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1) CFS - chronic Fatique Syndrom - chronisches Müdigkeitssyndrom und 2) ME = (Myalgische Enzephalomyelitis) sowie MCS

Lt. neuen Erkenntnissen sind massgeblich beteiligt an der Entstehung von CFS oder besser ME:

Bornavirus, Borrelien (häufig die gegen AB resistente Variante B. sensu stricto) Herpesviren wie EBV, HHV6, CMV, Toxoplasmose, Chlamydien, Bartonellen, Anaplasmen (Ehrlichiose), Enteroviren wie Coxsackie B2 und B4, Retroviren wie HTLV2 und Spumaviridae sowie endogene Retroviren.
Weiter Chronische Infektionen mit intrazellulären Bakterien, Pilzen und Protozoen: Mykoplasmen, Mykobakterien, Chlamydien, Brucella sp., Listeria, Borrelien, Salmonellen, toxinbildende Staphylokokken; Pilze wie Aspergillus, Cryptococcus, Histoplasma und Candida sp.; Protozoen wie Leishmania, Toxoplasma und Trypanosoma. Die Identifizierung der o. g. Spezien ist für die CFS-Diagnose relevant (Staines DR, 2004).
Und damit nicht genug, noch eine Vielzahl anderer Entgleisungen und Belastungen.
Sehr oft haben die Betroffenen eine eingeschränkte Entgiftungsfähigkeit, die verhindert, dass sie alle ihre Schwermetallvergiftungen und andere toxischen Belastungen entgiften können. Teilweise verursachen die o.g. Erreger massive autoimmune Prozesse und verändern einige Prozesse im Körper zu ihren Gunsten wie z.B den Rezpetor für das wichtige Vitamin D3!

(CFS) wird im Deutschen Sprachraum mit Chronisches Müdigkeitssyndrom oder Chronisches Erschöpfungs- Syndrom übersetzt. Der Name allerdings passt überhaupt nicht und wurde irgendwann mal leichtfertig kreiert, wo man sich darüber noch garnicht richtig auskannte. Das Chronic Fatigue Syndrom ist ein klinisch definiertes Krankheitsbild: Chronisches Müdigkeits Syndrom, Postvirales Ermüdungssyndrom, Postinfektiöse Enzephalitis, Myalgische Enzephalitis, Fibromyalgie. Der beste Name, ist wohl Myalgic encephalomyelitis, der Name wird am häufigsten in Europa verwendet.

Die neueren CFS Forschungsansätze verweisen immer stärker auf virale Ursachen bzw. genetische Prädispositionen, mit diesen Viren umzugehen. CFS verbreitet sich auffallend, denn in den einschlägigen CFS- und EBV-Foren wird ein ganz eindeutiger Anstieg ab ca. 2003/04 registriert, also Zunahme in den letzten 6 Jahren, Schwerpunkt letzte 3 Jahre, die Frage ist offen, warum ab da dieser steiler Anstieg.

Das generelle Problem scheint zu sein, dass der Zusammenhang mit Symptomen gar nicht erst hergestellt wird. Wer denkt bei Migräne oder Rückenproblemen schon an endogenen Zoster. Die Medizin verharrt in Einzelsymptombeobachtung. Das Problem liegt anscheinend darin, dass mit konventionellen Diagnose- und Anamnesrastern an das Problem herangegangen wird und der Zusammenhang in Form eines "Netzdenkens" der Einzelfälle nicht hergestellt wird.

Ganz anders sind die Ergebnisse hingegen, wenn man die neuen bioenergetischen und biophysikalischen Diagnose- und Behandlungsverfahren hinzu zieht, beispielsweise die radiästetischen Verfahren, womit man zumindest die vielen Erreger findet und diese damit auch erfolgreich angehen kann!
Die klass. Schulmedizin ist dermaßen hilflos bei diesen chronischen Infektionen, dass es einem graut. Zudem gibts auch keine Forschungsgelder dafür, die Betroffenen bekommen wie so oft, wenn man nicht weiter weiß, einen psychischen Stempel aufgedrückt!

Symptome

A: Hauptkriterien

1. Schwere Abgeschlagenheit mit Reduktion der üblichen Aktivität um 50% für die Dauer von mindestens sechs Monaten

2. Ausschluß aller anderen Erkrankungen, die zu 1. Führen können

B: Nebenkriterien

1. Mäßiges Fieber oder Frösteln

2. Rachenentzündung

3. Lymphadenopathie

4. Allgemeine Muskelschwäche

5. Muskelschmerzen

6. Erhebliche, vormals nicht erlebte Erschöpfung nach Anstrengungen

7. Generalisierte Kopfschmerzen, die sich in der Häufigkeit und Schwere von Kopfschmerzen, wie sie vor der Erkrankung auftraten, unterscheiden

8. Gelenkschmerzen ohne Rötung und Schwellung der Gelenke

9. Neuropsychiatrische Beschwerden (Lichtscheue, Gesichtsfeldausfall, Vergeßlichkeit, Reizbarkeit, Denk- und Konzentrationsschwäche, Depresionen, Verwirrtheitszustände

10. Schlafstörungen (Sowohl Schlaflosigkeit, als auch gesteigertes Schlafbedürfnis)

Das Krankheitsbild CFS ist in seiner Komplexität so umfassend, das hier nur oberflächlich darauf eingegangen werden kann. Der englische Begriff Fatigue (= Müdigkeit) steht für das Hauptsymptom, weist aber nicht auf die vielfältigen anderen Symptome hin. Um der Tragweite der mannigfaltigen Einschränkungen gerecht zu werden ist der Begriff "Chronisches Erschöpfungssyndrom" eher angebracht. Wobei angeborene Immunitätfunktions-Störung die genauerer Bezeichnung für CFS ist. CFS ist ein Biologisches, kein psychologisches Problem! CFS ist durch eine anhaltende geistige und körperliche Erschöpfung/ Erschöpfbarkeit und eine Reihe zusätzlicher, individuell unterschiedlicher Symptome gekennzeichnet wie: Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Muskel- und Gelenkschmerzen, Empfindlichkeit oder Schwellung der Lymphknoten, Konzentrations- oder Gedächtnisstörungen, Nervenzuckungen, Kribbeln auch am ganzen Körper, Schlafstörungen und nichterholsamer Schlaf, Ohrgeräusche, Sehstörungen, Allergien subfebrile Temperaturen und Vieles mehr.

Das ernsthafte chronische Leiden entwickelt sich bei der Mehrheit der Kranken schlagartig nach einem benennbaren Ereignis, also negativer Stress, ein schlimmes Erlebnis, steht hier wieder ganz vorne bei den Auslösern.

Einige berichten von einer schleichenden Verschlechterung ihres Allgemeinzustandes.

Die Beschwerden können über Jahre hinweg anhalten.

Ursachen und Krankheitsmechanismen des CFS sind biologischer Art. Immunfehlfunktionen oder -defekte, Viren, Operation, hormonelle Störungen, Impfung, Pilze, anhaltender Stress, psychische Faktoren, oder Umweltgifte werden international als Auslöser diskutiert.

CFS ist eine ernsthafte, schwere, heimtückische Krankheit, eine das Leben dramatisch beinflussende Krankheit!

Störung des limbischen Systems (Bornavirus) und des Immunssystems vermutlich Kern der Erkrankung!

CFS wird heute verstanden als Fehlfunktion der neuroendokrinen Achse mit autoimmunitären, allergischen und chronisch persistierenden Prozessen.

Zu diesem Schluss kommt auch folgender Artikel: http://www.diagnostisches-centrum.de/
Hier heisst es: Das Chronische Erschöpfungssyndrom kann als Dysbalance zwischen Nervensystem, Endokrinum, Immunsystem aufgefasst werden.

Aufgefallen ist mir dieser Abschnitt daraus.: Die verschiedenen Laborbefunde und Symptome, die beim chronischen Erschöpfungssyndrom nachweisbar sind, lassen vermuten, dass bei diesen Patienten letztlich eine Störung des limbischen Systems vorliegt. Das limbische System kann auch als die Kontrollinstanz des Hypothalamus bezeichnet werden und spielt daher eine wichtige Rolle bei der Regulation des Neuroendokriniums und des Immunsystems. Das chronische Erschöpfungssyndrom kann als Dysbalance zwischen Nervensystem, Endokrinium, Immunsystem aufgefasst werden. " weiteres Infos und Behandlunsmöglichkeiten im obigen Link.

Das limbische System ist der Hauptsitz des Bornavirus, ebenfalls können Lyme-Borrelien der Neuroborreliose sich dort einnisten und ähnliche Symptome /Schäden wie der Bornavirus dort verursachen.

Erbliche Faktoren:

aus http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_allgemeinmedizin_psyche (nicht mehr online)

Ergebnisse der größten Studie zum chronischen Müdigkeitssyndrom (CFS) lassen vermuten, dass spezifische Gene und Genmuster bei der Entwicklung der Krankheit beteiligt sind. Eine neue Studie weist darauf hin, dass CFS-Patienten andere Genaktivitätslevel haben. Forscher des Centers for Disease Control and Prevention in Atlanta wiesen erstmalig nach, dass CFS-Patienten verschiedene Gene besitzen, die mit Teilen der Hirnaktivität verbunden sind, die die Stressantwort vermitteln. Diese Patienten hatten andere Genaktivitätslevel. Demnach stehen die Genmuster mit der körperlichen Fähigkeit, sich Anforderungen und Stress wie Infektionen, Verletzungen, Traumen oder widrigen Ereignissen anzupassen, in Verbindung. Die Befunde basieren auf klinischen Untersuchungen, Bluttests einschließlich genetischer Untersuchungen und der Aktivitätsbestimmung von 20.000 Genen an 227 CFS-Patienten. Dies sei der erste glaubwürdige Beweis für eine biologische Basis der Krankheit, so die Forscher. Ergebnisse veröffentlichte das Journal „Pharmacogenomics“.

Außerdem aus o.g. Links:

Fragebogen CFS - Chronic Fatigue Syndrome aus den USA:

Information über die Gegenwart und den Schweregrad (von 0 bis 10) von 12 Anzeichen bezogen auf CFS mit einem Bereich von 0 (kein Schmerz oder Problem) zu 10 (sehr schwerwiegend) für jedes beachtete Anzeichen. Der Patient sollte diesen Fragebogen vor einem Termin bei einem Arzt ausfüllen: Die vom Patienten gegebenen Antworten sollten typisch sein für einem typischen Tag im letzten Monat:

Die 12 Fragen, zu bewerten von 0 bis 10, waren:

  • (1) wie stark ist die Erschöpfung, Müdigkeit, Schlappheit?

  • (2) wie viele Beschwerden haben Sie mit Halsschmerzen oder Halsentzündungen?

  • (3) wie schwerwiegend sind Kopfschmerzen?

  • (4) wie groß sind die Problem mit schmerzenden Augen, verschwommenes Sehen oder leichte Empfindlichkeit?

  • (5) wie groß sind die Probleme mit Unterleibsschmerzen oder Blähungen?

  • (6) wie groß sind die Probleme mit Schmerzen in Ihren Lymphknoten?

  • (7) wie groß sind die Probleme mit Depression, Stimmungsänderungen oder Panikattacken?

  • (8) wie groß sind die Probleme mit Schmerzen in Ihren Muskeln?

  • 9) wie groß sind die Probleme mit ist Gedächtnisverlust oder Gedächtnis- und Konzentrationstörungen?

  • (10) wie groß sind die Probleme mit schlechtem Schlaf, Schlaflosigkeit oder Unerholtsein nach dem Aufstehen?

  • (11) wie groß sind die Probleme mit Taubheit, Kribbeln, Schwindel oder Gleichgewichtsproblemen?

  • (12) wie groß sind die Problem mit Schmerzen in Ihren Gelenken?

Darüber hinaus berichten Patienten von:

  • leichtem Fieber,

  • Verlust an Libido

  • reizbaren Gedärmen

  • schlechter funktioneller Status

  • neurocognitive Störungen

  • Schwellung oder Vergrößerung der Lymphknoten, alias Lymphadenopathie

  • Myalgias - Muskelschmerzen

Im Forum www.chronische-infektion.de berichten Besitzer von borna- und herpespositiv getesteten Pferden über Symptome, die auch zum CFS gehören und nicht als reine Bornasymptome beschrieben werden wie: absolute Antriebslosikeit, Vergesslichkeit, plötzliche beginnendes falsches Zusammensetzen von Wörtern beim Sprechen, andere auch beim Schreiben, große Konzentrationsschwäche, Taubheitsgefühl in Armen und Beinen, Kribbeln, hexenschussartige Phasen, Depressionen, die mit Krankschreibungen, Kur und Psychopharmaka behandelt wurden. Ferner messerstichartige Kopfschmerzen durch Auge, Druck im Kopf beim Bücken, Lympfknotenschwellungen, Sehstörungen, Gelenk- und Muskelschmerzen.

Das alles sind Mischsymptome von Borna, Borreliose und Herpesviren, insbesondere dem EBV und dem Varizellen-Zoster, aber sicher auch noch andere. Interessant ist in diesem Zusammenhang, das ca. 90 % der Pferde latent oder akut Herpesviren haben, auch den EHV2, der in die gleiche Gruppe gehört wie der EBV beim Menschen. Nach neuesten Erkenntnissen ist das Bornavirus mitbeteiligt beim VFS, aber erst der neue Test, der Antigene des Virus findet, gibt hier nähere Aufschlüsse. Genau ist das aber alles noch nicht erforscht, jedenfalls ist beim CFS ein Komplex von Viren und Bakterien beteiligt wie z.B. Bornavirus, die Neuroborreliose, der Varizellen-Zoster-Viurs, CMV etc. Eine genetische Komponente, Vererbung, z.B. Defekte in der Arbeit des Immunssystems kommt auch oft noch dazu.

Glutathionsmangel bei CFS und EBV

Der amerikanische Spezialist Dr. Cheney hat festgestellt, das die Betroffenen alle einen Glutathionsmangel aufweisen:

Glutathionmangel hat zwei Hauptimplikationen: detox Ausfall und Viren-/Mikrobenaktivierung. Glutathion spielt eine Hauptrolle in den Entgiftungbahnen. Dieser Mangel hindert die Fähigkeit des Körpers, Giftstoffe, ob umweltsmäßig oder Nebenerscheinungen des zellularen Metabolismus loszuwerden. CFS-Patienten werden langsam giftig und speichern Umweltgifte im fetthaltigen Gewebe, Muskeln, Organe und im Gehirn. Glutathion ist auch eine leistungsfähige Antiviren- und antibiotische Waffe. Glutathionmangel erzeugt einen starken Pro-Vireneffekt und verhindert die antibiotische und antivirische Verteidigung. Während das Vorhandensein von Glutathion Viren und intracelluare Organismen hemmt, regt seine Abwesenheit sie an. Glutathionmangel vergrößert die Virenreproduktion.

Stoffwechselmechanismus:

Anorganisches Quecksilber (Hg2+) bewirkt einen Abfall von reduziertem Glutathion[1] (GSH) in Leber und Niere und anderen Organen, da sich das Quecksilber an die in ihr enthaltenen Sulfhydrylgruppen bindet. Es kommt nach Aufnahme von Hg zu einem Anstieg von stabilen Lipidperoxidations­produkten der LDL-Partikel oder auch des Malondialdehyds (MDA) in der Leber und Niere sowie zu einem verringerten Spiegel von Vitamin E und C in der Folge. Dehydroascorbinsäure wird durch Glutathion wieder zu Ascorbinsäure umgewandelt.

Ebenso sollte Zöliakie grundsätzlich bei CFS ausgeschlossen werden!
Zöliakie ist eine Krankheit mit vielen Gesichtern und da sie oft nicht in der typischen Form auftritt (Durchfall, Gewichtsverlust), wird sie zu selten diagnostiziert. Man schätzt, dass die erkannten Fälle nur die Spitze eines Eisbergs darstellen. Eine langfristig nicht erkannte Zöliakie kann sich in jedem Organ, in jedem Gewebe manifestieren. Das ist der Grund für die mannigfaltigen Beschwerden.

Zu den atypischen Manifestationen der einheimischen Sprue zählen inzwischen nicht nur internistische Krankheitsbilder wie Leber- und Gelenkerkrankungen, sondern auch gynäkologische, dermatologische und neurologische Erkrankungen. Daneben sollte das erhöhte Risiko einer einheimischen Sprue immer bei Vorliegen eines Diabetes mellitus Typ 1, eines IgA-Mangels und anderer autoimmuner Erkrankungen bedacht werden.

CFS ist auch eine Zoonose, Tierviren spielen eine Rolle

Nach neuen Erkenntnissen und den Erfahrungswerten aus unserem Forum bei Hund, Katze, Pferd http://www.chronische-infektion.de ist CFS auch eine Zoonose. Wir haben es also mit einer Kombination von Viren und Bakterien zu tun, die artenübergreifend sind: Borna, Herpesviren und hier besonders der EBV und der HHV6 und Bakterien z.B. von der Staphilococcus Art. Wir können uns bei den Tieren anstecken und wahrscheinlich auch umgekehrt. In der Diskussion sind hier Pferde, Katzen, Hunde und Vögel. Der italienische Tierarzt Walter Tarello ist massgeblich hier in der Forschung beteiligt (in englisch): http://www.anapsid.org/cnd/pets/cfspets.html. Hier wird erläutert, dass die Erkrankungen der Haustiere unmittelbaren Einfluss auf das Chronic Fatique Syndrom bei Menschen haben. Als Therapie bevorzug Tarello für Menschen und Tiere eine Arsen-Therapie, die hier nachzulesen ist in deutsch: http://vbciev.de/krankheit/therapie-dr-walter-tarello/

Etwa 8-10% der ME/CFS-Patienten haben Infektionen, die von Tieren übertragen wurden schrieb der Fachmann Dr. De Meirleir in einem deutschen Auszug aus: http://www.mefmaction.com/ (nicht mehr online):
Das anormale RNase-L-Molekül verursacht eine chronische Dysfunktion des Immunsystems

Das gespaltene RNase-L-Molekül ist nicht in der Lage, infektiöse Agens abzutöten und hält die geschädigten Zellen am Leben. Der Körper kann diese abnormen RNase-L-Fragmente nicht „abschalten“, so dass sie weiterhin die RNA normaler Zellen spalten. Diese zerstörerischen RNase-L-Fragmente sind sechsmal aktiver als die normalen RNase-L-Moleküle und verbrauchen etwa 70% der Energie der Zelle (des ATPs). Die RNase-L-Fragmente stören die normale Proteinsynthese, die Enzymproduktion und andere lebenswichtige Funktionen der Zelle. Sie hemmen die Atemmuskulatur und führen zu Hyperventilation, Stoffwechselalkalose, Schlafstörungen und zentralnervöser Erschöpfung. Es kommt zur Natriumretention, niedrigen Magnesiumwerten und dramatisch niedrigen Kaliumwerten. Auch die natürlichen Killerzellen, die vor Viren und intrazellulären Infektionen schützen, werden geschädigt. Auf diese Weise gerät das Immunsystem in einen Zustand chronischer Dysfunktion.

Es gibt in den Foren oft Berichte von CFS-Betroffenen, wo dann MS festgestellt wird. Die ungleiche Verteilung von z.B. MS Fällen kann damit zusammenhängen, dass die Viren oder Bakterien von Tieren wie Milchkühen oder Hunden verwandt scheinen. In einem Fallbeispiel zeigten Inseln im Nordatlantik, der von MS frei war, dass ein hohes Auftreten von MS, die einige Jahre später auftrat, nachdem Armeegarnisonen für eine Weile auf der Insel gewesen waren und die Betroffenen in einem von den Armeemitgliedern oder ihren begleitenden Hunden oder anderem Vieh getragenes ansteckendes Mittel verwickelt waren. Ebenso steht die Nervenversion der Lyme-Borreliose-Erreger (B-garninii) in Verdacht, eine Initiierung der MS zu fördern, wenn sie auch nicht als alleinige Ursache dazu angesehen wird. Auch bei Multiple Sklerose (MS) spielen o.a. neue Mutanten und anscheinend auch Tierviren eine Rolle: Lesen Sie weiter bei Multiple Sklerose (MS)

Informationen:

Leider bleibt den meisten Betroffenen nur übrig, sich selbst zu informieren: z.B. http://www.mcs-cfs-initiative.de/html/cfs.html

Das internationale Forum http://www.mosken.com/page4.html:

"Meist beginnt alles mit einer Infektion mit EBV. Hat sich dieses Virus erst einmal eingenistet und das Immunsystem zu seinen Gunsten verändert, haben andere Viren ein leichtes Spiel. Die Funktionsweise des EBV wurde bereits in den 80er Jahren entschlüsselt und dabei wurde festgestellt, dass dessen raffinierte Mechanismen das Immunsystem dauerhaft schädigen. Es ist permanent im Dauereinsatz, um den Virentiter so niedrig wie möglich zu halten. Kommt nun ein neuer Erreger hinzu, so ist das IS überfordert, und sowohl der EBV als auch der neue Erreger können sich munter vermehren. Da die Genetik bei CFS und Autoimmunerkrankungen eine sehr große Rolle spielt, erkranken natürlich nicht alle Menschen. Logisch. Aber auch vermeintlich gesunde Menschen haben ihr Schärflein zu tragen, nämlich spätestens im Alter, wenn die Kräfte des IS nachlassen. Je höher der durch Viren erreichte Verwüstungsgrad im Immunsystem ist, desto schlimmer können die Krankheiten ausfallen.

Unter http://www.cfs-portal.de/ gibt es u.a. einen Arbeitskreis, besteht aus einer Gruppe von Ärzten und Wissenschaftlern, die Erfahrung im Umgang mit CFS haben. Er strebt einen unvoreingenommenen, umfassenden Zugang zum CFS und verwandten Krankheitsbildern an, sucht den Dialog und die Kooperation mit Kollegen und Wissenschaftlern, die an CFS-Forschungsprojekten arbeiten. Er fördert Kontakte und den Gedanken-bzw. Erfahrungsaustausch unter CFS/ME-betroffenen Medizinern und Wissenschaftlern. Er versteht eigene Betroffenheit als wertvolle Erfahrung, die für die medizinisch-fachliche Diskussion nutzbar gemacht werden sollte, gibt CFS-Informationen an Betroffene und Kollegen weiter, will die Akzeptanz des Krankheitsbildes fördern und strebt eine nationale und internationale Vernetzung an.

Labor für HLA-Bestimmung:

95% aller Zöliakie-Pateinten haben DQ2, gegenüber etwa 20% der Gesamtbevölkerung . Von den wenigen Zöiakie-Patienten (<5%), die kein DQ2 haben, ist die überwiegende Mehrzehl positiv für DQ8.

http://aid-diagnostika.de/deutsch/kits/GenID/rdb_2105_d.htm

Links:

http://www.cfs-aktuell.de/was_ist_cfs.htm

Informationspage: http://www.fatigatio.de/ und

Videos über Bornavirus, CFS, HHV6: http://www.scivee.tv/node/7965/video

 

2) = (Myalgische Enzephalomyelitis)

ME wird zur Zeit mit CFS in einen Topf geworfen. Das wurde 2010 von der ESME - European Society for ME - die ihre 1. CFS /ME - Konferenz in Dänemark abgehalten, bekannt gegeben in http://esme-eu.com/danish-conference/category198.html und dem Original-Beitrag von Press Release vom 27.1.12 (nicht mehr online)

Dies war der Original-Beitrag von Press Release, 27. Januar 2012

Die Patienten werden nicht berücksichtigt und es gibt viel Missbrauch rund um das chron. Müdigkeitssyndrom.Eine Gruppe von Patienten unter dem Namen ME-DenHaag hat eine Unterschriften-Kampagne über die Krankheit ME (Myalgische Enzephalomyelitis) gestartet und damit wurde diese Krankheit wieder ins Rampenlicht gerufen. Die Initiatoren wollen ME und CFS (Chronic Fatigue Syndrome) als zwei verschiedene Krankheiten berücksichtigt haben, und dass ME erkannt und registriert wird als biomedizinische neuro-immunologische Erkrankung. Wir brauchen mehr Forschung in die Ursache, Diagnostik und Behandlung und Training für Ärzte . Es waren 40.000 Unterschriften notwendig!

ME ist eine Krankheit, die in allen Schichten der Bevölkerung, Kinder und Erwachsene auftritt. Einige Patienten sind so krank, dass sie vollständig bettlägerig sind. Andere brauchen sogar jeden Tag eine Rückzugsmöglichkeit in einem dunklen Raum, wo sie kein Licht haben und anderen Stimulanzien tolerieren können. Oder sie verlassen sich auf Magensonden, weil sie zu schwach sind, um sich ein eigenes Essen zu machen.

Eltern von Kindern werden mit großen Schwierigkeiten konfrontiert, wenn ihr krankes Kind nicht zur Schule gehen kann. Manchmal werden sie sogar mit der Beratung und Berichterstattung über Kindesmissbrauch registriert. Es gibt Fälle, in denen Kinder unter Vormundschaft gestellt, wenn die Eltern nicht dem psychiatrischen Ansatz der Krankheit zustimmen .

ME wird seit 1956 in der wissenschaftlichen Literatur verwendet. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO), qualifizierte die Krankheit im Jahr 1969 als neurologische Erkrankung. Die aktuelle Diagnose und Behandlung von ME-Patienten in den Niederlanden ist nicht ausreichend. Die Krankheit wird von vielen Ärzten zu Unrecht immer noch als eine psychosomatische Störung angesehen und deshalb so behandelt, als solche betrachtet. Die einzige regelmäßige vorgeschriebene Behandlung ist eine Kombination von kognitiver Verhaltenstherapie mit abgestuften Bewegungstherapie. Beide Therapien sind ungeeignet für die Behandlung von ME. Bewegungstherapie kann sogar schädlich sein.

Der unmittelbare Grund für diese Petition ist das Aussehen der neuen internationalen Konsens-Kriterien für ME. [1] In dieser Veröffentlichung zeigen 26 Wissenschaftler aus 13 Ländern, dass diese ernsthafte und schwächende neuro-immunologische Erkrankung eine gründliche Diagnostik zur biomedizinischen Behandlung erfordert. Zugleich seien ME und CFS zwei verschiedene Krankheiten.

Diese Page http://www.buendnis-mecfs.de/was-ist-me-cfs/ beschreibt ME hervorragend!

und hier der beste Artikel zu ME, den ich je gelesen habe - Erfahrungsberichte:
http://blogs.faz.net/10vor8/2014/05/19/wie-man-trotzdem-lebt-2-1470/ der zeigt, wie hilflos die klass. Schulmedizin bei diesen chronischen Infektionen ist!!!

Kommentare zu ICC von Dr. J. v / d mehr im Journal of Internal Medicine, Januar 2012: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1365-2796.2011.02468.x/full

Antwort von ICC-Panel im Journal of Internal Medicine, Januar 2012, J. V / d Mehr: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1365-2796.2011.02499.x/full

Weiter zu 3. MCS

aktualisiert 22.5.14