Pressenachrichten für die monatlichen Treffen:
22.2.10 mit den *Themen: Entsäuerung und Entgiftung*:
Der Abend soll die Betroffenen über die beiden Themen als einleitende Maßnahme vor weiteren Behandlungen informieren. Bei der chronischen Borreliose gilt wie bei den meisten chronischen Infektionen als Basistheorie erstmal die Regel: Entgiften, Ausleiten, nitrosativen Stress reduzieren. Erst danach können Mittel gegen die Erreger, insbesondere auch Antibiotika oder Virusstatika erfolgreich greifen. Dieser Abend beschreibt die verschiedenen Entgiftungsmethoden, siehe dazu die Zusammenstellung über Entgiftung.
Im Organismus chronisch Kranker finden sich oft erhöhte Werte an Schadstoffen, vor allem an Schwermetallen. Gleichzeitig (vermutlich größtenteils hierdurch bedingt) wird übermäßig viel Peroxynitrit gebildet. In Analogie zum oxidativen Stress spricht man dann vom sog. nitrosativen Stress, was schon Thema auf dem Gesundheitstag war.
Schwermetalle verringern die Anzahl der Leukozyten, führen zu erhöhter Anfälligkeit gegen virale und bakterielle Entzündungen, blockieren die Reparaturenzyme im Zellkern, setzen die Beweglichkeit der Makrophagen und Leukozyten herab, stören die Informationsübertragung im Immunsystem und führen zur Bildung von Autoantikörpern.
Es gibt neue vielversprechende Studien mit reduziertem Gluthation (GSH), das eine herausragende Rolle im antioxidativen Schutzsystem spielt, über welche sämtliche Peroxide entgiftet werden. GSH gehört damit zu den wichtigsten Entgiftungsfaktoren bei Schwermetallen und Umwelt- und Bakterientoxinen. Es verhindert die Schädigung von Zellbestandteilen durch freie Radikale, insbesondere durch Sauerstoffradikale, sorgt für den Abbau schädlicher Stoffe, koordiniert die Immunabwehr und reguliert die Zellteilung. Diese Erkenntnisse sind den Wissenschaftlern schon lange bekannt, nur war die Umsetzung schwierig, das GSH so in den Körper zu bekommen, daß es auch effektiv wirken kann. Jetzt gibt es einen neuen vielversprechenden Weg.
März: 22.3.2010:
Die Bio-Photonentherapie im Einsatz bei der Borreliose und anderen chron. Erregern
Die Therapiemöglichkeiten bei frischer Infektion sind schulmedizinisch Antibiotika–Therapien und bei Co-Infektionen zusätzliche medikamentöse Behandlungen mit Antimykotika, Antimalariamittel etc.
Bei der chronischen Borreliose gibt es dagegen viele Probleme bei der Gabe von Antibiotika. Die alternative Medizin geht hier neue erfolgreiche Wege mit verschiedenen energetischen Geräten. Die Behandlung der Borreliose mit Photonen und ohne Antibiotika ist heute eine Standardtherapie in vielen Praxen und auch Lehrpraxen von Universitäten geben positive Meldungen über erfolgreiche Behandlungen.
Biophotonen sind Photonen in Organismen und aus Organismen, sind masselose Elementarteilchen, dennoch übertragen sie Energie und Information. Diese Elementarteilchen fungieren als Informationsträger der Materie, sind verantwortlich für alle Stoffwechselvorgänge bei Mensch, Tier und Pflanze, und sind Träger und Vermittler der elektromagnetischen Kraft. Jede Zelle besitzt einen messbaren Photonenhaushalt, der Biophotonenhaushalt genannt wird. Zellen kommunizieren untereinander mittels Biophotonen, um den Stoffwechsel aufrecht zu erhalten, was durch Viren und Bakterien neben einigen anderen Faktoren gestört wird und dadurch Krankheit entsteht. Biophotonen dienen nicht nur zur Kommunikation in Zellen, sondern auch zur Kommunikation zwischen Zellen und Organismen.
Der Infoabend erklärt den Teilnehmern grob die Wirkungsweise und Therapiemöglichkeiten einiger verschiedener Behandlungsgeräte bzw. Methoden anhand von Erfahrungsberichten von Betroffenen. siehe dazu die Seite Bio-Photonen
April: 26.4.2010
Beratung und Information über den umfangreichen Kreis der zeckenübertragenden Bakterien und Viren sowie den nervenschädigenden Erreger Bornavirus, der oftmals mit vertreten ist. Es werden sowohl Fragen erörtert wie "Auf was muß ich beim Frühjahrsspaziergang in Feld und Wald achten" als auch allgemeine persönlichen Fragen zum Thema allgemein besprochen.
November: 22.11.2010: Borreliose und Co.Infektionen wie EBV, CFS chron. Müdigkeitssyndrom - Beratung und Erfahrungsaustausch
Die Selbsthilfegruppe Borreliose und Co.Infektionen lädt ein zum Novembertreffen am 22.11.10. Betroffene können sich hier neue Informationen holen und Erfahrungen austauschen mit anderen Leidensgenossen auf dem komplexen Gebiet der Borreliose mit ihren vielen Gesichtern. In ihrem chronischen Verlauf gibt es immer multiple andere Begleiterkrankungen, nie sind es die Borrelien allein und meistens ist es mit einer Antibiotikabehandlung nicht getan, wie viele bereits selbst erkannt haben. Viren und andere Bakterien sind fast immer dabei. Oft findet man das Eppstein-Barr-Virus (EBV) mit im Spiel, dass das Immunsystem dermaßen schwächt, dass vielen anderen Erregern die Türen geöffnet werden. Nehmen die verschiedenen Erreger und Vergiftungen im Körper überhand, landen viele bei der Diagnose CFS - chronisches Müdigkeitssyndrom, was nur ein Sammelname oder ein Oberbegriff ist, denn es gibt kein einheitliches Krankheitsbild dafür, aber die Wissenschaft hat schon einen gewissen Ursachenkreis eingegrenzt. Hier gilt es, im Ausschlussverfahren der Sache auf den Grund zu gehen. Der oft gehörte Satz "einmal Borreliose - immer Borreliose" stimmt daher so nicht, aber es ist ein langer Weg, den ganzen Zusammenhängen auf den Grund zu gehen. Gerade auf dem Gebiet der ganzheitlichen Behandlung gibt es viele Möglichkeiten, die Sache in den Griff zu bekommen.
18.4.11 Thema: Chron. Borreliose - Neue Wege gehen in Diagnose und Behandlung
Die Zwickmühle der behandelnden Kassen-Ärzte bei der Versorgung von chronischer Borreliose
Bei der Borreliose ist alles als chronisch einzustufen, wenn eine Behandlung nicht sofort nach einer Infektion erfolgt -- und das trifft auf die Mehrzahl der Betroffenen zu, die mehrheitlich damit dann alleine gelassen werden, da in der Spätphase meistens Antibiotika allein nicht mehr hilft.
Der Bundesverband der Zeckenkrankheiten e.V. widmet sich in seinen neuen BZK-Nachrichten der Frage, was in unserem Land los ist mit unseren Politikern, Gesundheitsexperten, Krankenkassen und Ärzten -- warum eine Infektion solchen Ausmaßes wie die Borreliose politisch und gesundheitspolitisch so verharmlost wird?
So steht dort, dass die Süddeutsche in einem Artikel `Borreliose , das umkämpfte Leiden?" schreibt: " Zwischen den Fronten des Borrelien-Krieges fühlen sich die Patienten zu Recht alleingelassen! Es hapert an allem, was in der modernen Medizin wichtig ist: Diagnose und Therapie sind nicht standardisiert; ob eine Behandlung angeschlagen hat, lässt sich kaum objektiv (er-)messen."
Jährlich erkranken unzählige Bundesbürger neu an Borreliose, einzelne Hochrechnungen gehen von einer Neuerkrankungsrate von ca. 1% pro Jahr aus! Sollten sich diese Zahlen bewahrheiten, dann ist dies eine enorme Herausforderung für unser Gesundheitssystem. Da die gängigen Stufentestverfahren einen hohen Anteil falsch negativer Ergebnisse haben, mag man sich die Dunkelziffer an real Erkrankten kaum vorstellen. Diese Herausforderung kann nur bewältigt werden, wenn wir uns der Gefahren und Risiken bewusst werden und angemessen und konsequent handeln.
Dabei steckt der Kassenarzt selbst in der Klemme zwischen Patientenwohl, Behandlungsrichtlinien und Budgetvorgaben, das ist inzwischen auch vielen deutlich geworden. Im Sozialgesetzbuch V steht -und das zieht sich durch viele Vorschriften durch und wird immer wiederholt: Es gilt das so genannte *Wirtschaftlichkeitsgebot* zu beachten und an dieses sind die Patienten, die Krankenkassen und die Ärzte sowie die medizinischen Heil-und Hilfsberufe (Leistungserbringer) gebunden.
Dieses Wirtschaftlichkeitsgebot hat sehr praktische Auswirkungen. Es gibt ein institutionalisiertes Regulativ, das sehr wirksam ist und erhebliche Bürokratie und auch oftmals gravierende Folgen nach sich zieht--es bittet den Arzt zur Kasse, wenn er sich nicht daran hält und seinen Patienten zu viel verschreibt. Wennder Arzt diese Richtwerte überschreitet, muss er ab einem bestimmten Prozentsatz den Betrag der Kasse erstatten. Es gab bereits bitterböse Entscheidungen, wo Ärzte aus eigener Tasche richtig viel "zurückzahlen" mussten. Da werden Patienten dann auch verstehen können, dass Ärzte manchmal zurückhaltend sind, was ja aus Patientensicht oftmals sehr kritisch gesehen wird. Aber es hat seine Gründe.
Wir haben eine sehr hohe Erkrankungsrate, die Betroffenen haben es überaus schwer und von offizieller Seite kommt keine Unterstützung. Aktuell scheint es zu einem Stillstand gekommen zu sein. Die Ärztezeitung berichtet nur noch über FSME, welche jährlich etwa nur 260 Erkrankungsfälle in Deutschland verursacht.
Wenn Betroffene sich dann hilflos und allein gelassen ins Internet begeben und dort nach Rat und Hilfe suchen, heißt es dann oft, Borreliose sei die neue Modekrankheitund wird von den Gesundheitsexperten gerne zynisch als Internetborreliose abgewertet. Ja sicherlich sollte man alles, was im Internet steht, sorgfältig prüfen, filtern und eigene Schlüsse daraus ziehen -- aber die Betroffenen sind meistens mündig genug, diese Aufgabe zu bewältigen.
(Quelle: BZK-Nachrichten)