Unser Immunsystem
ist ein sehr sehr kompliziertes ineinander verschachteltes und ganzheitlich arbeitendes System. Noch immer haben die Forscher damit mehr als genug zu tun, um hinter die Geheimnisse zu kommen. Es wehrt Eindringlinge ab, die den Organismus schädigen und die "Integrität des Individiums" bedrohen. Meistens sind das Bakterien, Viren und Pilze oder Parasiten. Die Körperabwehr erkennt sie an Eiweiß- und Kohlenhydratbestandteilen, die sie etwa auf ihrer Oberfläche tragen - in der Fachsprache "Antigene" genannt (die aber mit den "Genen" der sErbsubstanz nichts gemein haben). Es häufen sich aber immer mehr die Fälle, in denen das menschliche und das tierische Abwehrsystem nicht mehr so arbeitet, wie es sollte. Weil es entweder chronisch überlastet oder auch unterfordert ist, weil es im Zuge einer Therapie durch Medikamente unterdrückt werden muss oder weil ein genetischer Defekt vorliegt. Es gerät aus dem Gleichgewicht, bricht zusammen oder "spielt verrückt"! Vor allem der rapide Anstieg von Allergien und Automimmunkrankheiten in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten fällt besonders auf.
Die Zeit ist reif dafür, dass immer mehr Menschen beginnen darüber nachzudenken, ob immer nur Impfungen die Lösungen für unsere Gesundheits-Probleme sind, bei uns selbst und bei unseren Tieren. Auf einmal treten nämlich nicht nur die Vorzüge mancher Impfungen sondern auch die massiven Gefahren in das Bewußtsein vieler Menschen. Nicht die Bakterie oder das Virus ist relevant, ob wir erkranken, sondern der Umstand, wie unser Immunsystem damit fertig wird. Jeder erinnere sich seiner Schulzeit, wo bei Grippe- oder besser Erkältungsepedemien vieleicht ein Drittel der Klasse krank war, aber 2/3 oder die Hälfte nicht. Ich habe nie gehört, dass eine Klasse ganz geschlossen werden mußte, auch nicht bei meinen Kindern. Die anderen waren immun, hatten ein besseres Immunsystem. Das wird auch vererbt, jeder kann sich mit einer HLA-Testung vorlegen lassen, zu welcher Erkrankung er prädestiniert ist. Dem einen bescheren sie eine hervorragende Abwehr von Viren, dafür ist er z.B. anfällig für Krebs. Man weiß aber auch inzwischen, dass das Immunssystem bei der Geburt noch gar nicht so festgelegt ist wie bislang vermutet. Vor allem die prägende Erfahrungen der Kindheit hätten einen Einfluss darauf, ob, wann und wie bestimmte Genabschnitte an- oder abgeschaltet würden. Auch Viren können Gene verändern, was dann nie mehr rückgängig gemacht werden kann.
Immunzellen würden nur aggressiv, "bei Gefahr im Verzug", so der Leiter des Immunologischen Instituts der Uni Witten/Herdecke. Und diese Information erhält das Immunssystem aus dem Nervensystem. Beide Systeme würden ähnlich funktionieren, nutzen die gleichen Botenstoffe und Rezeptoren: Nervenzellen bilden und binden auch Zytokine, Immunzellen senden und empfangen auch Neuropeptide. Aus diesen Erkenntnissen entwickelte sich die Psychoneuroimmunologie Mitter der 70iger Jahre. Sie erforscht den Einfluss so genannter Stressoren - Wahrnehmungen, Stimmungen, Stress, Ereignisse- auf das Immunssystem. Streng empirisch orientiert, belegten die Wissenschaftler, das sich Nerven- und Immunsystem wechselseitig beeinflussen und steuern. Verantwortlich dafür ist über Gehirn und Rückenmark verlaufende "Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse. Über sie wird psychischer oder physischer Stress auf hormonellem Weg an das Immunsystem übermittelt. Neuropeptide heften sich dabei an Fresszellen und steuern so die Ausschüttung von Zytokinen. Wir haben es mit einem wahrlich "intelligenten" System zu tun, das von der Reaktion eigentlich eher zu den Sinnesorganen gehörig angesehen werden müßte.
Umweltfaktoren wie Stress, Schwermetallbelastungen, Toxine, Elektrosmog, Mikrowellenstrahlung
Umwelterkrankungen
Auszug aus http://www.kinesiologie-meersburg.de/fachartikel.htm
Niemals in der Geschichte der Menschheit war die Belastung mit Umweltschadstoffen jeglicher Art so intensiv wie heute. Während früher "natürliche" Intoxikationen durch Pflanzengifte, Tiere, Mineralien oder Bakterien und Viren vorherrschten, leiden wir heute unter zusätzlichen Umwelteinflüssen. Dazu gehören die Vergiftung der Atmosphäre, des Wassers und der Nahrungsmittel sowie die Zunahme des Arzneimittelmissbrauchs, Nikotin- und Alkoholabusus, Strahlungseinflüsse und psychisch -psyochologische Belastungen.
Unser Körper muss imstande sein, mit der Aufnahme irgend eines Stoffes zurechtzukommen. Dazu ist es erforderlich, die Stoffe aufzuschließen und die nicht verwertbaren Abfallprodukte auszuscheiden. Wird der Organismus mit Stoffen konfrontiert, die er nicht „kennt“, wird er sie im Bindegewebe ablagern, was eine Verschlackung und damit eine Dysregulation zur Folge hat. Das Grundsystems kann Belastungen bis zu einem individuell variierenden Schwellenwert kompensieren. Das chronische Leiden beginnt, wenn durch eine permanente Überforderung in diesem Bereich natürlich ablaufende physiologische Prozesse blockiert werden. Die Möglichkeit des Organismus, auf Reize adäquat zu reagieren, wird eingeschränkt oder verhindert.
Die modernen Umwelt- und Lebensbedingungen führen zu einer schnelleren Erschöpfung der Potentiale, die das Bindegewebe kompensieren kann. An erster Stelle stehen dabei Nahrungs- und Umwelttoxine, Medikamente sowie Überernährung in Verbindung mit mangelnder Bewegung. Zu diesen addieren sich Belastungen durch Elektrosmog, ein Übermaß an empfundenem Stress, geopathische aber eben auch körpereigene Störfelder.
Viele chronische Erkrankungen, vor allem Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, Allergien sind auf zum Teil giftige Umwelttoxine wie Quecksilber oder Formaldehyd, sog. "Toxikosen" zurückzuführen.
Funktioniert Ihr Entgiftungssystem?
TOX CENTER e. V: Zur Beurteilung, welche Dosis eine Giftwirkung hervorruft, ist neben der Giftaufnahme und Giftausscheidung der Giftstoffwechsel von entscheidender Bedeutung.
Bolt et.al. fanden 1992 ein Enzym in menschlichen Erythrozyten, das die Giftwirkung bestimmt. Bei 25 % der bisher untersuchten Deutschen fehlt dieses Enzym, 50 % haben eine schwache Enzymaktivität und nur bei 25 % ist es ausreichend vorhanden.
Das Enzym ist für die wichtigsten Umweltgifte, z.B. Formaldehyd und Quecksilber, lebensnotwendig zur Entgiftung. Unsere ersten Nachweise an hunderten von Umweltvergifteten zeigten, dass eine Korrelation zwischen der Schwere der Vergiftungssymptome und der Verminderung der Enzymaktivität besteht. Zugabe von Selen, dem zentralen Spurenelement des Enzyms, verbesserte die Aktivität nicht. Erst mit fortschreitender Entgiftung bessert sich die Enzymaktivität und zugleich gehen die Vergiftungssymptome zurück. Grenzwerte für Gifte können nur für Menschen mit normaler Enzymaktivität gelten.
Quelle: TOX CENTER e. V, 80333 München, Tel.: 089/293232
Neue Studie der Division of Basic and Clinical Immunology, University of California, Irvine, California, USA
Sie bezieht sich hauptsächlich auf die Störung des Immunsystem und Auslösung von Autoimmunkrankheiten durch Quecksilber, insbesondre Thiomersal.(Anmerkung: Steckt in Impfseren) Durch den Mangel an Glutathione kommt es zu einer Aktivierung des Th2-Pfads. Der Mangel an Glutathione entsteht durch das Quecksilber. Dieser Effekt hält auch an, wenn man kein zusätzliches Quecksilber zuführt.
Die Majorität aller Studien beziehen sich in die Richtung, die neurotoxischen Effekte von Thimerosal zu verstehen und nur wenige Studien beschäftigen sich mit seinem Effekt auf das immune System. Studie in englisch: http://www.jleukbio.org/cgi/rapidpdf/jlb.0706467v1.pdf
Die Primärquellen der Freisetzung von Quecksilber sind Amalgam, Quecksilberdämpfe, Schutzimpfungen und Genuss von eßbaren Meerestieren.
Thimerosal (ethylmercurithiosalicylate) ist ein organisches Quecksilbermittel, das benutzt wird/wurde als Konservierungsmittel in den Impfstoffen, intramuskulöse immune Globulinvorbereitungen, Testantigene, Gegengifte, Augen- und nasale Produkte und Tätowierungtinten.
Diese neue Studie zeigt, dass die Frei- bzw. Aussetzung von Quecksilber bei der Summe der Schutzimpfungen der Kinder in den ersten 2 Jahren die die Menge an Quecksilber in den Richtlinien übersteigt! Es gibt ein wachsendes Interesse über Verbindung zwischen der Belastung durch Quecksilber (über Schutzimpfung) und die Entwicklung von neurologischen Störungen, insbesonder Autismus und Erlernensunfähigkeit. Dieses hat dazu geführt, von Thimerosal abzugehen, dennoch wird Thimerosal noch in der Grippeimpfung verwendet, Diphtherietoxoid, Diphtherietoxoid und acellular pertussis, und Tetanustoxoidimpfstoffe.
Unterschiedliche Formen des Quecksilbers unterscheiden sich in der Art und Weise der immunen Störungen und ethylmercury (thimerosal) und anorganisches Quecksilber ist dadurch ähnlich, daß sie Körperautoimmunität verursachen, gekennzeichnet durch eine markierte Zunahme von IgE und körperlich immun-komplizierte Ablagerungen. Dabei wirkt Thimerosal deutlich stärker. Eine der möglichen Erklärungen ist, das ethylmercury umgewandelt viel schneller umgewandelt wird in anorganisches Quecksilber verglichen mit dem Methylquecksilber und deshalb zu einem früheren und stärkeren Effekt auf das immune System führt.
Diagnose und Therapie von MCS, CFS & Fibromyalgie:
Das Diagnoseprogramm:
In Kenntnis der weltweit anerkannten Klassifikationskriterien und Diagnosemarker für die jeweilige Umwelterkrankung gilt als Hauptziel des Programms die Auswertung stofflicher, neurotoxischer und immunotoxischer Belastungen der Umweltpatienten. Zuerst werden durch eine ausführliche Anamnese und gezielte immunologische Tests Symptomverursacher wie Eppstein-Barr-Virus, eine Borrellieninfektion oder eine Autoimmunerkrankung ausgeschlossen. Es folgt eine aufwendige Untersuchung verschiedener belastender Umweltschadstoffe im Blut, Muttermilch oder Harn, die für Mitteleuropa klinisch relevant sind. Hierzu gehört mittels Gaschromatographie-Massenspektrometrie (GC-MS) die Identifizierung wichtiger Organochlorverbindungen (PCP, PCB's, HCH bzw. Lindan, DDT, Hexachlorbenzol u.a.), von Pyrethroidderivaten, Lösemittel, Formaldehyd sowie von Fuselalkoholen, Methanol und organischen Quecksilberverbindungen.
Ebenfalls werden im klinischen Umweltlabor routinemäßig 10 relevante Schwermetalle, die meistens in Dental- und Geschirrlegierungen zu finden sind (Quecksilber, Zinn, Palladium, Gold, Silber, Kupfer, Blei, Cadmium, Nickel, Chrom), in Speichel, Harn und Muttermilch nach Mobilisationstests mit Chelatstoffen mittel Atomabsorptions-Spektrometrie (AAS) untersucht. weiter im obigen Link
Vorsicht bei Selen-Supplements!
http://www.enutrio.de/supplementation-von-selen-erhoeht-risiko-fuer-diabetes-mellitus/
Buchempfehlungen:
Schwermetalle und Zahnherde- Handbuch zur Selbsthilfe von Dr. Clark /Dr. Klinghard
aktualisiert 2.1.10