienten wieder aus dem Handel
gezogen.
Zu dem oben Gesagten passt
auch die Beobachtung aus der täglichen
Diagnostik, dass Patienten mit deutlich
positivem Antikörpernachweis gegen
OspA im Westernblot (Immunoblot)
gehäuft von komplizierten Verläufen einer
Borrelieninfektion betroffen sind.
Nähere Einzelheiten finden Sie hier:
BorrelioseWissen_Nr17_Bedeutung_HLA-Merkmale_Auszug.pdf
Laboradressen für Zeckenuntersuchungen auf Erreger-PCR (z.B. Borrelien,
Ehrlichien/Anaplasmen, Babesien sowie FSME-Viren)
1. Zecklab, Postfach 1117, 30927 Burgwedel, Tel. 05139/982447
2. JenaGen GmbH, Löbstedterstr. 80, 07749 Jena, Tel. 03641/6285260
3. Zecklab, Tempelhofer Weg 11-12, 10829 Berlin
4. Synlab, Zur Kesselschmiede 4, 92637 Weiden, Tel. 018050-93253
5. Regionales Konsiliarzentrum für durch Zecken übertragene Krankheiten Brandenburg,
Dr. Talaska, Georg- Schacht-Str. 25, 152995 Breskow-Finkenheerd, Tel. 033609/38877
6. Labor Dr. Brunner, Mainaustr. 48 a + b, 78464 Konstanz, Tel. 07531/8173-26
7. http://www.laboklin.de/
Laboradressen zur Bestimmung eines Borrelien-LTT/T-cellspot und einer
erweiterten Borrelien-Serologie:
1. Institut für Medizinische Diagnostik, Nicolaistr. 22, 12247 Berlin, Tel. 030/77001-220
2. Laborzentrum Ettlingen-Karlsruhe, Otto-Hahn-Str. 18 , 76275 Ettlingen, Tel. 07243/51601
3. Labor Laser, An der Wachsfabrik 25, 50996 Köln, Tel. 02336/3911-0
4. Labor Sandkamp, Friedrich-Karls-Str. 22, 28205 Bremen, Tel. 0421/43070
5. Borreliose Centrum Augsburg, Morellstr. 33/3.OG, 86159 Augsburg, Tel. 0821/455 471-0
6. Labor für fkt. Medizin Ganzimmun, Hans-Böckler-Str. 109, 55128 Mainz, Tel. 06131/7205-0
7. Medizinischen Labor Bremen,
Haferwende 12 • 28357 Bremen • Fon 0421-20720.
www.mlhb.de
Laborzentrum Ettlingen-Karlsruhe
Otto-Hahnstr.18
76275 Ettlingen
Tel. 07243/516 -01
Fax: 07243/516-366
Mail: info@is-medserve.de
www.laborzentrum.org
Labor Köln (testet auch Rickettsien) und andere siehe folgende Liste:
http://www.zeckenbiss-borreliose.de/labor.html von der "Europäischen Zeckeninformation", Hannover
Soweit mir bekannt, testet das Labor Köln nicht den B.garinii-Typ (Nerventyp) , das Labor in Berlin testet alle 3 Arten!
aktualisiert 8.8.10
Blutuntersuchungen
Bei normalen Blutuntersuchungen fällt auf, dass bei einer Neuroborreliose meistens die Muskelenzyme CK, LDH und Aldolase erhöht sind. Durch die Bestimmung ihrer Isoenzyme läßt sich auch der Ort des entzündlichen Prozesses erkennen.
akt. 5.9.09
