Borrelioseselbsthilfegruppe

Selbsthilfegruppe für Borreliose, Bornavirus und Co-Infektionen

Nachlese Gesundheitstag 2009:

Chron. Borreliose und Co-Infektionen, Bornavirus

Gesundheitstag / Tagung September 2010 in Bensheim (18. oder 25.9.)

Vorläufige Planung!

Thema 1: Psychische Beeinträchtigungen des Gehirns

Sehr oft hören wir in den Selbsthilfegruppen, wie Betroffene von Symptomen berichten wie folgt:

  • Erhebliche Gedächtnisstörungen

  • Sachen verlegen

  • Gedächtnisschwäche

  • Erinnerungslücken

  • Konzentrationsschwäche

  • Wortfindungsstörungen

  • Wörter umdrehen beim Sprechen und Schreiben und ähnliche psychische Störungen.

Diese Symptome werden sowohl dem Bornavirus als auch der Alzheimer Krankheit zugeschrieben, aber in der Borrelioseszene immer nur allein der Neuroborreliose zugeordnet.

Gemeinsamkeiten:

Beim Bornavirus wird vermutet, dass das Virus mit dem Botenstoff Glutamat um die Andockstellen an den Nervenzellen konkurriert, dass es sich also um eine kompetitive Hemmung handelt.

Bei einer Alzheimer- Krankheit ist die glutamatergische Übertragung an NMDARezeptoren wahrscheinlich gestört.

Bei Alzheimer wurden aber auch neuerdings Spirochäten im Biofilm gefunden, siehe dazu: http://www.molecularalzheimer.org/files/Biofilm_New_Haven_final_lecture.pdf (Seite 84, Alzheimers disease - frontal lobe cortex). Von weltweiter Bedeutung ist überdies, dass es Dr. MacDonald gelang, mit molekularbiologischer Methode Spirochäten (Borrelien) DNA  in sogenannten Plaques von Alzheimer Hirnen nachzuweisen. In acht von zehn Hirnen konnte er Spirochäten DNA nachweisen.
Interessant dabei ist, dass das Bornavirus sehr oft zusammen mit der Borreliose auftritt, somit haben wir hier schon alle 3 Varianten zusammen.

Aber auch massive Quecksilber- und Aluminiumablagerungen wurden in Alzheimer-Hirnen gefunden. Eine Schwermetallvergiftung mit den obigen Komponenten tritt wiederum bei fast allen chronischen Borreliosepatienten auf.

Geplant als Referent: Prof. Georg Gosztonyi (Dr. med, PhD ) Prof. für Neuropatology, an der FU Berlin, Dr. h.c. Semmelweiß Universität Budapest - und auch Psychiater - ist eingeladen, Klarheit und Lösungswege in dieses komplexe Thema zu bringen

Es ist vorgesehen, dazu Neurologen vor Ort einzuladen für eigene Referate mit Erfahrungswerten der Behandlungsmöglichkeiten

Thema 2: Neurologische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen

Hier geht es um

  • starke Aggressionen, Gewaltbereitschaft,

  • starke Angstzustände, Depressionen bis hin zu Selbstmordgedanken

  • Selbstverletztungen wie Ritzen,

  • Persönlichkeitsstörungen, Borderline

  • ADHS

Hier haben wir wieder die gleiche Situation wie oben, einiges davon wird einfach der Neuroborreliose zugeschrieben, dürfte aber nach Ansicht von Fachleuten eher dem Bornavirus zuzuordnen sein, der zumindest stark mitspielen dürfte. Denn insbesondere bei psychiatrischen Störungen, die auch mit neurologischen Auffälligkeiten einhergehen können, findet man "Fußspuren" des Bornavirus. Dies ist ein im Nervensystem sich einnistendes Virus, das sich vor allem im limbischen System, einem zentralen Teil des Gehirn, wo Gefühle und Emotionen kontrolliert werden, ansiedelt und das Gleichgewicht der Gehirn- Botenstoffe stört bzw. verschiebt.

Es ist erschreckend, wie viele Kinder und Jugendliche sich täglich in entsprechenden Foren outen, weil sie sich noch nicht mal den eigenen Eltern offenbaren mögen und die die o.g. Symptome beschreiben - und denen nicht adäquat geholfen werden kann, weil man nicht die Ursachen dazu kennt.

Wunsch- Referent ist ein Prof. der gerade eine Veröffentlichung der Borna-Untersuchungen bei Kindern fertiggestellt hat.

Diesbezügliche Jugend-Ärzte vor Ort sollen dazu eingeladen werden, um über ihre Erfahrungswerte zu referieren.

und/oder Thema: Burn-out-Syndrom - chronische Erschöpfung.

Beim Burnout-Sndrom finden wir typische Bornasymptome - aber es läuft zur Zeit hauptsächlich unter zu viel Stress und Ausgebranntseint, was wiederum Hauptauslöser des Bornavirus ist. Ähnlich wie beim manisch depressiven Krankheitsbild kann es hier zu abwechselnden Schuldzuweisungen gegenüber sich selbst (depressives Verhalten) aber auch gegenüber anderen (aggressives Verhalten) kommen.

Die neuesten Erkenntnisse in der Bornaforschung aus Japan (siehe dazu Bornavirus Aktuell) zeigen dieses Virus in einem völlig neuen Licht bei Mutationen oder Veränderungen im Bereich der Neuronen. Die beschriebenen Symptome des Burn-out-Syndrom klingen vollends nach Bornavirus.

Referenten: Hanns Ludwig, (Dr.med.vet. PhD)  Prof. für Virologie an der FU Berlin und Liv Bode Priv. Doz. für Virologie und Infektiologie

Thema 3: Neue Behandlungswege bei chronischen Infektionen und Autoimmunkrankheiten

a) Immunmodulation - Glutathion-Synthese - TH1-TH2-Switch

In seiner reduzierten Form (GSH) gehört Glutathion zu den wichtigsten als Antioxidans wirkenden Stoffen im Körper und ist an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt. Ein Glutathionmangel verringert die Anzahl der CD 8+-Zellen und beeinträchtigt die zytotoxische T-Zellaktivität (und damit auch die Abwehrleistung des Immunsystems). Bei einer Vielzahl von Erkrankungen kann ein GSH-Abfall beobachtet werden, vor allem bei malignen Tumoren, AIDS, viralen Infektionen, rheumatoider Arthritis und Chronic Fatique Syndrom (CFS) , aber auch der chronischen Borreliose und Parkinson.
Also eine vielversprechende vielseitige neue Behandlungsmöglichkeit.

Referent: Dipl. Chem. H. Oelschlegel von Fa. Viathen

Erklärungen zu Th1-Th2-Switch, Immuntherapien, Störung des Mitochondrien-Stoffwechsels, Entgiftung und der Zusammenhang mit Cystein/ Glutathion siehe hier

guter Link zum Thema: http://www.dr-kersten.com/stress/nitrosativer-stress/biochemischer-teufelskreis-als-ursache-chronischer-zivilsationserkrankungen

7.3.2010

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