Borrelioseselbsthilfegruppe

Selbsthilfegruppe für Borreliose, Bornavirus und Co-Infektionen

1) Ernährung allgemein:

Die meisten Menschen sind heute zu sauer, was viele chronische Erkrankungen begünstigt, z.B. auch Borreliose, die besonders im sauren Milieu gut gedeiht. Durch unsere moderne Ernährung sind die meisten Menschen zu sauer. Das läßt sich leicht feststellen, indem man sich Teststreifen für den Urin aus der Apotheke besorgt und selbst damit testet. Es gibt Meinungen, dass man die Borrelien besiegen kann, wenn man allein das zu saure Milieu abstellen kann. Einen umfangreichen 5-seitigen Ratgeber " Ernährungstipps für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt" kann man bei Ganzimmun herunterladen und es empfiehlt sich auch, sich daran zu halten bei diesen chronischen Erkrankungen.

2) Ernährungsempfehlungen bei Herpes

Die Ernährung kann das Wachstum des Virus merklich beeinflussen. Eine gesunde Ernährung, die reich an allen essentiellen Nährstoffen und arm an raffinierten Zuckerarten und tierischen Fetten ist, kann eine optimale Immunfunktion erhalten (siehe auch die Ernährungsempfehlungen bei Infektionen). Besonders wichtig ist die Versorgung mit zwei bestimmten Aminosäuren: Arginin in grossen Mengen unterstützt das Wachstum des Virus (das Virus ist bei seiner Vermehrung auf regelmässige Argininzufuhr angewiesen). Die Aufnahme von Lysin in grossen Mengen hemmt hingegen das Viruswachstum (hauptsächlich, indem sie die Argininmenge verringert, die dem Virus zugänglich ist). Eine lysinreiche und gleichzeitig argininarme Ernährung kann eine wirksame Behandlung von Herpes sein, und die Anzahl und den Schweregrad der Rückfälle mindern.

Bei einem aufblühenden Herpes sollte als erste Massnahme unbedingt L-Lysin gegeben werden. , indem es - wenn es im Überschuß vorliegt - bei deren Vermehrung statt einer anderen Aminosäure (Arginin) in sie eingebaut wird und damit den weiteren Befall neuer Zellen verhindern kann. Es muss dafür in jeder Mahlzeit in ausreichender Dosierung gegeben werden. Sowie man damit aufhört, können sich die Viren wieder weiter vermehren, solange das Immunsystem des Körpers nichts entgegen zu setzen hat. Herpesviren wirken leider nicht gerade sehr 'anregend' auf die Immunmechanismen des Körpers, da sie sich gut verstecken - ihre Vermehrung nutzt die DNA des Zellkerns, liegt also wesentlich versteckter, als die der RNA-Viren, die sich näher der Oberfläche aus dem Zellstoffwechsel, nicht aus dem des Zellkernes bedienen.

Arginin vermehrt den Herpesvirus und sollte daher bei Herpes möglichst niedrig gehalten werden!

An sich wird Arginin als sehr nützlich beschrieben - wenn der Herpes nicht wäre: Arginin erhöht Spermienanzahl,Wachstumshormonausschüttung und Creatinspeicherung, hilft bei der Wundheilung, Verstoffwechselung von Körperfett und Entgiftung von Ammoniak (Ammoniak ist toxisch und die Konzentration im Blut steigt mit der Trainingsintensität), hilft die körperliche und geistige Wachsamkeit zu erhöhen, ist notwendig für die Oestrogenproduktion. Arginin sollte aber bei Herpes vermieden werden. Arginin wird im Leberstoffwechsel für die Harnstoffbildung und den Ammoniakabbau benötigt. Daneben spielt Arginin eine wichtige Rolle im Immunsystem und bei Heilungsprozessen. Arginin kann zwar vom Körper selbst synthetisiert werden, doch in Belastungssituationen muß zusätzlich Arginin zugeführt werden (semiessentielle Aminosäure). Arginin kann im Körper zu Ornithin umgewandelt werden (entgiftet den Körper von Ammoniak), und umgekehrt. Arginin hat eine immunstärkende Wirkung und wird mit einer erhöhten Wachstumshormonbildung und einer verbesserten Fettverbrennung in Verbindung gebracht. Aber: Es unterstützt das Wachstum von Herpesviren, da diese es in ihre DNA einbauen und bei Überdosierung besteht die Möglichkeit einer Förderung "schlafender" Herpes-Infektionen.

L-Lysin bei Herpes verhindert, das das Virus in die Zelle eindringen kann

L-Lysin ist Antagonist zu L-Arginin, das wiederum essentiell für Herpes-Viren ist. L-Lysin verdrängt kompetetiv L-Arginin von dem gemeinsamen Transportsystem durch die Intestinalwand. Das Virus baut fälschlicherweise L-Lysin in seine DNA-Strukturen ein, wodurch sein Wachstum gestoppt wird.

Es gibt eigene Diät-Richtlinien, wenn man an Herpes (simplex) leidet. Dabei sollte man darauf achten, dass der L-Lysin Gehalt in der Nahrung wesentlich höher ist als der Arginin Gehalt. Beides sind Aminosäuren; während Lysin das Wachstum der Viren hemmt, sowie die Wundheilung fördert und auch entzündungshemmend agiert, regt Arginin die Vermehrung bzw. vermehrte Ausströmung der Viren aus den Nervenzellen an.

L-Lysin: -2xtgl 1000mg Lysin (eine Aminosäure = Eiweißbaustein) wirkt gut gegen Herpes Viren, bis 6 gr/tgl L-Lysin ist Antagonist zu L-Arginin, das wiederum essentiell für Herpes-simplex-Viren ist. L-Lysin verdrängt kompetetiv L-Arginin von dem gemeinsamen Transportsystem durch die Intestinalwand. Das Virus baut fälschlicherweise L-Lysin in seine DNA-Strukturen ein, wodurch sein Wachstum gestoppt wird. ANWENDUNGSGEBIET: -Viruserkrankungen (2xtgl 500mg) -Herpes simplex (2xtgl 500 mg), initial bei schmerzhaftem Herpes: 3.000mg -Herpes labialis + C, + Zink -Herpes genitalis) zuzügl. Vitamin C u. Zink

Wo finde wir natürliches L-Lysin in der Nahrung?

Bei der Ernährung sollte das Augenmerk insbesondere auf zwei Aminosäuren gerichtet werden und zwar L-Lysin und L-Arginin. Für seine Vermehrung benötigt das Virus nämlich L-Arginin. Davon findet es reichlich in Nüssen, vor allem Haselnüssen, Mandeln, Paranüssen und Walnüssen sowie Schokolade. Eine einleuchtende Erklärung also, warum das Virus bei so manchem Herpes-Träger nach dem Genuss von Nussschokolade aufblüht. Übrigens: Die Aminosäure L-Lysin ist Gegenspieler von L-Arginin und vor allem in Milch, Eiern, Käse und Fisch zu finden.

Da auch viele Menschen das L-Lysin lobend erwähnen bei z.B. Allergien oder MS (bei vielen MS-Erkrankten hat man z.B. auch Bornaviren gefunden, siehe Bornaseite, Bericht von Dr. Bode RKI)) hier ein Auszug aus einem MS-Forum: Zitat: "Linus Pauling zweifacher Nobelpreisträger hat in einigen Arbeiten beschrieben das ein bestimmtes Enzym welches von Körperzellen ausgeschüttet wird um Gewebe zudurchdringen (bei uns die But-Hirn-Schranke) mit L-Lysin und Vitamin C auf natürliche Weise blockiert werden kann! Ich nehme zur Zeit bis zu 10g L-Lysin Hydrochlorid - eins ist aufjedenfall sicher, meine Alergie ist wie weggeblasen , ich hoffe es bleibt so. ".

2) Phytoöstrogene

Nahezu alle Früchte und Gemüse sind dafür bekannt, reich an Phytoöstrogenen zu sein. Isoflavone sind in einer Vielzahl von Obst und Gemüse enthalten und weisen auf einige der reichsten bekannt Nahrungsquellen der spezifischen Phytoöstrogene hin.

Fast jeder kennt diese Motto: "Ein Apfel am Tag ersetzt den Arzt "

Und die Mechanismen, mit denen der Verzehr von Äpfeln (und andere Früchte und Gemüse) zusammenhängt, sind vorteilhaft für die Gesundheit wegen der Anti-Virus-Eigenschaften der Phytoöstrogene, die sie enthalten. Phytoöstrogene, die in den Empfehlungen für "einen Apfel pro Tag" enthalten sind, bieten Schutz gegen eine Vielzahl von Krankheiten beim Menschen durch ihre Anti-Virus-Eigenschaften:
U.a. Hemmung des Virus-Eintrag - Hemmung von Signalwegen - Hemmung der viralen Proteinsynthese - Hemmung der späteren Phasen des viralen Zyklus-Schutz der Gewebeschädigung - Hemmung der anderen viralen Enzyme - Human endogenen Retroviren

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